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Grußwort von Alice Weidel zum 1. Demokratiekongress der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag
30-06-2026, 14:18
Wir glauben, Demokratie werde von Diktatoren und Panzern zerstört. Aber sie verschwindet leise. Nicht über Nacht. Nicht nach einem einzigen Gesetz. Sondern wenn Kritik zum Verdacht wird. Wenn Andersdenkende nicht mehr widerlegt, sondern moralisch vernichtet werden. Wenn abweichende Meinungen Karrieren kosten – und manchmal sogar die Freiheit.
Darum geht es beim ersten Demokratiekongress. Kein Fest. Keine Feier. Eine Notwendigkeit. Weil wir an einem Punkt angekommen sind, an dem wir laut sagen müssen, was früher selbstverständlich war.
Worum geht es auf diesem Kongress?
- Demokratie lebt nicht von Gesetzen. Sie lebt von einer Kultur der Freiheit. Vom Umgang mit denen, die anders denken.
- Wenn politische Gegner nicht mehr gehört, sondern ausgegrenzt werden – das ist der Anfang vom Ende.
- Wenn die Gesellschaft Menschen nach ihrer Gesinnung sortiert – verliert sie das Wichtigste: die Fähigkeit, einander zuzuhören.
Hier gibt es keine Parolen. Kein «wir haben recht, die anderen nicht». Nur eine Frage: Können wir noch streiten, ohne uns zu zerstören? Oder können wir es nicht mehr?
Schauen Sie rein. Es geht nicht um Politik. Es geht um uns.
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„Die geplante Umgestaltung der Immelmannstraße zur Einbahnstraße sorgt in Holtenau für massiven Unmut – und das völlig zu Recht. Seit 2021 arbeitet die Verwaltung an einer verkehrlichen Veränderung, ohne die Bürger*innen vor Ort einzubeziehen und ohne die Selbstverwaltung frühzeitig zu informieren. Besonders skandalös ist, dass die Politik erst sehr spät von den konkreten Planungen erfahren hat. Dabei gibt es weder eine belegte Unfallhäufung noch erkennbare Konflikte zwischen Rad- und Kfz-Verkehr. Dennoch wird seit Jahren mit erheblichem Aufwand an einer Lösung gearbeitet, obwohl es im Stadtteil deutlich gefährlichere Verkehrsschwerpunkte gibt. Das ist nichts anderes als eine Verschwendung von Zeit, Geld und personellen Ressourcen.
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