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Rund 400 Schützen setzten in Mantua ein starkes Zeichen für den Tiroler Freiheitskämpfer
MANTUA – In ehrendem Gedenken an den Tiroler Freiheitskämpfer Andreas Hofer richtete heuer der Schützenbezirk Brixen im Auftrag des Südtiroler Schützenbundes die traditionelle Gedenkfeier am Sterbeort des Sandwirts aus. Rund 400 Schützen und Marketenderinnen aus allen Tiroler Landesteilen waren nach Mantua gereist, um am 20. Februar, dem Todestag des Tiroler Freiheitskämpfers, am Andreas-Hofer-Denkmal ein sichtbares Zeichen der Treue zu Glaube, Heimat und Tiroler Identität zu setzen.
Der Einladung von Bezirksmajor Florian Lechner waren zahlreiche Abordnungen sowie Ehrengäste aus Politik und öffentlichem Leben gefolgt. Als Ehrengäste nahmen unter anderem der Landtagsabgeordnete Hannes Rabensteiner, die Bürgermeisterin der Gemeinde Lüsen, Carmen Plaseller, sowie der Präsident des Gemeinderates der Stadt Mantua, Massimo Allegretti, an der Feier teil.
Nach der Ankunft in Mantua erfolgte die gemeinsame Fahrt zur Piazza Porta Giulia, wo sich die Formationen und Ehrengäste aufstellten. Nach der Meldung an den Höchstanwesenden und der Frontabschreitung marschierten die Schützen geschlossen zum Andreas-Hofer-Denkmal im Andreas-Hofer-Park. Die Ehrenformation wurde heuer vom Schützenbezirk Brixen selbst gestellt.
Bezirksmajor Florian Lechner begrüßte im Namen des Bezirkes Brixen und des Südtiroler Schützenbundes die Delegationen sowie die politischen und geistlichen Vertreter. Anschließend zelebrierte Pfarrer Michael Lezuo die Gedenkmesse. Für die würdige musikalische Gestaltung sorgten eine Abordnung der Musikkapelle Latzfons sowie die Musikkapelle Neustift.
Die Gedenkrede hielt der Landtagsabgeordnete Hannes Rabensteiner. In eindringlichen Worten stellte er die Haltung und Standhaftigkeit Andreas Hofers in den Mittelpunkt:
„Ein Mensch kann gefesselt werden. Ein Körper kann fallen. Aber eine Haltung lässt sich nicht erschießen.“ Hofer sei fern seiner Heimat erschossen worden – „nicht als Verbrecher, sondern weil er sich geweigert hatte, sich zu beugen“. Freiheit verschwinde nicht mit einem Knall, sondern mit einem Schweigen. Es gelte daher, wachsam zu bleiben, Identität und Geschichtsbewusstsein zu bewahren und Verantwortung für die eigene Heimat zu übernehmen. „Heimat lebt nicht von Mauern und Geld, sondern von Menschen, die bereit sind, für sie einzustehen“, betonte Rabensteiner.
Im Gedenken an den Sandwirt wurde am Denkmal ein Kranz niedergelegt. Zu seinen Ehren feuerte die Ehrenformation des Bezirkes Brixen eine Ehrensalve ab.
Anschließend begab sich die Delegation zum Palazzo d’Arco, wo Andreas Hofer im Jahr 1810 von einem französischen Militärgericht zum Tode verurteilt worden war. Nach den Grußworten der Behördenvertreter folgten die Dankesworte des Bezirksmajors. Auch dort wurde ein Kranz niedergelegt, ehe die Gedenkfeier mit dem Abspielen der Tiroler Landeshymne ihren würdigen Abschluss fand.
Mit der starken Beteiligung von rund 400 Schützen und Marketenderinnen aus allen Landesteilen unterstrich der Schützenbezirk Brixen die lebendige Traditionspflege und das klare Bekenntnis zu jenen Werten, für die Andreas Hofer einst eingestanden war: Glaube, Heimat, Freiheit und Standhaftigkeit.
Am vergangenen Samstag trafen sich Mitglieder und Freunde des Südtiroler Heimatbundes in St. Pauls zur 48. Bundesversammlung. Obmann Roland Lang eröffnete die Versammlung und begrüßt die Freiheitskämpfer, die Referenten sowie Hans Moser (Kassier des Andreas Hofer Bundes Tirol) und die Vertretung des AHB Deutschland.
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EPPAN – Um eine einheitliche, zeitgemäße und fachlich fundierte Auslegung der Exerzierordnung sicherzustellen, veranstaltete der Südtiroler Schützenbund am Samstag, 17. Jänner 2026, ein Ausbilderexerzieren für Bezirksausbilder, Kompanieausbilder, Bezirksmajore sowie weitere Ausbilder des SSB. Austragungsort war die Obstgenossenschaft SACRA in Eppan.
BOZEN – Am Herz-Jesu-Sonntag wird in ganz Tirol mit feierlichen Prozessionen, dem Herz-Jesu-Bundeslied und den Bergfeuern an jenes Gelöbnis erinnert, das unsere Vorfahren in Zeiten von Not und Gefahr dem Heiligsten Herzen Jesu anvertraut haben.
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BOZEN/VINTL – Gegen die Verwaltungsstrafe von 430 Euro, welche die Carabinieri-Station Vintl einer Landwirtin wegen des Schriftzugs „TIROL“ auf ihrer Wiese auferlegt haben, ist Rekurs eingebracht worden. Die Beschwerde nach Art. 204-bis der Straßenverkehrsordnung wurde von Rechtsanwalt Nicola Canestrini beim Friedensgericht Brixen eingereicht.
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Über die umstrittensten Vorschläge der Rentenkommission wird bereits berichtet, vieles ist schon durchgesickert. Nun liegt erstmals die komplette Liste aller Empfehlungen vor. Nach Informationen des Handelsblatt umfasst der Abschlussbericht 33 Vorschläge für die Reform des Rentensystems. Die Ergebnisse sollen am Dienstag an Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Sozialministerin Bärbel Bas (SPD) übergeben werden.
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Wer verstehen will, wie inhaltsleer und desolat zugleich die deutsche Politik ist, sollte sich ein gerade von Friedrich Merz veröffentlichtes Video anschauen. Der Ausschnitt des vom Bundeskanzler auf der Plattform X veröffentlichten Videos geht 1 Minute und 29 Sekunden und stammt vom „Tag der offenen Tür“, der am Sonntag im Bundeskanzleramt stattfand. Leerformeln bauen auf Verharmlosungen und von auch nur halbwegs vernünftigen Ursachenanalysen fehlt jede Spur. Da gibt es eine „Welt“ und eine „Industrie“, die sich „verändern“ – ganz so, als ob Politiker und weitere konkret benennbare Personen nicht für diese Veränderungen verantwortlich wären. Merz liefert politische Dampfplauderei – substanzlos, aber zugleich gefährlich. Ein Kommentar von Marcus Klöckner.
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Im Jahr 2013 hielt der Ökonom Franz Josef Radermacher einen Vortrag, in dem er eine provokante These formulierte: Wenn genügend viele Menschen in Europa arm genug seien, dass sie im Wesentlichen keine Ressourcen mehr verbrauchen – also weder Auto fahren, im Winter heizen noch Fleisch konsumieren –, dann würden sich Energie- und Klimaprobleme scheinbar „von selbst“ lösen. Diese „Lösung“ sei zwar „nicht sozial- oder politikverträglich“, doch sie verdeutliche, wohin eine falsche Entwicklung führen könne: zu einer Gesellschaft mit fünf bis zehn Prozent Reichen, die ihren Wohlstand aufrechterhalten, weil es der Mehrheit schlecht geht. Radermacher warnte vor einer „Brasilianisierung Europas“ – einer Zweiklassengesellschaft, wie sie in vielen Regionen der Welt längst Realität ist.
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