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Kriminalisierung von Brauchtum und Alltag endlich beenden
Südtiroler Schützenbund 12-03-2026, 11:27
BOZEN – Mit großem Unverständnis nimmt der Südtiroler Schützenbund die Berichte über das neue staatliche Sicherheitsdekret zur Kenntnis, wonach selbst Taschenmesser mit einer Klinge ab fünf Zentimetern und Feststellmechanismus pauschal verboten sein sollen. Was in Rom offenbar als Sicherheitspolitik verkauft wird, ist in Wahrheit ein weiterer Auswuchs zentralistischen Denkens, das Lebenswirklichkeit, Hausverstand und gewachsene Traditionen missachtet.
„Für uns Schützen ist klar: Wer derartige Alltags- und Brauchtumsgegenstände unterschiedslos unter Generalverdacht stellt, schießt völlig über das Ziel hinaus. Viele Schützen tragen zur Tracht ein Trachtenbesteck, also Messer und Gabel, in der Lederhose. Dabei handelt es sich nicht um Waffen, sondern um Bestandteile gelebten Brauchtums und einer überlieferten Kultur. Wer so etwas verbieten oder kriminalisieren will, zeigt vor allem eines: völlige Ahnungslosigkeit gegenüber unserem Land, seinen Menschen und seinen Traditionen“, so Landeskommandant Christoph Schmid.
Es ist ein Skandal, wenn der Staat nicht mehr zwischen gefährlichen Gegenständen und harmlosen Alltags- oder Traditionsobjekten unterscheiden kann oder will. Mit dieser Regelung geraten nicht Kriminelle ins Visier, sondern rechtschaffene Bürger, Wanderer, Jäger, Brauchtumsträger und Familien. Ein Staat, der seinen Bürgern mit solcher Maßlosigkeit begegnet, verspielt Vertrauen und Respekt.
„Besonders empörend ist, dass hier mit der Brechstange ein Verbot erlassen wird, das weder Augenmaß noch kulturelles Verständnis erkennen lässt. Wer glaubt, mit pauschalen Verboten Sicherheit zu schaffen, bekämpft nicht die Ursachen von eingewanderter Gewalt, sondern schikaniert die eigene Bevölkerung. Diese Art von Gesetzgebung ist nicht nur lebensfremd, sondern auch ein Affront gegen die gewachsenen Traditionen Tirols“, so Schmid.
Der Südtiroler Schützenbund fordert die Südtiroler Politik auf, sich mit Nachdruck für die Streichung dieses völlig überzogenen Passus einzusetzen. Südtirol darf sich nicht widerspruchslos gefallen lassen, dass römische Zentralisten unsere Traditionen missachten und am Ende sogar unter Strafe stellen.
„Unsere Tracht ist kein Sicherheitsrisiko. Unsere Kultur und unser Brauchtum sind kein Straftatbestand. Und unser Trachtenbesteck ist kein Fall für den Staatsanwalt. Wir lassen uns das sicher nicht verbieten!“, so Schmid abschließend.
Zur Beantwortung unserer Kleinen Anfrage in Bezug auf den Sachstand der Maßnahmenumsetzung im Rahmen der Sicherheitspartnerschaft zwischen Stadt und Land in Kiel-Gaarden erklärt die sozialpolitische Sprecherin der SSW-Ratsfraktion, Ratsmitglied Jaqueline Hörlöck:
„Die Sicherheitspartnerschaft zwischen Stadt und Land soll helfen, die Drogenproblematik in Gaarden besser zu bewältigen. Wir danken der Stadtverwaltung für die Antwort auf die Kleine Anfrage und nehmen die bisher umgesetzten Maßnahmen wohlwollend zur Kenntnis...
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Zum Scheitern der Hamburger Olympiabewerbung und den Auswirkungen auf die Kieler Olympia-Pläne erklärt der Vorsitzende der SSW-Ratsfraktion Kiel, Ratsherr Marcel Schmidt:
„Das Nein der Hamburger*innen zur Olympiabewerbung ist aus Kieler Sicht bedauerlich. Wir sind enttäuscht, denn die gemeinsame Bewerbung von Hamburg und Kiel war ein überzeugendes Konzept und hätte ein starkes Signal für ganz Norddeutschland senden können.
Die europäische Rechte befindet sich im Aufwind – und im Wandel. Während rechte metapolitische Projekte lange fast ausschließlich national gedacht wurden, wächst seit einigen Jahren eine neue Form der Zusammenarbeit über Grenzen hinweg. Genau an diesem Punkt setzt das Projekt Voxeuropa Herald an – und erhält deshalb eine Förderung in Höhe von 2.000 Euro durch „Ein Prozent“.
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