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Umfrage-Beben: AfD auf Rekordhoch, Union bleibt bei 21 Prozent | NIUS Schlagzeilen

5-08-2026, 20:54

Die Plagiatsaffäre um die gescheiterte Verfassungsrichterkandidatin Frauke Brosius-Gersdorf nimmt eine überraschende Wendung: Während die Universität Hamburg die gegen sie erhobenen Plagiatsvorwürfe für nicht bestätigt erklärt – die Begründung dafür aber unter Verschluss hält – läuft nun ein Verfahren gegen ihren Ehemann, Juraprofessor Hubertus Gersdorf. Der Grund: verblüffende Textparallelen zwischen der Doktorarbeit der Frau und der Habilitationsschrift des Mannes

Außerdem: Das aktuelle RTL/ntv-Trendbarometer von Forsa sorgt für Gesprächsstoff. Die AfD erreicht mit 28 Prozent einen neuen Höchstwert, die Union verharrt bei 21 Prozent – ein Abstand von sieben Punkten.

Ein weiteres Thema: Biontech steht juristisch unter Druck. Das Oberlandesgericht Oldenburg verpflichtet den Konzern, einer Klägerin Auskunft über mögliche Impfschäden nach ihrer Corona-Impfung zu geben – sie berichtete unter anderem von Herzrhythmusstörungen und neurologischen Beschwerden. Auch wirtschaftlich läuft es bei Biontech schlecht, mit Milliardenverlusten im ersten Halbjahr und deutlich gesunkenem Börsenkurs. Die Runde diskutiert, wo die eigentliche Verantwortung liegt – beim Unternehmen oder bei der Politik, die während der Pandemie mit Impfpflicht-Debatten und sozialem Druck arbeitete.

Auch der Fußball-Weltverband FIFA gerät ins Wanken: Laut BILD wächst der Druck auf Präsident Gianni Infantino, nachdem sein Plan zum Verkauf von WM-Vermarktungsrechten gescheitert ist. Mehrere europäische Verbände, allen voran die UEFA, gehen auf Distanz. Die Runde spricht über Infantinos Nähe zu mächtigen Staatsoberhäuptern und die immer weiter fortschreitende Kommerzialisierung des Weltfußballs.

Und natürlich darf ein Dauerbrenner nicht fehlen: die Deutsche Bahn. Im Juli waren nur 52,6 Prozent der Fernzüge pünktlich – die Zielquote von 80 Prozent wird nun erst für 2035 in Aussicht gestellt. Die Runde nimmt die immer neuen Ausreden auseinander und übt scharfe Kritik an Bonuszahlungen für den Bahn-Vorstand, die schon ab 60 Prozent Pünktlichkeit greifen sollen.
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