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Schützen trauern um P. Walter Marzari s.s.s. – Ein Priester mit Rückgrat
Südtiroler Schützenbund 12-03-2026, 23:25
BOZEN – Mit tiefer Trauer, aber mit großer Dankbarkeit nimmt der Südtiroler Schützenbund Abschied von Eucharistiner Pater Walter Marzari SSS, der heute im Alter von 84 Jahren verstorben ist.
Pater Walter Marzari wurde am 7. April 1941 in Proveis am Deutschnonsberg geboren. Schon früh verspürte er den Wunsch, Priester zu werden. Sein Weg führte ihn zu den Eucharistinern, in deren Gemeinschaft er 1959 eintrat. Nach philosophisch-theologischen Studien in Freiburg und Wien legte er 1967 die ewige Profess ab und wurde am 21. Juni 1970 in Wien zum Priester geweiht. Im selben Jahr promovierte er zum Doktor der Theologie.
Sein Wirken war geprägt von außergewöhnlicher Vielseitigkeit, großer geistiger Tiefe und einem starken sozialen Engagement. Nach ersten seelsorglichen Aufgaben in Meran und Wien verbrachte er mehrere Jahre als Missionar in Kamerun.
Ein bemerkenswertes Kapitel seines Lebens begann, als er – bereits im Erwachsenenalter – ein Medizinstudium in Wien aufnahm und 1982 zum Doktor der Medizin promovierte. Nach weiterer Ausbildung, unter anderem in Tropenmedizin in Antwerpen, wirkte er von 1984 bis 1987 als Priesterarzt in Kinshasa (Zaire) und arbeitete dort als Zonen-Chefarzt im WHO-Projekt „Gesundheit für alle im Jahr 2000“.
Zurück in Südtirol übernahm Pater Marzari verschiedene Aufgaben innerhalb seines Ordens, unter anderem als Heimleiter des Eucharistiner-Studentenheimes in Bozen und als Hausoberer der Eucharistiner in Meran. Darüber hinaus war er Religionslehrer am Vinzentinum in Brixen und widmete sich intensiv wissenschaftlicher und publizistischer Arbeit. Besonders hervorzuheben ist seine Übersetzungsarbeit der Schriften des Ordensgründers Peter Julian Eymard sowie mehrere Veröffentlichungen zu historischen und kirchlichen Themen.
Dem Südtiroler Schützenbund war Pater Walter Marzari auch als Autor verbunden. Mit seinem Buch „Dokumentation zum Gelöbnis 1796“ leistete er einen wertvollen Beitrag zur Aufarbeitung der Tiroler Geschichte und zur Erinnerungskultur unseres Landes. 2006 veröffentlichte er zudem das Buch „Kanonikus Michael Gamper – Sein Leben für Glauben und Heimat gegen Faschistenbeil und Hakenkreuz in Südtirol“, das er der im Jahr zuvor neugegründeten Schützenkompanie „Kanonikus Michael Gamper“ Proveis widmete.
Unvergessen bleibt seine legendäre „Kreuzl-Predigt“ bei der Sepp-Kerschbaumer-Gedenkfeier 1991 in St. Pauls, für die er vom bischöflichen Ordinariat die „Gelbe Karte“ erhielt. Der inoffizielle Schützenkurat ließ sich davon jedoch nicht beirren und nahm ein Jahr später erneut als Zelebrant an der Kerschbaumer-Feier teil. Daraufhin wurde ihm ein Predigtverbot auferlegt und er wurde nach Wien versetzt.
Pater Walter Marzari war ein Mann mit klaren Überzeugungen, tiefem Glauben und großem Verantwortungsbewusstsein gegenüber Kirche, Gesellschaft und Heimat. Sein Lebensweg – geprägt von geistlichem Dienst, wissenschaftlicher Arbeit, medizinischer Hilfe für Bedürftige und historischem Interesse zeugt von außergewöhnlicher Hingabe und Mut.
„Der Südtiroler Schützenbund wird Pater Walter Marzari ein ehrendes Andenken bewahren und spricht seinen Mitbrüdern im Orden sowie allen Angehörigen und Weggefährten sein aufrichtiges Beileid aus“, so Mjr. Christoph Schmid, Landeskommandant des Südtiroler Schützenbundes.
Vergelt’s Gott für dein Wirken. Ruhe in Frieden.
In der sächsischen Kleinstadt Aue-Bad Schlema hat wieder ein Demokrat einen Neonazi in einer Wahl besiegt. Ein Rechtsextremist der „Freien Sachsen“ und der „Heimat“ (früher NPD) hat in der Stichwahl die dortige Oberbürgermeisterwahl gegen einen CDU-Kandidaten verloren. Man könnte sicherlich viel journalistisch Wertvolles aus dieser Nachricht machen. Die Tagesschau entscheidet sich aber dafür, einen Neonazi zu fragen, ob er sich als Neonazi sieht.
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Anlässlich der Beschlüsse des gestrigen Nordsee-Gipfels in Hamburg begrüßt der SSW-Bundestagsabgeordnete Stefan Seidler die Einigung der Nordsee-Anrainerstaaten auf einen gemeinsamen Investitionspakt für Offshore-Windenergie ausdrücklich. Ziel der Vereinbarung ist es, die Offshore-Erzeugung bis 2050 nahezu zu verzehnfachen und die Stromnetze grenzüberschreitend zu einem europäischen Energie-Hub mit bis zu 100 Gigawatt Leistung zu verknüpfen.
Wer die Wahrheit nicht hören will, der muss sie mit großen Worten bekämpfen. Es geht aber um unsere Heimat Südtirol, deshalb können wir zu den Vorwürfen der Südtiroler Volkspartei gegen die Aussagen des SHB nicht schweigen, so Roland Lang, Obmann des Südtiroler Heimatbundes. So wie die SVP den Südtirolern vor Jahrzehnten das Bild der weltbesten Autonomie vorgaukelte, spricht sie jetzt bei der Autonomiereform großspurig von der „bedeutendsten Weiterentwicklung unseres Statuts seit Jahrzehnten“.
read more..Einheitliches Auftreten als sichtbares Zeichen von Haltung und Verantwortung
EPPAN – Um eine einheitliche, zeitgemäße und fachlich fundierte Auslegung der Exerzierordnung sicherzustellen, veranstaltete der Südtiroler Schützenbund am Samstag, 17. Jänner 2026, ein Ausbilderexerzieren für Bezirksausbilder, Kompanieausbilder, Bezirksmajore sowie weitere Ausbilder des SSB. Austragungsort war die Obstgenossenschaft SACRA in Eppan.
Die Nationale Befreiungsbewegung versteht sich als Bürgerbewegung für Recht, Freiheit und demokratische Selbstbestimmung.
read more..Der Kölner Medienanwalt Carsten Brennecke meldet einen weiteren juristischen Sieg gegen das Potsdam-Märchen von Correctiv. Diesmal ist die extrem linke Kampagnenplattform Campact betroffen, die nun verurteilt wurde, weil sie die Schaudergeschichten von Correctiv weiterverbreitet hat.
read more..Freiheit ist nicht das Fehlen von Grenzen. Sie ist die Möglichkeit, innerhalb einer selbst anerkannten Ordnung eigenverantwortlich zu leben. Verwurzelt in Heimat, geschützt vor Bevormundung aus der Ferne.
Wer Freiheit anders definiert, lügt sich selbst an. Oder er hat nie wirklich Verantwortung für sich und vor allem – für andere – getragen.
read more..Mehr Tempo, weniger Bürokratie: Der Gesetzentwurf setzt wichtige Impulse wie das Once-Only-Prinzip und digitale Servicekonten. Aber wir müssen aufpassen, dass es nicht zu Umsetzungsproblemen, fehlenden Mitteln und möglichen Ausschlüssen kommt. Digitalisierung ist nur dann erfolgreich, wenn sie alle mitnimmt und Grundrechte gewahrt bleiben.
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Über die umstrittensten Vorschläge der Rentenkommission wird bereits berichtet, vieles ist schon durchgesickert. Nun liegt erstmals die komplette Liste aller Empfehlungen vor. Nach Informationen des Handelsblatt umfasst der Abschlussbericht 33 Vorschläge für die Reform des Rentensystems. Die Ergebnisse sollen am Dienstag an Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Sozialministerin Bärbel Bas (SPD) übergeben werden.
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Schuld ist „die Welt“: Merz‘ politische Bankrotterklärung am Tag der offenen Tür im Bundeskanzleramt
Wer verstehen will, wie inhaltsleer und desolat zugleich die deutsche Politik ist, sollte sich ein gerade von Friedrich Merz veröffentlichtes Video anschauen. Der Ausschnitt des vom Bundeskanzler auf der Plattform X veröffentlichten Videos geht 1 Minute und 29 Sekunden und stammt vom „Tag der offenen Tür“, der am Sonntag im Bundeskanzleramt stattfand. Leerformeln bauen auf Verharmlosungen und von auch nur halbwegs vernünftigen Ursachenanalysen fehlt jede Spur. Da gibt es eine „Welt“ und eine „Industrie“, die sich „verändern“ – ganz so, als ob Politiker und weitere konkret benennbare Personen nicht für diese Veränderungen verantwortlich wären. Merz liefert politische Dampfplauderei – substanzlos, aber zugleich gefährlich. Ein Kommentar von Marcus Klöckner.
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Im Jahr 2013 hielt der Ökonom Franz Josef Radermacher einen Vortrag, in dem er eine provokante These formulierte: Wenn genügend viele Menschen in Europa arm genug seien, dass sie im Wesentlichen keine Ressourcen mehr verbrauchen – also weder Auto fahren, im Winter heizen noch Fleisch konsumieren –, dann würden sich Energie- und Klimaprobleme scheinbar „von selbst“ lösen. Diese „Lösung“ sei zwar „nicht sozial- oder politikverträglich“, doch sie verdeutliche, wohin eine falsche Entwicklung führen könne: zu einer Gesellschaft mit fünf bis zehn Prozent Reichen, die ihren Wohlstand aufrechterhalten, weil es der Mehrheit schlecht geht. Radermacher warnte vor einer „Brasilianisierung Europas“ – einer Zweiklassengesellschaft, wie sie in vielen Regionen der Welt längst Realität ist.
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