Auf unserer Website gibt es keine Cookies und keine Web-Analyse.
Manifest: Wirtschaftsordnung eines Freien Bayern
Freie Bayern 9-03-2026, 13:38 independence
Präambel
Bayern war einmal ein Königreich. Ein Staat mit eigenem Recht, eigener Währung, eigener Würde. Was ist davon geblieben? Ein Freistaat, der seinen Namen wie eine Erinnerung trägt – und seine Freiheit längst an Brüssel und Berlin abgegeben hat.
Dieses Manifest skizziert keine Utopie. Es beschreibt eine Ordnung, die auf einem einzigen Prinzip beruht: Der Mensch ist mündig. Er braucht keinen Staat, der für ihn denkt, spart, entscheidet und konsumiert. Er braucht Rechtssicherheit, Frieden und die Freiheit, sein Leben selbst zu gestalten.
Wer das naiv nennt, möge erklären, warum das Gegenteil, sieben Jahrzehnte Umverteilung, Regulierung und Planwirtschaft light, zu steigendem Wohlstand für alle geführt haben soll. Die Zahlen sprechen eine andere Sprache.
Grundprinzipien
Der Einzelne ist der Maßstab. Die Wirtschaft eines Freien Bayern basiert nicht auf kollektiven Planzielen, sondern auf der Summe freier individueller Entscheidungen. Investition, Konsum, Arbeit – das sind keine staatlichen Kategorien, sondern persönliche Akte der Selbstbestimmung.
Der Staat ist Schiedsrichter, nicht Mitspieler. Er schützt Eigentum, sichert Verträge, ahndet Betrug. Was er nicht tut: subventionieren, lenken, bevormunden.
Einwand: „Ohne staatliche Steuerung entstehen Monopole.“ Die Antwort ist einfach: Monopole entstehen nicht trotz, sondern wegen staatlicher Eingriffe. Wer Lizenzen vergeben, Marktzutritte regulieren und „strategische“ Unternehmen schützen darf, schafft die Grundlage für Marktmacht. Freie Märkte sind das schärfste Instrument gegen Konzentration – vorausgesetzt, der Staat hört auf, die Falschen zu begünstigen.
Marktmechanismen
Preise sind keine Zumutung – sie sind Information. Ein Preis sagt mehr über Knappheit, Nachfrage und Wert als jede Behörde, die je gegründet wurde. Wer Preise reguliert, schießt dem Markt ins Knie und wundert sich dann über Engpässe.
In einem Freien Bayern gilt: Angebot und Nachfrage bestimmen, was produziert, gehandelt und konsumiert wird. Unternehmensgründungen ohne staatliche Genehmigungsorgien. Markteintritt jederzeit. Wettbewerb als Dauerzustand, nicht als Ausnahme.
Der Arbeitsmarkt ist kein Sonderfall. Verträge zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer sind Privatsache. Staatliche Mindestlöhne klingen nach Schutz – sie sind in Wahrheit Eintrittsverbote für jene, deren Arbeit weniger wert ist als die festgesetzte Schwelle. Der gut gemeinte Mindestlohn kostet genau denen den Job, die ihn am dringendsten brauchen.
Einwand: „Das führt zu Ausbeutung.“ Ausbeutung gedeiht dort, wo keine Alternativen existieren. In einem freien, wachsenden Markt mit niedrigen Markteintrittsbarrieren konkurrieren Arbeitgeber um Arbeitnehmer – nicht umgekehrt. Die beste Lohnschutzpolitik ist ein florierender Arbeitsmarkt.
Steuern und Umverteilung
Bayern erwirtschaftet. Deutschland verteilt um. Das Ergebnis: Bayern überweist jährlich Milliarden in den Länderfinanzausgleich und darf dafür Vorschriften aus Berlin befolgen, die seine Unternehmen, Bauern und Bürger belasten.
Ein Freies Bayern erhebt Steuern nur auf das, was unbedingt notwendig ist: Rechtssicherheit, innere und äußere Sicherheit. Einkommenssteuer, Vermögenssteuer, Erbschaftssteuer – Instrumente der Umverteilung, die Kapital vernichten, bevor es investiert werden kann – werden minimiert oder abgeschafft.
Einwand: „Ohne Umverteilung bleibt der Schwache auf der Strecke.“ Diese Annahme setzt voraus, dass staatliche Umverteilung effizient und treffsicher ist. Sie ist es nicht. Ein Euro, der durch staatliche Bürokratie fließt, kommt als Cent beim Bedürftigen an. Private Wohlfahrt, Gemeinschaften, Vereine und karitative Organisationen leisten mehr mit weniger – weil sie Rechenschaft schulden, nicht dem Staat, sondern den Menschen, denen sie helfen.
Geld und Währung
Die Inflation ist keine Naturgewalt. Sie ist eine Entscheidung. Eine Entscheidung von Zentralbanken, die Geld drucken, um Staatsschulden zu entwerten – auf Kosten jener, die gespart haben.
Ein Freies Bayern duldet keine staatliche Kontrolle über das Geldwesen. Bürger können in der Währung ihrer Wahl handeln: Gold, dezentralisierte Kryptowährung oder privat emittiertes Geld. Kein Zentralbankwesen, das Zinsen manipuliert und Konjunkturzyklen künstlich verlängert.
Einwand: „Ohne Zentralbank gibt es keine Stabilität.“ Die Zentralbank hat in den letzten zwanzig Jahren Stabilität versprochen und Blasen geliefert. 2008. 2020. Jedes Mal dieselbe Antwort: mehr Geld drucken. Wer das Stabilität nennt, hat eine ungewöhnliche Definition des Wortes.
Bildung und Forschung
Bildung ist zu wichtig, um sie dem Staat zu überlassen. Das staatliche Bildungsmonopol produziert Konformität, keine Exzellenz. Wettbewerb zwischen privaten Schulen und Universitäten erzwingt Qualität – nicht aus Idealismus, sondern aus Notwendigkeit.
Forschung ist frei. Wissenschaftler in einem Freien Bayern forschen ohne staatliche Förderbürokratie, die vorschreibt, welche Themen relevant sind und welche nicht. Patentschutz, der Innovation blockiert statt schützt, wird neu gedacht.
Soziale Ordnung und Wohlfahrt
Solidarität ist keine staatliche Erfindung. Sie ist so alt wie die Menschheit. Nachbarschaftshilfe, Zünfte, Genossenschaften, Kirchen – lange bevor es einen Wohlfahrtsstaat gab, organisierten Menschen füreinander Unterstützung.
Der Wohlfahrtsstaat hat diese Strukturen nicht ersetzt, er hat sie zerstört. Wer weiß, dass der Staat im Notfall einspringt, baut keine Gemeinschaft mehr auf. Die Folge ist Vereinzelung, Abhängigkeit und eine Sozialbürokratie, die sich selbst ernährt.
In einem Freien Bayern trägt jeder Verantwortung: für sich, seine Familie, seine Gemeinschaft. Private Versicherungen, Genossenschaften und karitative Netzwerke bilden das soziale Netz. Es ist engmaschiger als sein staatliches Gegenstück – weil es rechenschaftspflichtig ist.
Außenwirtschaft
Zölle sind Steuern auf die eigene Bevölkerung. Wer Importzölle erhebt, schützt nicht den heimischen Produzenten – er schröpft den heimischen Konsumenten. Freier Handel ist kein Zugeständnis an andere Länder, er ist ein Geschenk an die eigenen Bürger.
Ein Freies Bayern öffnet seine Märkte. Vollständig. Ohne Kapitalverkehrskontrollen, ohne bürokratische Handelshemmnisse. Unternehmen, die im globalen Wettbewerb bestehen, brauchen keinen staatlichen Schutz – und jene, die ihn brauchen, sollten ihn nicht bekommen.
Schluss: Die Frage der Freiheit
Man wird sagen, das sei unrealistisch. Man wird sagen, der Markt versage, der Mensch sei nicht rational, die Schwachen bräuchten Schutz.
All das sind keine Argumente gegen Freiheit. Es sind Argumente für Bevormundung: formuliert von denen, die bevormunden dürfen.
Ein Freies Bayern fragt nicht, ob Freiheit bequem ist. Es fragt, ob Menschen das Recht haben, ihr Leben selbst zu gestalten. Die Antwort ist ja.
Alles andere ist Verwaltung.
Dieses Manifest orientiert sich an den Grundsätzen der Österreichischen Schule der Nationalökonomie (Mises, Hayek, Rothbard) und versteht sich als Diskussionsbeitrag zur Frage einer bayerischen Wirtschaftsordnung jenseits des zentralstaatlichen Konsenses.
Zum Urteil des Verwaltungsgerichts Schleswig zur Pfandpflicht im deutsch-dänischen Grenzhandel erklärt der Vorsitzende der SSW-Landtagsfraktion, Christian Dirschauer:
„Das Urteil schafft zunächst Klarheit in einer Rechtsfrage, die Politik und Behörden über Jahrzehnte nicht abschließend geklärt haben. Die Praxis der Exporterklärungen beruhte auf der damaligen Rechtsauslegung des Verwaltungsgerichts Schleswig und wurde über viele Jahre sowohl vom Grenzhandel als auch von den zuständigen Behörden entsprechend gehandhabt.
read more..El partit menorquinista critica que PP i VOX votin en contra de donar prioritat als residents en l’accés als amarraments
read more..Die stellvertretende Generalsekretärin der Bayernpartei, Nadine Holzner, äußert sich zur aktuellen Entwicklung rund um den geplanten Rechtsanspruch auf Ganztagesbetreuung: „Ganztagesbetreuung kann eine sinnvolle Unterstützung sein.
read more..Wie der Stupser zur Waffe wurde — und niemand es bemerkte
Ein Nobelpreis für die Entdeckung, dass Menschen steuerbar sind.
Man nannte es Nudging. Man meinte: Wir wissen, was gut für dich ist und wir bauen dir eine Welt, in der du gar nicht anders kannst, als es zu wollen. Kein Zwang. Keine Peitsche. Nur die Möhre und der Käfig, den niemand sieht. Wie aus einem harmlosen Gedanken die wirksamste Steuerungstechnik der Gegenwart wurde. Und warum das vierte und letzte Mittel dieser Technik nicht Geld kostet sondern das Gefühl, ein guter Mensch zu sein.
read more..Die SSW-Ratsfraktion Kiel setzt sich für eine deutliche Reduzierung von Glücksspieleinrichtungen und eine höhere Vergnügungssteuer für Wettbüros und Spielhallen ein. Zu der Diskussion in der gestrigen Ratsversammlung erklärt Ratsherr Pascal Schmidt, finanzpolitischer Sprecher der SSW-Ratsfraktion Kiel:
„Die SSW-Ratsfraktion hat zur Ratsversammlung am 15.01.26 die Anträge ‚Glücksspielautomaten: Erhöhung der Vergnügungssteuer‘ (Drs. 1109/2025) und ‚Bekämpfung des Glücksspiels‘ (Drs. 1398/2025) eingebracht. Darin wollten wir die Dichte von Glücksspieleinrichtungen in Kiel nachhaltig und deutlich reduzieren sowie die Vergnügungssteuer für Betreiber von Wettbüros und Spielhallen anheben.
Anlässlich des Equal Pay Day und seiner Bedeutung erklärt die sozialpolitische Sprecherin der SSW-Ratsfraktion Kiel, Ratsmitglied Jaqueline Hörlöck:
„Auch in diesem Jahr macht der Equal Pay Day deutlich: Von echter Lohngleichheit zwischen Frauen und Männern sind wir noch immer ein gutes Stück entfernt. Zwar verbessern sich einzelne Kennzahlen leicht, doch der bereinigte Gender Pay Gap, also der Lohnunterschied bei vergleichbarer Qualifikation und Tätigkeit, sinkt seit Jahren kaum. Das zeigt, dass strukturelle Ungleichheiten fortbestehen. Noch immer übernehmen Frauen überproportional häufig unbezahlte Sorgearbeit oder reduzieren ihre Erwerbstätigkeit, nicht zuletzt, weil sich ihre Arbeit finanziell oftmals weniger lohnt.
Die derzeitigen Möglichkeiten reichen nicht aus, sind schwierig und kommen für viele zu spät.
read more..Zum Scheitern der Hamburger Olympiabewerbung und den Auswirkungen auf die Kieler Olympia-Pläne erklärt der Vorsitzende der SSW-Ratsfraktion Kiel, Ratsherr Marcel Schmidt:
„Das Nein der Hamburger*innen zur Olympiabewerbung ist aus Kieler Sicht bedauerlich. Wir sind enttäuscht, denn die gemeinsame Bewerbung von Hamburg und Kiel war ein überzeugendes Konzept und hätte ein starkes Signal für ganz Norddeutschland senden können.
Anlässlich des Holocaust-Gedenktags am 27. Januar erklären die SSW-Parteivorsitzende Sybilla Nitsch und der Vorsitzende der SSW-Landtagsfraktion, Christian Dirschauer:
Vor 81 Jahren kam die Hölle ans Licht, als die Rote Armee am 27. Januar 1945 die Gefangenen des Konzentrationslagers Auschwitz befreite. Auschwitz steht seitdem als Synonym für den Massenmord der Nazis an Juden, Sinti und Roma und anderen Verfolgten. Was damals mit Millionen Menschen passierte, ist so grauenhaft, dass man kaum Worte dafür findet.
Reicht es, heute „Nie wieder!“-Sticker und Posts zu verbreiten? Staatstragende Reden zu halten oder Kränze niederzulegen? Nein. Denn zur Wahrheit im Jahr 2026 gehört, dass antisemitische Taten wieder zunehmen – wie jüngst am Mahnmal der Synagoge in Kiel. Dass Ausgrenzung von Minderheiten immer noch Lebensrealität in vielen Staaten ist. Dass Rassenwahn wieder ein Thema ist, seit eine Partei mit vielen perfiden Köpfen unseren gesellschaftlichen Zusammenhalt durchsetzt. Und der Zulauf ins politisch rechte Spektrum leider groß ist.
Tag cloud
Über die umstrittensten Vorschläge der Rentenkommission wird bereits berichtet, vieles ist schon durchgesickert. Nun liegt erstmals die komplette Liste aller Empfehlungen vor. Nach Informationen des Handelsblatt umfasst der Abschlussbericht 33 Vorschläge für die Reform des Rentensystems. Die Ergebnisse sollen am Dienstag an Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Sozialministerin Bärbel Bas (SPD) übergeben werden.
Weiterlesen
Schuld ist „die Welt“: Merz‘ politische Bankrotterklärung am Tag der offenen Tür im Bundeskanzleramt
Wer verstehen will, wie inhaltsleer und desolat zugleich die deutsche Politik ist, sollte sich ein gerade von Friedrich Merz veröffentlichtes Video anschauen. Der Ausschnitt des vom Bundeskanzler auf der Plattform X veröffentlichten Videos geht 1 Minute und 29 Sekunden und stammt vom „Tag der offenen Tür“, der am Sonntag im Bundeskanzleramt stattfand. Leerformeln bauen auf Verharmlosungen und von auch nur halbwegs vernünftigen Ursachenanalysen fehlt jede Spur. Da gibt es eine „Welt“ und eine „Industrie“, die sich „verändern“ – ganz so, als ob Politiker und weitere konkret benennbare Personen nicht für diese Veränderungen verantwortlich wären. Merz liefert politische Dampfplauderei – substanzlos, aber zugleich gefährlich. Ein Kommentar von Marcus Klöckner.
Weiterlesen
Im Jahr 2013 hielt der Ökonom Franz Josef Radermacher einen Vortrag, in dem er eine provokante These formulierte: Wenn genügend viele Menschen in Europa arm genug seien, dass sie im Wesentlichen keine Ressourcen mehr verbrauchen – also weder Auto fahren, im Winter heizen noch Fleisch konsumieren –, dann würden sich Energie- und Klimaprobleme scheinbar „von selbst“ lösen. Diese „Lösung“ sei zwar „nicht sozial- oder politikverträglich“, doch sie verdeutliche, wohin eine falsche Entwicklung führen könne: zu einer Gesellschaft mit fünf bis zehn Prozent Reichen, die ihren Wohlstand aufrechterhalten, weil es der Mehrheit schlecht geht. Radermacher warnte vor einer „Brasilianisierung Europas“ – einer Zweiklassengesellschaft, wie sie in vielen Regionen der Welt längst Realität ist.
Weiterlesen