Auf unserer Website gibt es keine eigenen Cookies und keine Web-Analyse.
Wir sammeln grundsätzlich keine Daten über unsere Leser.
Ausnahme: Bei den eingebetteten YouTube-Videos entscheiden Sie
selbst per Klick, ob Sie Daten freigeben möchten.
Details hierzu finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Liebe Leserinnen und Leser,

Patria Germania steht für einen verantwortungsvollen Patriotismus, der Freiheit, Rechtsstaatlichkeit und demokratische Ordnung miteinander verbindet. Wir sind überzeugt: Eine lebendige Demokratie braucht offene Debatten, kritisches Denken und den Mut, auch schwierige Fragen anzusprechen.

Wir analysieren politische Entwicklungen, hinterfragen Entscheidungen und widmen uns Themen, die in der öffentlichen Diskussion häufig zu wenig Raum erhalten. Gemeinsam mit unseren Lesern suchen wir nach Antworten für eine starke, freiheitliche und demokratische Gesellschaft.

Patria Germania versteht sich als Plattform für Menschen, die Verantwortung übernehmen, über die Zukunft unseres Landes nachdenken und sich mit eigenen Ideen an der gesellschaftlichen Debatte beteiligen möchten. Wir freuen uns über Beiträge von Autoren, die nicht nur kritisieren, sondern auch nach Lösungen suchen und sich für die Zukunft unserer Heimat engagieren.

Wir laden alle ein, die mit Sachlichkeit, Verantwortungsbewusstsein und eigenen Ideen zur Gestaltung der Zukunft unseres Landes beitragen möchten.

Acht Skandale in einer Woche: Gerald Grosz über den Abgesang von Friedrich Merz

15-09-2026, 12:44

Der österreichische Publizist Gerald Grosz über Friedrich Merz, die Brandmauer und das Ende der Union.

Eine Woche nach Sachsen-Anhalt, nach den Kommunalwahlen in Niedersachsen und vor den Wahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern sieht Gerald Grosz den Kanzler am Ende: „Das Vertrauen der deutschen Wähler ist gebrochen. Unwiederbringlich." Merz sei mit einem Bauchladen konservativer Versprechen angetreten – Migrationswende, Asyl-Obergrenze, bürgerliche Wirtschaftspolitik – und an ihnen selbst gescheitert.

Die Brandmauer hält Grosz nicht für einen Schutzwall gegen die AfD, sondern für den bequemen Weg, die eigenen Versprechen nie einlösen zu müssen: Merz habe gewusst, dass er sie nur mit den Stimmen der AfD hätte umsetzen können. Sein Urteil über die Wahlabende: „Er wollte immer eine Partei halbieren. Das ist ihm gelungen, nämlich die eigene."

Auch die SPD sieht Grosz am Ende – in Niedersachsen wurde die AfD sogar in Munster stärkste Kraft, der Heimatstadt des Vizekanzlers Lars Klingbeil. Die neue Volkspartei sei, ob sie es wolle oder nicht, die AfD. Für die Union sei die Lage aussichtslos: Bleibe Merz, setze sich der Abwärtstrend fort; gehe er, folge mit Wüst oder Söder die Fortsetzung der Merkel-Politik. Zum Schluss, mit Schiller: „Geben Sie Demokratie" – und Neuwahlen, die die neuen Mehrheiten abbilden.

Gerald Grosz war Abgeordneter im österreichischen Nationalrat und Gemeinderat in Graz. Sein Buch „Ausgemerzt" ist seit zwei Wochen im Handel.
Ähnliche Nachrichten

Eine Analyse der Talkrunden, in denen CDU-, Grünen- und BSW-Kandidaten klaren Antworten ausweichen und Moderatoren „Haltung zeigen" – genau das erklärt laut Autor die 44% für die AfD.

Weiterlesen

Kriegskanzler Merz in Kiew: Krieg gegen Russland ist im deutschen Interesse. Militarismus ohne Militär. 

Weiterlesen

Der Bruch der Brandmauer: Warum Deutschland die AfD wählte und wer schuld ist

Weiterlesen

Was ist der „Operationsplan Deutschland“? Uwe Kranz, ehemaliger Präsident des Thüringer Landeskriminalamtes, erläutert die Hintergründe. 

Weiterlesen

Schlag auf Schlag: Nach dem Wahl-Beben von Meck-Pomm wackelt jetzt die Regierung in Thüringen! Die Stunde von Björn Höcke ist gekommen. Um die Neuwahl einzuleiten, hat er schon einen Plan.

Weiterlesen

Redebeitrag von Ruben Rupp (AfD) am 09.10.2026 um 09:51 Uhr (100. Sitzung, TOP 35)

Weiterlesen

Zwei „überragende“ AfD-Erfolge — und schon wird wieder über ein Verbot gesprochen.

Weiterlesen

In diesem Video spricht Alex über die erneuerte Forderung eines AfD Verbots.

Weiterlesen

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sorgt mit seiner Rede zum 75-jährigen Bestehen des Bundesverfassungsgerichts für eine kontroverse Debatte. Er sprach von „Vulgär-Demokraten“, die sich auf demokratische Mehrheiten und den angeblichen Volkswillen berufen und für sich „unbeschränkte Macht“ fordern würden.

Weiterlesen
Calendar
«November 2026»
MoDiMiDoFrSaSo
 1
2345678
9101112131415
16171819202122
23242526272829
30 
Zwischen Systembruch und Souveränität. Teil 6 – Brauchen wir eine NBB für Deutschland?

Braucht Deutschland eine nationale Befreiungsbewegung? Teil 6 untersucht die These, die Bundesrepublik sei bis heute nicht vollständig souverän, und stellt die „Bürgerbewegung für Recht und Freiheit e. V.“ Im Mittelpunkt stehen die Nachkriegsordnung, das Grundgesetz und die Frage, ob sich aus den angeführten völkerrechtlichen Argumenten ein anerkannter Status bei den Vereinten Nationen ableiten lässt.

Zwischen Systembruch und Souveränität. Teil 5 – NBBs in Palästina / Israel / Russische Föderation

Was ist eine nationale Befreiungsbewegung, und wer entscheidet über ihre Legitimität? Im Nahostkonflikt berufen sich sowohl der Zionismus als auch die PLO auf das Recht auf Selbstbestimmung. Teil 5 untersucht, wie unterschiedlich Befreiungsansprüche begründet werden und welche Rolle dabei politische Interessen und internationale Anerkennung spielen.

Zwischen Systembruch und Souveränität. Teil 4 – Gegen Kolonialismus und Apartheid in Afrika, Asien und Amerika

Von Südafrika und Namibia über die Westsahara bis nach Vietnam und Nicaragua: Befreiungsbewegungen kämpften gegen Kolonialherrschaft, Apartheid und politische Unterdrückung. Teil 4 zeigt, wie unterschiedlich ihre Ziele, Strategien und internationale Anerkennung waren – und warum ihr Status bis heute umstritten sein kann.