Auf unserer Website gibt es keine Cookies und keine Web-Analyse.
Wir sammeln grundsätzlich keine Daten über unsere Leser.

Noldin-Gedenkfeier 2025: Haltung für die deutsche Sprache und Kultur

Südtiroler Schützenbund 14-12-2025, 17:30

SALURN – Am Sonntag, 14. Dezember 2025 wurde – genau 96 Jahre nach dem Tod Josef Noldins – die Noldinfeier in Salurn abgehalten, die die Schützenkompanie Salurn jährlich ausrichtet, um den wesentlichen Kopf der Katakombenschule in Südtirol zu ehren. Dr. Josef Noldin setzte sich als Rechtsanwalt und Organisator maßgeblich dafür ein, dass ein deutscher Notunterricht im Südtiroler Unterland abgehalten werden konnte. Dafür büßte er mit der Verbannung nach Lipari und mit dem Tod.

Nach Einmarsch und Feier der heiligen Messe in der Salurner Pfarrkirche, die durch Pfarrer Pierluigi Tosi zelebriert wurde, begrüßte Hauptmann Arno Mall die Anwesenden am Salurner Friedhof, darunter den Salurner Bürgermeister Roland Lazzeri, die deutschen Gemeinderäte Salurns, den Obmann des Südtiroler Heimatbundes Roland Lang, den Ehrenlandeskommandanten Elmar Thaler, Landeskommandant Christoph Schmid, die Bezirksmajore Reinhard Gaiser und Peter Frank, den Obmann des Hauses Noldin, Franz Kosta, den Feuerwehrkommandanten Christopher Nardin sowie die Salurner Bevölkerung und die Schützen aus Südtirol und Welschtirol.

Hauptmann Arno Mall begrüßte die Anwesenden, indem er darauf aufmerksam machte, dass nationalistische Übergriffe gegen Südtiroler Sportler und Politiker auf der Tagesordnung stehen würden und man den Südtirolern durch italienische Medien ständig die Trikolore sowie ein italienisches Bewusstsein aufdrängen würde:

„Eines allerdings muss auch gesagt werden: Opfer wird der, der schwach ist, der sich nicht wehrt, wenn seine Würde berührt wird, der kleinredet, wo nichts kleinzureden ist. Insofern wurde hier eine Chance verpasst: Eine politische Landesvertretung von Format hätte hier klar Position bezogen. Hätte Haltung gezeigt. Hätte für Klarheit gesorgt. Hätte Respekt eingefordert.“

Als Gedenkredner trat in diesem Jahr Bezirksmajor Peter Frank auf. Peter Frank bezog sich auf den Einsatz Josef Noldins für die deutsche Sprache in Südtirol und kritisierte, dass die Kenntnis der deutschen Sprache in Südtirol in öffentlichen Ämtern, in der Sanität, bei Beamten und in der Privatwirtschaft zunehmend nicht mehr beherrscht werde.

„Wenn wir uns ansehen müssen, wie es heute mit unserer deutschen Schule bergab geht, dann ist es endlich an der Zeit, dass unsere Landespolitik im Sinne Josef Noldins nicht mehr nur mit leeren Worten und Ankündigungen reagiert, sondern mit Handlungen und Taten!“ forderte Peter Frank, der die Rede bewusst in Dialekt hielt, um die emotionale Ebene zu untermauern.

Es folgten die exakt abgefeuerte Ehrensalve durch die Schützenkompanie Salurn sowie die Kranzniederlegung am Grab Josef Noldins mit musikalischer Umrahmung durch die Musikkapelle Salurn unter Kapellmeister Christian Eccli. Anschließend endete die Feier im Haus Noldin mit einer Fleischsuppe und einem Umtrunk.

Die Noldinfeier ist jedes Jahr ein starkes volkstumspolitisches Bekenntnis der deutschen Bevölkerung im Südtiroler Unterland.

Related News

Zur aktuellen Auswertung der Deutschen Umwelthilfe zu den deutschen LNG-Importen erklärt Sybilla Nitsch, wirtschafts- und energiepolitische Sprecherin der SSW-Landtagsfraktion:

Die Zahlen sind eindeutig: 96 Prozent der deutschen LNG-Importe stammen inzwischen aus den USA. Im Jahr 2025 wurden rund 101 Terawattstunden US-Gas nach Deutschland geliefert – ein Plus von mehr als 60 Prozent binnen eines Jahres.
Das ist nicht Diversifizierung, sondern neue Abhängigkeit. Die heißt jetzt nur nicht mehr Putin, sondern Donald J. Trump - ein Präsident, der offen mit Strafzöllen droht, Bündnisse infrage stellt und außenpolitische Eskalation als Druckmittel gegen Europa nutzt.

read more..

In Deutschland zeigt sich seit Jahren eine Entwicklung, die viele Menschen zunehmend beschäftigt: die wachsende Zersplitterung gesellschaftlicher und politischer Kräfte. Zahlreiche Gruppen, Initiativen und Bewegungen verfolgen ähnliche oder teilweise sogar identische Ziele – und stehen dennoch oft nicht gemeinsam, sondern nebeneinander oder gegeneinander.

read more..

BOZEN – Am Herz-Jesu-Sonntag wird in ganz Tirol mit feierlichen Prozessionen, dem Herz-Jesu-Bundeslied und den Bergfeuern an jenes Gelöbnis erinnert, das unsere Vorfahren in Zeiten von Not und Gefahr dem Heiligsten Herzen Jesu anvertraut haben.

read more..

Wenn heute das Jahrestreffen der dänischen Minderheit und der friesischen Volksgruppe startet, geht damit auch eine Botschaft der Toleranz und des friedlichen Miteinanders aus. Der SSW ist mit zahlreichen Ständen sowie Rednerinnen und Rednern vertreten und betont in diesem Jahr besonders den Schutz der Freiheitsrechte, der in Zeiten von wachsendem Populismus und einem Rechtsruck in der Gesellschaft in Gefahr ist.

read more..

Der Kölner Medienanwalt Carsten Brennecke meldet einen weiteren juristischen Sieg gegen das Potsdam-Märchen von Correctiv. Diesmal ist die extrem linke Kampagnenplattform Campact betroffen, die nun verurteilt wurde, weil sie die Schaudergeschichten von Correctiv weiterverbreitet hat.

read more..

Friedensgericht Brixen verhandelte Rekurs gegen Strafe – Verteidigung rügt Eingriff in die Meinungsfreiheit und Missachtung der Sprachbestimmungen

BRIXEN/VINTL – Am heutigen Mittwoch, den 27. Mai 2026, fand vor dem Friedensgericht Brixen die Erstverhandlung im Verfahren gegen die verhängte Verwaltungsstrafe wegen des Schriftzugs „TIROL“ auf einer privaten Wiese in Vintl statt. Das Urteil soll am 14. Oktober 2026 um 11.45 Uhr verkündet werden.

read more..

Bayern war einmal ein Königreich. Ein Staat mit eigenem Recht, eigener Währung, eigener Würde. Was ist davon geblieben? Ein Freistaat, der seinen Namen wie eine Erinnerung trägt – und seine Freiheit längst an Brüssel und Berlin abgegeben hat.

Dieses Manifest skizziert keine Utopie. Es beschreibt eine Ordnung, die auf einem einzigen Prinzip beruht: Der Mensch ist mündig. Er braucht keinen Staat, der für ihn denkt, spart, entscheidet und konsumiert. Er braucht Rechtssicherheit, Frieden und die Freiheit, sein Leben selbst zu gestalten.

Wer das naiv nennt, möge erklären, warum das Gegenteil, sieben Jahrzehnte Umverteilung, Regulierung und Planwirtschaft light, zu steigendem Wohlstand für alle geführt haben soll. Die Zahlen sprechen eine andere Sprache.

read more..

Es erreicht uns die traurige Nachricht, dass der 1933 geborene ehemalige Freiheitskämpfer Claudius Molling am 31. Dezember 2025 im Alter von 92 Jahren in Innsbruck verstorben ist. Unser Beileid gilt besonders seiner Frau Herlinde.

read more..

Freiheit ist nicht das Fehlen von Grenzen. Sie ist die Möglichkeit, innerhalb einer selbst anerkannten Ordnung eigenverantwortlich zu leben. Verwurzelt in Heimat, geschützt vor Bevormundung aus der Ferne.

Wer Freiheit anders definiert, lügt sich selbst an. Oder er hat nie wirklich Verantwortung für sich und vor allem – für andere – getragen.

read more..
33 Empfehlungen im Wortlaut: Das sind die wahren Pläne der Renten-Kommission

Über die umstrittensten Vorschläge der Rentenkommission wird bereits berichtet, vieles ist schon durchgesickert. Nun liegt erstmals die komplette Liste aller Empfehlungen vor. Nach Informationen des Handelsblatt umfasst der Abschlussbericht 33 Vorschläge für die Reform des Rentensystems. Die Ergebnisse sollen am Dienstag an Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Sozialministerin Bärbel Bas (SPD) übergeben werden.

Weiterlesen
Schuld ist „die Welt“: Merz‘ politische Bankrotterklärung am Tag der offenen Tür im Bundeskanzleramt

Wer verstehen will, wie inhaltsleer und desolat zugleich die deutsche Politik ist, sollte sich ein gerade von Friedrich Merz veröffentlichtes Video anschauen. Der Ausschnitt des vom Bundeskanzler auf der Plattform X veröffentlichten Videos geht 1 Minute und 29 Sekunden und stammt vom „Tag der offenen Tür“, der am Sonntag im Bundeskanzleramt stattfand. Leerformeln bauen auf Verharmlosungen und von auch nur halbwegs vernünftigen Ursachenanalysen fehlt jede Spur. Da gibt es eine „Welt“ und eine „Industrie“, die sich „verändern“ – ganz so, als ob Politiker und weitere konkret benennbare Personen nicht für diese Veränderungen verantwortlich wären. Merz liefert politische Dampfplauderei – substanzlos, aber zugleich gefährlich. Ein Kommentar von Marcus Klöckner.

Weiterlesen
Armut als Herrschaftsinstrument – von Rom bis Radermacher

Im Jahr 2013 hielt der Ökonom Franz Josef Radermacher einen Vortrag, in dem er eine provokante These formulierte: Wenn genügend viele Menschen in Europa arm genug seien, dass sie im Wesentlichen keine Ressourcen mehr verbrauchen – also weder Auto fahren, im Winter heizen noch Fleisch konsumieren –, dann würden sich Energie- und Klimaprobleme scheinbar „von selbst“ lösen. Diese „Lösung“ sei zwar „nicht sozial- oder politikverträglich“, doch sie verdeutliche, wohin eine falsche Entwicklung führen könne: zu einer Gesellschaft mit fünf bis zehn Prozent Reichen, die ihren Wohlstand aufrechterhalten, weil es der Mehrheit schlecht geht. Radermacher warnte vor einer „Brasilianisierung Europas“ – einer Zweiklassengesellschaft, wie sie in vielen Regionen der Welt längst Realität ist.

Weiterlesen