Auf unserer Website gibt es keine Cookies und keine Web-Analyse.
Wir sammeln grundsätzlich keine Daten über unsere Leser.

Liebe Leserinnen und Leser,

Patria Germania steht für einen verantwortungsvollen Patriotismus, der Freiheit, Rechtsstaatlichkeit und demokratische Ordnung miteinander verbindet. Wir sind überzeugt: Eine lebendige Demokratie braucht offene Debatten, kritisches Denken und den Mut, auch schwierige Fragen anzusprechen.

Wir analysieren politische Entwicklungen, hinterfragen Entscheidungen und widmen uns Themen, die in der öffentlichen Diskussion häufig zu wenig Raum erhalten. Gemeinsam mit unseren Lesern suchen wir nach Antworten für eine starke, freiheitliche und demokratische Gesellschaft.

Patria Germania versteht sich als Plattform für Menschen, die Verantwortung übernehmen, über die Zukunft unseres Landes nachdenken und sich mit eigenen Ideen an der gesellschaftlichen Debatte beteiligen möchten. Wir freuen uns über Beiträge von Autoren, die nicht nur kritisieren, sondern auch nach Lösungen suchen und sich für die Zukunft unserer Heimat engagieren.

Wir laden alle ein, die mit Sachlichkeit, Verantwortungsbewusstsein und eigenen Ideen zur Gestaltung der Zukunft unseres Landes beitragen möchten.

Krieg in Nahost trifft auch Schleswig-Holstein

Südschleswigsche Wählerverband 8-05-2026, 10:06 Internationale Beziehungen

Zum mündlichen Bericht der Landesregierung über die wirtschaftlichen Auswirkungen des Krieges im Nahen Osten erklärt die wirtschafts- und energiepolitische Sprecherin der SSW-Landtagsfraktion, Sybilla Nitsch:

„Der Krieg im Nahen Osten ist nicht nur eine humanitäre Katastrophe. Er entwickelt sich zunehmend auch zu einer wirtschaftlichen Belastungsprobe für Europa - und damit unmittelbar für Schleswig-Holstein. Wenn Energieinfrastruktur zerstört wird, Handelsrouten blockiert sind und die Straße von Hormus zum geopolitischen Druckmittel wird, dann spüren das auch Unternehmen, Pendlerinnen und Pendler sowie Familien hier im Norden.

Der Konflikt hat längst Auswirkungen auf Energiepreise, Lieferketten und den Welthandel. Besonders problematisch ist die anhaltende Blockade der Straße von Hormus, über die ein signifikanter Teil des weltweiten Öl- und Flüssiggashandels läuft. Internationale Institute und Ökonomen warnen inzwischen vor dauerhaft höheren Öl- und Gaspreisen, steigender Inflation und zusätzlichen Belastungen für Industrie, Landwirtschaft und Verbraucher.

Gerade Schleswig-Holstein ist als maritimer Wirtschaftsstandort besonders verwundbar. Unsere Häfen, unsere Logistikbranche und viele mittelständische Unternehmen hängen von stabilen Handelswegen und kalkulierbaren Transportkosten ab. Wenn Frachtrouten ausfallen oder sich massiv verteuern, ist das keine abstrakte Weltpolitik mehr, sondern ein harter Kostenfaktor für die Wirtschaft vor Ort.

Besonders besorgniserregend sind zudem die Folgen für Lebensmittelproduktion und Landwirtschaft. Steigende Energiepreise verteuern nicht nur Transport und Produktion, sondern auch Düngemittel und wichtige Agrarrohstoffe. Das trifft ein Land wie Schleswig-Holstein besonders stark, weil die Ernährungswirtschaft hier eine überdurchschnittlich große Rolle spielt.

Die Menschen merken diese Krise längst im Alltag. Höhere Spritpreise, steigende Heizkosten und teurere Lebensmittel treffen vor allem Familien mit kleinen und mittleren Einkommen. Für viele Haushalte summieren sich die Mehrkosten inzwischen auf mehrere hundert Euro im Monat. Deshalb darf sich die Politik nicht darauf beschränken, die Entwicklung nur zu beobachten.

Das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft rechnet inzwischen selbst bei einem vergleichsweise moderaten Verlauf des Konflikts mit steigender Inflation und deutlich schwächerem Wachstum.

Was wir jetzt brauchen, ist eine aktive Wirtschafts- und Infrastrukturpolitik statt reiner Krisenverwaltung. Wir müssen die regionale Wertschöpfung stärken, unsere Infrastruktur widerstandsfähiger machen und den Mittelstand gezielt unterstützen. Alles andere würde nicht nur unserer wirtschaftlichen Stärke schaden, sondern auch dem gesellschaftlichen Zusammenhalt. Denn auch die soziale Dimension der Krise dürfen wir nicht aus im Blick verlieren.

Mit Blick auf die deutsch-dänische Grenzregion kommen regionaler Wirtschaftsförderung und grenzüberschreitender Zusammenarbeit eine besondere Bedeutung zu. Denn gerade die Grenzregion zeigt, wie wichtig starke regionale Wirtschaftskreisläufe und verlässliche Infrastruktur sind. Diese Resilienz brauchen wir künftig in ganz Schleswig-Holstein."

https://www.ssw.de/themen/krieg-in-nahost-trifft-auch-schleswig-holstein

Ähnliche Nachrichten

Benedikt Rueß über gefälschte Aufenthaltstitel aus der Ausländerbehörde Dortmund.

Weiterlesen

Die Sprecherin des russischen Außenministeriums Sacharowa, hat auf einer kürzlichen Pressekonferenz bestätigt, dass die gesamte BRD-Führung vor ein Tribunal gezogen wird!

Weiterlesen

In diesem Video spricht Alex über die neuen Gesetze rund um die Meinungsfreiheit im Internet.

Weiterlesen

Magdeburg: Nach dem Sieg der AfD befindet sich das Land in einer seltsamen politischen Hängepartie. Was denken die Bürger auf den Straßen? Wir haben sie gefragt. 

Weiterlesen

Redebeitrag von Sebastian Maack (AfD) am 10.09.2026 um 14:55 Uhr (93. Sitzung, TOP Epl 17)

Weiterlesen

Steht die CDU in Sachsen-Anhalt vor der Spaltung? Wird ein Machtwechsel zur AfD wahrscheinlicher?

Weiterlesen

Zum Urteil des Verwaltungsgerichts Schleswig zur Pfandpflicht im deutsch-dänischen Grenzhandel erklärt der Vorsitzende der SSW-Landtagsfraktion, Christian Dirschauer:

„Das Urteil schafft zunächst Klarheit in einer Rechtsfrage, die Politik und Behörden über Jahrzehnte nicht abschließend geklärt haben. Die Praxis der Exporterklärungen beruhte auf der damaligen Rechtsauslegung des Verwaltungsgerichts Schleswig und wurde über viele Jahre sowohl vom Grenzhandel als auch von den zuständigen Behörden entsprechend gehandhabt.

Weiterlesen

lon Musk über das Ende des Geldes, Kriegsgespenst in Europa und der Kollaps der Papierwirtschaft

Weiterlesen

„Wir können uns diesen Luxus nicht leisten": Deutschland erstickt in Bürokratie, während Beamte den Haushalt plündern?

Weiterlesen
Calendar
«November 2026»
MoDiMiDoFrSaSo
 1
2345678
9101112131415
16171819202122
23242526272829
30 
Zwischen Systembruch und Souveränität. Teil 6 – Brauchen wir eine NBB für Deutschland?

Braucht Deutschland eine nationale Befreiungsbewegung? Teil 6 untersucht die These, die Bundesrepublik sei bis heute nicht vollständig souverän, und stellt die „Bürgerbewegung für Recht und Freiheit e. V.“ Im Mittelpunkt stehen die Nachkriegsordnung, das Grundgesetz und die Frage, ob sich aus den angeführten völkerrechtlichen Argumenten ein anerkannter Status bei den Vereinten Nationen ableiten lässt.

Zwischen Systembruch und Souveränität. Teil 5 – NBBs in Palästina / Israel / Russische Föderation

Was ist eine nationale Befreiungsbewegung, und wer entscheidet über ihre Legitimität? Im Nahostkonflikt berufen sich sowohl der Zionismus als auch die PLO auf das Recht auf Selbstbestimmung. Teil 5 untersucht, wie unterschiedlich Befreiungsansprüche begründet werden und welche Rolle dabei politische Interessen und internationale Anerkennung spielen.

Zwischen Systembruch und Souveränität. Teil 4 – Gegen Kolonialismus und Apartheid in Afrika, Asien und Amerika

Von Südafrika und Namibia über die Westsahara bis nach Vietnam und Nicaragua: Befreiungsbewegungen kämpften gegen Kolonialherrschaft, Apartheid und politische Unterdrückung. Teil 4 zeigt, wie unterschiedlich ihre Ziele, Strategien und internationale Anerkennung waren – und warum ihr Status bis heute umstritten sein kann.