Auf unserer Website gibt es keine Cookies und keine Web-Analyse.
Liebe Leserinnen und Leser,
Patria Germania steht für einen verantwortungsvollen Patriotismus, der Freiheit, Rechtsstaatlichkeit und demokratische Ordnung miteinander verbindet. Wir sind überzeugt: Eine lebendige Demokratie braucht offene Debatten, kritisches Denken und den Mut, auch schwierige Fragen anzusprechen.
Wir analysieren politische Entwicklungen, hinterfragen Entscheidungen und widmen uns Themen, die in der öffentlichen Diskussion häufig zu wenig Raum erhalten. Gemeinsam mit unseren Lesern suchen wir nach Antworten für eine starke, freiheitliche und demokratische Gesellschaft.
Patria Germania versteht sich als Plattform für Menschen, die Verantwortung übernehmen, über die Zukunft unseres Landes nachdenken und sich mit eigenen Ideen an der gesellschaftlichen Debatte beteiligen möchten. Wir freuen uns über Beiträge von Autoren, die nicht nur kritisieren, sondern auch nach Lösungen suchen und sich für die Zukunft unserer Heimat engagieren.
Wir laden alle ein, die mit Sachlichkeit, Verantwortungsbewusstsein und eigenen Ideen zur Gestaltung der Zukunft unseres Landes beitragen möchten.
SSW-Fraktion fordert strukturelle Neuausrichtung beim Gewaltschutz
Südschleswigsche Wählerverband 13-02-2026, 17:21
„Der Schutz vor Gewalt scheitert in Flensburg immer öfter an der Wohnungsnot. Da Betroffene kaum eigenen Wohnraum finden, bleiben sie länger im Frauenhaus, wodurch Plätze für akute Notfälle blockiert werden."
Angesichts einer dramatischen Zunahme von Abweisungen schutzsuchender Frauen und Kinder sowie eklatanter Datenlücken im Bereich der häuslichen Gewalt bringt die SSW-Ratsfraktion zwei weitreichende Initiativen in die Gremien der Stadt Flensburg ein. Im Zentrum stehen dabei die gezielte Unterstützung gewaltbetroffener Schwangerer sowie die strukturelle Verankerung von Wohraumkontingenten für Gewaltopfer in der Stadtplanung. Ein besonderes Augenmerk legt die Fraktion auf die oft unsichtbare Notlage gewaltbetroffener Personen während der Schwangerschaft. Bisher liegen der Verwaltung laut einer Antwort auf eine Anfrage der SSW-Ratsfraktion keine konkreten Zahlen zum Umfang dieses Problems vor, obwohl Beratungsstellen bestätigen, dass das Risiko für Partnerschaftsgewalt in der Schwangerschaft ansteigt. Ebenfalls existieren keinerlei verstetigte Unterstützungsangebote seitens der Flensburger Schwangerschaftsberatungsstelle. Der SSW fordert daher eine systematische Erfassung dieser Fälle und die Prüfung verstetigter Beratungs- und Unterbringungsangebote.
Henning Schockemöhle, Mitglied des Gleichstellungsausschusses, erklärt hierzu:
„Es ist eine erschreckende Erkenntnis, dass ausgerechnet in der sensiblen Phase einer Schwangerschaft das Risiko für Partnerschaftsgewalt steigt, wir als Stadt aber keine konkreten Zahlen zum Ausmaß haben. Wir brauchen eine klare Datengrundlage, um passgenaue Beratungsangebote und spezialisierte Unterbringungsmöglichkeiten zu schaffen, die über die bereits jetzt völlig überlasteten Kapazitäten hinausgehen. Auch allgemeinere Ansätze sind kurzfristig nötig. Denn allein in Flensburg gibt es jedes Jahr Abweisungszahlen von gewaltbetroffenen Frauen und Kindern in einer Höhe, welche sich nahe an den gesamten Schutzkapazitäten des Landes Schleswig-Holstein befindet.“
Diese angespannte Situation im Flensburger Frauenhaus verdeutlicht den dringenden Handlungsbedarf: Allein im Jahr 2024 mussten über 430 Frauen und Kinder aufgrund von Platzmangel abgewiesen werden– eine massive Steigerung gegenüber den Vorjahren. Hauptgrund für die Überlastung ist die fehlende Verfügbarkeit von Wohnraum, welche die Verweildauer der Betroffenen im Hilfssystem unnötig verlängert. Die SSW-Fraktion beantragt daher, die Unterbringung von Gewaltbetroffenen künftig als festen Bestandteil in Entwicklungsgespräche zum Geschosswohnungsbau aufzunehmen.
Michaela Blumenberg, gleichstellungspolitische Sprecherin der SSW-Fraktion, betont:
„Der Schutz vor Gewalt scheitert in Flensburg immer öfter an der Wohnungsnot. Da Betroffene kaum eigenen Wohnraum finden, bleiben sie länger im Frauenhaus, wodurch Plätze für akute Notfälle blockiert werden. Ein Neubau des Frauenhauses allein wird dieses Problem nicht lösen. Wir müssen die Integration in eigenen Wohnraum durch Projekte wie ‚Frauen_Wohnen‘ oder ‚NeuStart‘ bereits in der Planungsphase von Bauprojekten strukturell verankern. Ein sicheres Zuhause ist die Grundvoraussetzung für ein Leben in Freiheit.“
Die Initiativen sind eng mit der „Strategie Flensburg 2030+“ verknüpft. Eine Evaluation der Maßnahmen ist für den 1. Januar 2030 vorgesehen – exakt zwei Jahre vor der bundesweiten Gültigkeit des individuellen Rechtsanspruches auf Schutz und Beratung nach dem Gewalthilfegesetz. Damit will die SSW-Fraktion sicherstellen, dass Flensburg frühzeitig tragfähige Strukturen schafft, um den Schutzauftrag gegenüber allen gewaltbetroffenen Personen vollumfänglich zu erfüllen.
https://www.ssw.de/themen/ssw-fraktion-fordert-strukturelle-neuausrichtung-beim-gewaltschutz
Zur Beantwortung unserer Kleinen Anfrage in Bezug auf den Sachstand der Maßnahmenumsetzung im Rahmen der Sicherheitspartnerschaft zwischen Stadt und Land in Kiel-Gaarden erklärt die sozialpolitische Sprecherin der SSW-Ratsfraktion, Ratsmitglied Jaqueline Hörlöck:
„Die Sicherheitspartnerschaft zwischen Stadt und Land soll helfen, die Drogenproblematik in Gaarden besser zu bewältigen. Wir danken der Stadtverwaltung für die Antwort auf die Kleine Anfrage und nehmen die bisher umgesetzten Maßnahmen wohlwollend zur Kenntnis...
Am Mittwoch, den 15. Juli, wurde der 22-jährige Marius Dick in Trier von einem afghanischen Täter erstochen. Seine Eltern trauern um ihn, während der Bundeskanzler bislang öffentlich nicht reagierte und sich auf die Gewaltenteilung beruft.
WeiterlesenSerbiens Präsident Vucic: «Krieg in Westeuropa nicht mehr aufzuhalten.» Trump will internationalen Strafgerichtshof ausschalten. USA: Massive Erhöhung der Rüstungsausgaben. CDU auf Linkskurs: «AfD ist unser Hauptgegner»
Weiterlesen„In der Theorie garantiert Artikel 5 des Grundgesetzes die Meinungsfreiheit. Praktisch sieht die Sache anders aus“, sagte Gabriele Krone-Schmalz beim BSW-Festival der Meinungsfreiheit. „Das gefährdet das demokratische System.“
WeiterlesenWas der russische Botschafter hier sagt, ist unglaublich! Doch niemand hat es bemerkt!!
WeiterlesenDie Schriftstellerin Katharina Bachman liest aus ihrem Roman „Der letzte Code“. Berlin im Jahr 2035: Die Stadt ist von der Außenwelt abgeriegelt und wird vom digitalen Kontrollsystem Argon beherrscht.
WeiterlesenDer mächtige Polizeigewerkschafter Sven Hüber fordert von Polizisten im Zweifel Widerstand gegen eine AfD-Regierung.
WeiterlesenDer Wahlerfolg von Stefan Hartung (Freie Sachsen) in Aue-Bad Schlema zeigt neue strategische Möglichkeiten – auch für die AfD – auf, wirft aber zugleich die Frage auf, ob er sein Amt im Falle eines Wahlsiegs überhaupt antreten dürfte. Kritiker befürchten bereits einen weiteren undemokratischen Taschenspielertrick.
WeiterlesenUnser Beitrag über den „Thüringer Knoten“ hat eine lebhafte Diskussion ausgelöst. Unter den Zuschriften mit sehr unterschiedlichen Bewertungen erreichte uns auch eine Reaktion der AfD-Bundestagsabgeordneten Dr. Christina Baum. Sie zieht aus der politischen Lage in Thüringen eine klare Konsequenz: Nicht Koalitionsarithmetik und Brandmauern dürften am Ende darüber entscheiden, wer regiert, sondern der Wille der Wähler.
WeiterlesenCalendar
| Mo | Di | Mi | Do | Fr | Sa | So |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | ||||||
| 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 |
| 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 |
| 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 |
| 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 |
| 30 | ||||||
Werden Sie Teil unserer Community in den sozialen Netzwerken
Braucht Deutschland eine nationale Befreiungsbewegung? Teil 6 untersucht die These, die Bundesrepublik sei bis heute nicht vollständig souverän, und stellt die „Bürgerbewegung für Recht und Freiheit e. V.“ Im Mittelpunkt stehen die Nachkriegsordnung, das Grundgesetz und die Frage, ob sich aus den angeführten völkerrechtlichen Argumenten ein anerkannter Status bei den Vereinten Nationen ableiten lässt.
Was ist eine nationale Befreiungsbewegung, und wer entscheidet über ihre Legitimität? Im Nahostkonflikt berufen sich sowohl der Zionismus als auch die PLO auf das Recht auf Selbstbestimmung. Teil 5 untersucht, wie unterschiedlich Befreiungsansprüche begründet werden und welche Rolle dabei politische Interessen und internationale Anerkennung spielen.
Von Südafrika und Namibia über die Westsahara bis nach Vietnam und Nicaragua: Befreiungsbewegungen kämpften gegen Kolonialherrschaft, Apartheid und politische Unterdrückung. Teil 4 zeigt, wie unterschiedlich ihre Ziele, Strategien und internationale Anerkennung waren – und warum ihr Status bis heute umstritten sein kann.