Auf unserer Website gibt es keine Cookies und keine Web-Analyse.
Wir sammeln grundsätzlich keine Daten über unsere Leser.

Nach Anschlag in Berlin – BÜNDNIS DEUTSCHLAND fordert mehr Investitionen in den Katastrophenschutz

Bündnis Deutschland 7-01-2026, 15:50 Sicherheit, Energie

Parteichef Große: „Es rächt sich, dass Bund und Länder auf dem linken Auge fast blind sind“

Kommunen, Katastrophenschutz und Einwohner müssen auf Krisenfälle künftig besser eingestellt und vorbereitet sein. Selbstverständlich gibt es auch eine Eigenverantwortung der Bürger, aber zur Daseinsvorsorge gehört neben der Gefahrenabwehr auch ein ausgefeiltes Krisenmanagement. Das Problem von Stromausfällen ist ja nicht neu. Dass es Ziel von Anschlägen sein kann, ist ebenfalls nicht neu. Dafür war Berlin nicht gut vorbereitet. Behörden kannten ihre Zuständigkeiten nicht, Pläne fehlten, Mittel waren nicht geplant, beklagte der Berliner Rechnungshof erst kürzlich.

Die linksextremistische Vulkangruppe hat sich zum Anschlag bekannt, um die fossile Energiewirtschaft zu sabotieren. BD-Vorsitzender Steffen Große: „Es rächt sich, dass der Staat seit Jahren auf dem linken Auge fast blind ist.“ Weil ausschließlich der Kampf gegen Rechts geführt werde, könnten ungestört Anarchogruppen hinter der Mauer gedeihen.

Man wolle der herrschenden Klasse den Saft abdrehen, hieß es im Bekennerschreiben. „Aber getroffen hat man alle Bürger. Das zeigt die Menschenverachtung solcher Terroristen und linken Chaoten, gegen die aus unserer Sicht zu wenig konsequent vorgegangen wird“, so Große.

Mit Erschrecken konnte die Öffentlichkeit ein Totalversagen des Regierenden Bürgermeisters Kai Wegner (CDU) feststellen, dessen Krisenmanagement betroffene Bürger in Turnhallen abschob oder sich alleine überließ. „Wegner hat bewiesen, dass er nicht Herr der Lage war und der Katastrophenschutz in Berlin nicht funktioniert. Hier muss es auch personelle Konsequenzen geben, vor allem im Fall der grünen Bezirksbürgermeisterin von Steglitz-Zehlendorf, die es unterließ, das Großschadenereignis festzustellen, um den Einsatz der Bundeswehr in ihrem Bezirk zu verhindern. Ein typisches Verhalten linker Politiker“, kritisiert Große.

BÜNDNIS DEUTSCHLAND fordert, das THW und andere Hilfsorganisationen besser ausrüsten. Das betrifft u.a. Notstromaggregate, Treibstoffe und Lebensmittel. Aber auch Ausbildungskapazitäten für die Krisenhilfe könnten und müssten hochgefahren werden.

https://buendnis-deutschland.de/nach-anschlag-in-berlin-buendnis-deutschland-fordert-mehr-investitionen-in-den-katastrophenschutz/

Ähnliche Nachrichten

Im Zuge der Krankenhausfusion von Diako und dem Franziskus-Hospital in Flensburg verschlechtert sich die Versorgungslage bei Schwangerschaftsabbrüchen ab dem 1. März gravierend. In einem gemeinsamen Antrag mit Bündnis 90/Die Grünen fordert Stefan Seidler (SSW) die Bundesregierung darum auf, wirksame Maßnahmen zur Sicherstellung der Versorgung zu ergreifen. Krankenhausfusionen dürften nicht dazu führen, dass medizinische Versorgungsaufträge faktisch ausgehöhlt werden, so wie es in Flensburg konkret der Fall ist.

Weiterlesen

Der Mediziner, Diplom-Chemiker und Industrieberater Dr. Jörg Schierholz spricht über Ludwigshafen, BASF und die Frage, ob Deutschland vor einer schleichenden Deindustrialisierung steht.

Weiterlesen

Waldbrand-Alarm in Nordrhein-Westfalen: Bei Hürtgenwald im Kreis Düren kämpfen Feuerwehr und Rettungskräfte gegen ein Feuer auf rund 25 Hektar. Die Ortschaft Gey wurde evakuiert, rund 1.800 Menschen mussten ihre Häuser verlassen.

Weiterlesen

Im ZDF-Sommerinterview lässt Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier keinen Zweifel: Wer aus Frust über die etablierten Parteien AfD wählt, gefährde nach seiner Lesart die Demokratie selbst. Bei NIUS Live nehmen wir die brisantesten Aussagen des Staatsoberhaupts auseinander.

Weiterlesen

Die WerteUnion Niedersachsen kritisiert die Berichterstattung der Neue Osnabrücker Zeitung über die Initiative Omas gegen Rechts als politisch einseitig und journalistisch unvollständig. Der betreffende Beitrag des NOZ-Redakteurs Jean-Charles Fays übernimmt weitgehend die Selbstbeschreibung der Initiative und verzichtet auf eine kritische Distanz, wie sie von einem regionalen Leitmedium zu erwarten wäre.

Weiterlesen

Die Landwirte in ganz Europa vereinen sich, um gegen die Gesetze der EU zu protestieren!

Weiterlesen

Wie gut kennen wir eigentlich die rechtlichen und historischen Grundlagen unseres Staates? Während Politik und Medien täglich über neue Krisen sprechen, bleiben die historischen und völkerrechtlichen Grundlagen Deutschlands für viele Bürger ein blinder Fleck. Dieses Gutachten fordert dazu auf, genau dort hinzusehen – und sich selbst ein Urteil zu bilden.

Weiterlesen

Weiß Frank-Walter Steinmeier, dass das Amt des Bundespräsidenten seit Gründung der Bundesrepublik ein überparteiliches war? Er weiß es, kann aber erklären, warum das für ihn nicht gilt. Er muss schließlich gegen "Systemfeinde" kämpfen.

Weiterlesen

Die Ermittlungen zur Bombendrohne am Flughafen Leipzig/Halle nehmen eine brisante Wendung: Der Verdacht auf eine zweite, überwachende Drohne hat sich erhärtet.

Weiterlesen
Souveränität beginnt mit der Fähigkeit, Nein zu sagen

Durch wessen Augen sieht Deutschland die Welt – und wer bestimmt, was als deutsches Interesse gilt? Sieben Parteien, eine Frage – und sieben sehr unterschiedliche Vorstellungen davon, was deutsche Souveränität heute überhaupt bedeutet. Der Vergleich zeigt: Gestritten wird längst nicht nur darüber, wie selbständig Deutschland ist. Umstritten ist bereits, wer im entscheidenden Augenblick das letzte Wort haben soll – Berlin, Brüssel oder das Bündnis.

Wenn der Wähler die „Falschen“ wählt: Sachsen-Anhalt und die Grenzen der Demokratie

Am 6. September könnte Sachsen-Anhalt zum politischen Testfall für die Bundesrepublik werden. Die AfD liegt in den Umfragen bei über 40 Prozent, und die Möglichkeit einer von ihr geführten Landesregierung ist längst nicht mehr theoretisch. Doch während die Wähler noch nicht abgestimmt haben, bereiten sich Berlin und andere Länder bereits auf genau diesen Fall vor: Wie gehen staatliche Institutionen mit einer demokratisch legitimierten Landesregierung um, der sie politisch und sicherheitspolitisch womöglich nicht zu vertrauen bereit sind?

Der Thüringer Knoten: Vier Akteure und die Grenzen der Brandmauer

In Thüringen geht es längst nicht mehr nur um Mario Voigts Doktortitel oder um den öffentlichen Schlagabtausch zwischen Sahra Wagenknecht und Björn Höcke. Der Konflikt berührt eine grundsätzlichere Frage: Wer bestimmt in einer parlamentarischen Demokratie, welche Mehrheiten politisch zulässig sind – die Wähler oder die Parteizentralen? Im Zentrum stehen vier Akteure, vier Interessen und eine Parteienordnung, die zunehmend mit ihren eigenen Abgrenzungsregeln in Konflikt gerät.