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Apothekenprotest ist ein Warnsignal - auch für die Landesregierung
Südschleswigsche Wählerverband 24-03-2026, 15:49
Zu den heutigen bundesweiten Protesten der Apotheken erklärt der Vorsitzende der SSW-Landtagsfraktion, Christian Dirschauer:
Die flächendeckende Versorgung mit Medikamenten ist keine Selbstverständlichkeit mehr. Immer weniger Standorte müssen immer mehr Menschen versorgen. Das kann auf Dauer nicht funktionieren - vor allem nicht im ländlichen Raum.
Dass seit Jahren immer mehr Apotheken aufgeben, ist kein Zufall, sondern Ergebnis politischer Untätigkeit. Wenn das Honorar über ein Jahrzehnt nicht angepasst wird, während gleichzeitig die Kosten explodieren, dann fährt man ein funktionierendes System sehenden Auges gegen die Wand. Der Protest der Apothekerinnen und Apotheker ist daher berechtigt.
Die Bundesregierung steht in der Pflicht, ihr eigenes Versprechen einzulösen und die Vergütung endlich anzupassen. Gleichzeitig darf sich die Landesregierung nicht hinter Berlin verstecken. Sie muss klar benennen, welche Folgen das Apothekensterben für Schleswig-Holstein hat - und wie sie gegensteuern will.
Wenn sich die Entwicklung fortsetzt, werden Wege länger, Versorgung unsicherer und der Druck auf die verbleibenden Apotheken weiter steigen. Die Leidtragenden sind am Ende immer die Patientinnen und Patienten.
https://www.ssw.de/themen/apothekenprotest-ist-ein-warnsignal-auch-fuer-die-landesregierung
BOZEN – Der Südtiroler Schützenbund und der Südtiroler Heimatbund haben am 19. Juni 2026 im Rainerum in Bozen am Fachkongress „Das Grundrecht auf Gebrauch der deutschen Sprache im Strafverfahren vor der Südtiroler Gerichtsbarkeit anhand konkreter Beispiele“ teilgenommen, der von der Rechtsanwaltskammer Bozen und der Strafverteidigerkammer Bozen organisiert wurde.
read more..„Zu verantwortungsvoller Politik gehört, dass man seinen Haushalt realistisch plant. Wir brauchen einen insgesamt ehrlichen Haushaltsentwurf, damit wir die echten Probleme und Prioritäten im Land und für die Menschen angehen können.“
Christian Dirschauer zu TOP 10 - Zurück zu Haushaltswahrheit und Haushaltsklarheit (Drs. 20/4057)
BOZEN – Mit großem Unverständnis nimmt der Südtiroler Schützenbund die Berichte über das neue staatliche Sicherheitsdekret zur Kenntnis, wonach selbst Taschenmesser mit einer Klinge ab fünf Zentimetern und Feststellmechanismus pauschal verboten sein sollen. Was in Rom offenbar als Sicherheitspolitik verkauft wird, ist in Wahrheit ein weiterer Auswuchs zentralistischen Denkens, das Lebenswirklichkeit, Hausverstand und gewachsene Traditionen missachtet.
read more..TELFS/MÜHLEN IN TAUFERS – Am heutigen Mittwoch, dem 25. Februar 2026, hatte eine Abordnung der Schützenkompanie Taufers im Pustertal die ehrenvolle Aufgabe, ihr Ehrenmitglied, den „Puschtra Bui“ Siegfried Steger, in Telfs abzuholen und ihn heimzubringen – zurück nach Mühlen in Taufers, in seine geliebte Heimat im Süden Tirols.
read more..Zum Scheitern der Hamburger Olympiabewerbung und den Auswirkungen auf die Kieler Olympia-Pläne erklärt der Vorsitzende der SSW-Ratsfraktion Kiel, Ratsherr Marcel Schmidt:
„Das Nein der Hamburger*innen zur Olympiabewerbung ist aus Kieler Sicht bedauerlich. Wir sind enttäuscht, denn die gemeinsame Bewerbung von Hamburg und Kiel war ein überzeugendes Konzept und hätte ein starkes Signal für ganz Norddeutschland senden können.
Landesweite Aufklärung über Autonomiereform
Geprägt war das vergangene Jahr sicherlich durch das Für-und Wider der von Meloni und Kompatscher geplanten Autonomiereform, stellt SHB-Obmann Roland Lang in seinem Tätigkeitsbericht für das Vereinsjahr 2025 fest. Bereits im Frühjahr wurde nur von der SVP mit Rom verhandelt und für lange Zeit das Volk im Unklaren gelassen.
read more..Strategieprozess zur zukünftigen strategischen Ausrichtung der Stadt Flensburg im Hinblick auf den Ausweis und Planung von Industrie- und Gewerbeflächen auf den Weg gebracht!
Im Ausschuss für Umwelt, Planung und Stadtentwicklung wurde am 20.01.2026, der gemeinsame Antrag der Ratsfraktionen von CDU, SSW, SPD, sowie der FDiF beschlossen. Nur die drei Vertreter*innen der Ratsfraktion Bündnis 90/Grüne enthielten sich der Stimme. Das Linke Bündnis unterstützte ebenfalls die Beschlussvorlage.
Der Südtiroler Schützenbund steht hinter der bestraften Bäuerin
Die Verteidigung rügt unter anderem einen unzulässigen Eingriff in die Meinungsfreiheit. Die Verhandlung findet am Mittwoch, den 27. Mai 2026 um 10.10 Uhr vor dem Friedensgericht Brixen statt.
BOZEN/VINTL – Gegen die Verwaltungsstrafe von 430 Euro, welche die Carabinieri-Station Vintl einer Landwirtin wegen des Schriftzugs „TIROL“ auf ihrer Wiese auferlegt haben, ist Rekurs eingebracht worden. Die Beschwerde nach Art. 204-bis der Straßenverkehrsordnung wurde von Rechtsanwalt Nicola Canestrini beim Friedensgericht Brixen eingereicht.
read more..Der Bundesvorstand trauert um das bayerische Landesvorstandsmitglied Alexander Bendler.
read more..Tag cloud
Über die umstrittensten Vorschläge der Rentenkommission wird bereits berichtet, vieles ist schon durchgesickert. Nun liegt erstmals die komplette Liste aller Empfehlungen vor. Nach Informationen des Handelsblatt umfasst der Abschlussbericht 33 Vorschläge für die Reform des Rentensystems. Die Ergebnisse sollen am Dienstag an Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Sozialministerin Bärbel Bas (SPD) übergeben werden.
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Schuld ist „die Welt“: Merz‘ politische Bankrotterklärung am Tag der offenen Tür im Bundeskanzleramt
Wer verstehen will, wie inhaltsleer und desolat zugleich die deutsche Politik ist, sollte sich ein gerade von Friedrich Merz veröffentlichtes Video anschauen. Der Ausschnitt des vom Bundeskanzler auf der Plattform X veröffentlichten Videos geht 1 Minute und 29 Sekunden und stammt vom „Tag der offenen Tür“, der am Sonntag im Bundeskanzleramt stattfand. Leerformeln bauen auf Verharmlosungen und von auch nur halbwegs vernünftigen Ursachenanalysen fehlt jede Spur. Da gibt es eine „Welt“ und eine „Industrie“, die sich „verändern“ – ganz so, als ob Politiker und weitere konkret benennbare Personen nicht für diese Veränderungen verantwortlich wären. Merz liefert politische Dampfplauderei – substanzlos, aber zugleich gefährlich. Ein Kommentar von Marcus Klöckner.
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Im Jahr 2013 hielt der Ökonom Franz Josef Radermacher einen Vortrag, in dem er eine provokante These formulierte: Wenn genügend viele Menschen in Europa arm genug seien, dass sie im Wesentlichen keine Ressourcen mehr verbrauchen – also weder Auto fahren, im Winter heizen noch Fleisch konsumieren –, dann würden sich Energie- und Klimaprobleme scheinbar „von selbst“ lösen. Diese „Lösung“ sei zwar „nicht sozial- oder politikverträglich“, doch sie verdeutliche, wohin eine falsche Entwicklung führen könne: zu einer Gesellschaft mit fünf bis zehn Prozent Reichen, die ihren Wohlstand aufrechterhalten, weil es der Mehrheit schlecht geht. Radermacher warnte vor einer „Brasilianisierung Europas“ – einer Zweiklassengesellschaft, wie sie in vielen Regionen der Welt längst Realität ist.
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