Auf unserer Website gibt es keine Cookies und keine Web-Analyse.
Bayerns Wirtschaft blutet aus. Wie lange wollen und können wir uns den wirtschaftlichen Niedergang noch leisten?
Freie Bayern 3-08-2026, 13:31
Im April 2026 beschäftigte das verarbeitende Gewerbe in Bayern rund 19.300 Menschen weniger als ein Jahr zuvor. Seit fast zwei Jahren sinkt die Zahl der Industriearbeitsplätze im Freistaat Monat für Monat. Die Arbeitslosigkeit in Bayern ist im Juli 2026 gegenüber dem Vormonat um 5.098 Personen auf 318.025 Arbeitslose gestiegen. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich von 4,0 auf 4,1 Prozent.“(Quellen: https://www.statistik.bayern.de/presse/mitteilungen/2026/pm149/index.html und Die Welt)
Folgen für Bayern
Jeder verlorene Industriearbeitsplatz bedeutet weniger Kaufkraft, weniger Aufträge für Handwerker, Zulieferer und Einzelhandel sowie geringere Steuereinnahmen für Kommunen und den Freistaat. Gleichzeitig wachsen die Belastungen für die sozialen Sicherungssysteme.
Bayern war über Jahrzehnte Motor der deutschen Wirtschaft. Getragen von Innovation, Mittelstand und Industrie. Diese Stärke verlieren wir durch falsche politische Weichenstellungen: hohe Energiepreise, wachsende Bürokratie, langwierige Genehmigungsverfahren, steigende Lohnnebenkosten, internationale Konkurrenz. Die Folge: verschobene Investitionen, verlagerte Produktion, gestrichene Arbeitsplätze.
Die langfristigen Folgen reichen über die Industrie hinaus. Sinkt die Wertschöpfung, sinkt der Wohlstand. Familien halten ihr Geld zusammen, Innenstädte verlieren Kundschaft, Kommunen müssen mit knapperen Haushalten auskommen. Junge Fachkräfte orientieren sich dorthin, wo Perspektiven entstehen. Ein Abwärtstrend, der sich selbst verstärkt.
Lösungsansatz
Die entscheidende Frage lautet: Wer entscheidet über die wirtschaftliche Zukunft Bayerns? Wollen wir diese Entscheidung weiter Berlin überlassen?
Wir vertreten die Auffassung, dass Bayern mehr wirtschafts- und finanzpolitische Eigenständigkeit braucht. Ein wirtschaftlich starker Freistaat muss seine Steuerkraft, seine Industriepolitik und seine Investitionen stärker selbst steuern, statt auf bundespolitische Entscheidungen angewiesen zu sein, die den besonderen Interessen Bayerns nicht ausreichend Rechnung trägt.
Wir gehen weiter: Wir sind überzeugt, dass Bayern mit größerer oder vollständiger staatlicher Eigenständigkeit seine wirtschaftlichen Stärken gezielter fördern, seinen Industriestandort wettbewerbsfähiger gestalten und erwirtschaftete Mittel stärker im eigenen Land einsetzen könnte.
Ob man dieser Schlussfolgerung folgt oder nicht, die wirtschaftlichen Herausforderungen sind real. Bayern steht vor der Entscheidung, ob es seine wirtschaftliche Zukunft weiterhin maßgeblich von bundespolitischen Rahmenbedingungen abhängig macht, oder neue Wege einschlägt, um Wettbewerbsfähigkeit und Wohlstand langfristig zu sichern.
Ist Ihr Arbeitsplatz noch sicher? Was denken Sie darüber? Schreiben Sie uns: info@freie.bayern
Verfasser: Benno Steiner
Sie werden rumgereicht wie "Helden": Simone Thomalla, Tina Ruland & Caroline Beil. Auf einmal sprechen sie alle synchron den selben AfD-Sprech und zeigen sich von "Altparteien" enttäuscht.
WeiterlesenNationaler Veteranentag am 15. Juni 2026: Ein Tag der Anerkennung und Wertschätzung.
Am Nationalen Veteranentag danken wir den Männern und Frauen, die unserem Land gedient haben.
WeiterlesenDie Ergebnisse des heutigen Marschbahngipfels auf Sylt kommentieren der SSW-Bundestagsabgeordnete Stefan Seidler und die verkehrspolitische Sprecherin der SSW-Landtagsfraktion Sybilla Nitsch wie folgt
WeiterlesenDer Kreiswahlausschuss in Friesland hat den AfD-Bundestagsabgeordneten Martin Sichert von der Landratswahl ausgeschlossen.
WeiterlesenIn keinem demokratischen Land gibt es einen ähnlichen Inlandsgeheimdienst wie in Deutschland, den Verfassungsschutz. Warum brauchen wir ihn dann in Deutschland?
WeiterlesenDie AfD Sachsen-Anhalt hat ihr 100 Tage Programm mit ihrem Spitzenkandidaten ULRICH SIEGMUND vorgestellt und dabei die ALTPARTEIEN alt aussehen lassen. Allen vorneweg: HELGE LINDH von der SPD. Aber urteilt selbst.
WeiterlesenDas Haushaltsproblem ist das Kardinalproblem der Regierung. Nicht nur aufgrund der milliardenschweren Haushaltslücken in den kommenden Jahren, sondern auch um die dringend benötigten Steuerentlastungen für Unternehmen und Haushalte zu finanzieren – der seit Jahren aufwachsende Bundeshaushalt muss konsolidiert werden.
WeiterlesenNach sechs Monaten Beratung hat die Rentenkommission ihren Bericht vorgelegt. Zwei Dinge sind gelungen, mit denen nicht jeder gerechnet hat.
WeiterlesenGEHEIMTREFFEN mit LARRY FINK fliegt auf! - KRIEG mit RUSSLAND beschlossen! DANIELE GANSER klärt auf!
Ein mutmaßliches Geheimtreffen zwischen Merz und Larry Fink scheint nun aufgeflogen zu sein, wobei es um den Beitritt der BRD, in den Ukrainekrieg ging!
WeiterlesenWerden Sie Teil unserer Community in den sozialen Netzwerken
Durch wessen Augen sieht Deutschland die Welt – und wer bestimmt, was als deutsches Interesse gilt? Sieben Parteien, eine Frage – und sieben sehr unterschiedliche Vorstellungen davon, was deutsche Souveränität heute überhaupt bedeutet. Der Vergleich zeigt: Gestritten wird längst nicht nur darüber, wie selbständig Deutschland ist. Umstritten ist bereits, wer im entscheidenden Augenblick das letzte Wort haben soll – Berlin, Brüssel oder das Bündnis.
Am 6. September könnte Sachsen-Anhalt zum politischen Testfall für die Bundesrepublik werden. Die AfD liegt in den Umfragen bei über 40 Prozent, und die Möglichkeit einer von ihr geführten Landesregierung ist längst nicht mehr theoretisch. Doch während die Wähler noch nicht abgestimmt haben, bereiten sich Berlin und andere Länder bereits auf genau diesen Fall vor: Wie gehen staatliche Institutionen mit einer demokratisch legitimierten Landesregierung um, der sie politisch und sicherheitspolitisch womöglich nicht zu vertrauen bereit sind?
In Thüringen geht es längst nicht mehr nur um Mario Voigts Doktortitel oder um den öffentlichen Schlagabtausch zwischen Sahra Wagenknecht und Björn Höcke. Der Konflikt berührt eine grundsätzlichere Frage: Wer bestimmt in einer parlamentarischen Demokratie, welche Mehrheiten politisch zulässig sind – die Wähler oder die Parteizentralen? Im Zentrum stehen vier Akteure, vier Interessen und eine Parteienordnung, die zunehmend mit ihren eigenen Abgrenzungsregeln in Konflikt gerät.