Auf unserer Website gibt es keine Cookies und keine Web-Analyse.
Vereinbarkeit von Familie und Beruf ja – aber mit echter Wahlfreiheit für Eltern!
Die stellvertretende Generalsekretärin der Bayernpartei, Nadine Holzner, äußert sich zur aktuellen Entwicklung rund um den geplanten Rechtsanspruch auf Ganztagesbetreuung:
„Ganztagesbetreuung kann eine sinnvolle Unterstützung sein – sie darf aber kein Zwang werden. Eltern brauchen Entscheidungsfreiheit, keine Bevormundung.“
Nach den Plänen der Bundesregierung soll ab dem Schuljahr 2029/2030 jedes Grundschulkind einen gesetzlichen Anspruch auf Ganztagesbetreuung haben. Was zunächst nach einem Fortschritt klingt, bringt in der Praxis massive Probleme mit sich – insbesondere für kleinere Schulen im ländlichen Raum.
Diese werden künftig verpflichtet sein, Ganztagsangebote sicherzustellen – ungeachtet der personellen und strukturellen Möglichkeiten vor Ort. Bereits jetzt herrscht ein eklatanter Mangel an Lehrkräften und pädagogischem Fachpersonal. Der zusätzliche Betreuungsbedarf wird diese Situation weiter verschärfen und führt absehbar zu Überforderung in den Schulen und zu Lasten der Bildungsqualität.
Die Bayernpartei setzt sich stattdessen für eine flexible Familienpolitik ein, die auf Vertrauen, Eigenverantwortung und Entscheidungsfreiheit basiert.
Unsere Forderungen:
-
Gezielte Steuererleichterungen für Familien, um verschiedene Lebensmodelle zu ermöglichen
-
Wahlfreiheit für Eltern, ob sie ihre Kinder selbst betreuen, durch Großeltern unterstützen lassen oder eine Einrichtung in Anspruch nehmen
-
Keine staatliche Bevormundung, sondern ein Bildungssystem mit gesundem Menschenverstand und Augenmaß
Jede Familie ist anders. Und nur wenn die politischen Rahmenbedingungen diese Vielfalt anerkennen, entsteht echte Gerechtigkeit.
Die Bayernpartei fordert deshalb einen Stopp der staatlichen Pflicht-Ausweitung, solange die nötigen Voraussetzungen – personell wie strukturell – nicht flächendeckend gewährleistet sind. Statt Zwang und Zentralismus braucht es Entlastung, Vertrauen und echte Wahlmöglichkeiten für die Bürgerinnen und Bürger in Bayern.
Werden Sie Teil unserer Community in den sozialen Netzwerken
Durch wessen Augen sieht Deutschland die Welt – und wer bestimmt, was als deutsches Interesse gilt? Sieben Parteien, eine Frage – und sieben sehr unterschiedliche Vorstellungen davon, was deutsche Souveränität heute überhaupt bedeutet. Der Vergleich zeigt: Gestritten wird längst nicht nur darüber, wie selbständig Deutschland ist. Umstritten ist bereits, wer im entscheidenden Augenblick das letzte Wort haben soll – Berlin, Brüssel oder das Bündnis.
Am 6. September könnte Sachsen-Anhalt zum politischen Testfall für die Bundesrepublik werden. Die AfD liegt in den Umfragen bei über 40 Prozent, und die Möglichkeit einer von ihr geführten Landesregierung ist längst nicht mehr theoretisch. Doch während die Wähler noch nicht abgestimmt haben, bereiten sich Berlin und andere Länder bereits auf genau diesen Fall vor: Wie gehen staatliche Institutionen mit einer demokratisch legitimierten Landesregierung um, der sie politisch und sicherheitspolitisch womöglich nicht zu vertrauen bereit sind?
In Thüringen geht es längst nicht mehr nur um Mario Voigts Doktortitel oder um den öffentlichen Schlagabtausch zwischen Sahra Wagenknecht und Björn Höcke. Der Konflikt berührt eine grundsätzlichere Frage: Wer bestimmt in einer parlamentarischen Demokratie, welche Mehrheiten politisch zulässig sind – die Wähler oder die Parteizentralen? Im Zentrum stehen vier Akteure, vier Interessen und eine Parteienordnung, die zunehmend mit ihren eigenen Abgrenzungsregeln in Konflikt gerät.