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Migrant erklärt, warum Gefängnis nicht abschreckt
30-09-2026, 09:03
Seine Straßeninterviews haben ihn bekannt gemacht, mit dem Podcast “Die Deutschen” wurde er richtig erfolgreich. Am Ende hat ihn beides nicht vor Depressionen geschützt. Ein vermeintlich “falscher” Witz brachte ihm einen gehörigen Shitstorm ein. Shayan Garcia nennt sich selbst einen “Daywalker”: er ist zu deutsch für den Iran und wollte eigentlich gerne dazugehören. Er bekennt sich zwar zu seiner Herkunft, hat aber keine Ahnung, was persisch überhaupt ist. “Ich schaue ja nicht morgens in den Spiegel und sage, wo komme ich eigentlich her? Wenn du mich wirklich fragst, bin ich deutsch.“ Der YouTuber und Comedian spricht aus, was man in der öffentlichen Debatte nur ungern hört und stellt die Frage, welche Rolle die Herkunft eines Migranten für die Deutschen spielt: „[…]Oder sagt man, ey, der Asiate nebendran, den würde ich hier lassen. Der iranische Arzt, den würde ich hier lassen. Aber hier, den Afghanen, den Syrer, den will ich nicht haben.“ Er erzählt mir von seinen Erfahrungen als Kameramann fürs ZDF, von manipulierten Geschichten und künstlichem Drama. Davon, wie er fast 800.000 € in Bekannte und Freunde investierte und am Ende beides verlor. Shayans Vater ist Akademiker aus dem Iran und lehrte ihn: „Die Welt ist nur so groß wie die Vorstellungskraft seiner Gedanken. Urteile nicht über Menschen, die nicht die gleiche Welt wie du haben.” Ich rede in diesem Gespräch mit einem Menschen, dessen Heimat nicht seine Herkunft ist, der als Iraner der Deutsche unter den Migranten war und dessen Vater ihm Verständnis entgegen brachte, während seine Freunde Schläge kassierten.
Gast: Tom-Oliver Regenauer
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Von Südafrika und Namibia über die Westsahara bis nach Vietnam und Nicaragua: Befreiungsbewegungen kämpften gegen Kolonialherrschaft, Apartheid und politische Unterdrückung. Teil 4 zeigt, wie unterschiedlich ihre Ziele, Strategien und internationale Anerkennung waren – und warum ihr Status bis heute umstritten sein kann.