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Thomas Fügner: „Wer kein Leben hat, hält sich an seine Rechte, wer eins hat, an seine Pflichten“

28-08-2026, 14:36

Männer organisieren sich, es gibt neue Männermanifeste, ein Deutscher Männerrat e. V. steht vor der Gründung. Thomas Fügner ist Männercoach mit einem speziellen Programm und einem distanzierten Verhältnis zu der neuen Entwicklung. Er kritisiert sowohl die Tendenz zur Unterwerfung unter feministische Zuschreibungen, bei denen Männer als toxisch gesehen werden, als auch frauenverachtende Auswüchse, die man in der „Pick-up-Artist“-Szene findet. Die größte Tragik für Männer sieht er darin, dass ihnen der Zugang zu ihren Kindern verweigert wird.

Als Weg aus der Tragik empfiehlt er die japanische Kintsugi-Kunst, die es ausgegrenzten Vätern ermöglicht, ihr zerbrochenes Leben durch Selbstfürsorge, Selbstdisziplin und ein neues Selbstbild zu „vergolden“. Fügner greift dabei auf David Deidas Attribute von Männlichkeit – Fokussiertheit, Todesbewusstsein und Präsenz – zurück und plädiert dafür, dass Männer sich nicht an Rechten, sondern an Pflichten orientieren, und stellt sein Projekt „Masculin Spirit“ vor.
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