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Roland Riz hat die politische Bedeutung des Widerstandes verschwiegen
Südtiroler Heimatbund 14-01-2026, 08:57
Zum Tod des Abgeordneten und Rechtsanwaltes Dr. Roland Riz weist der Obmann des Südtiroler Heimatbundes Roland Lang auf einen Hinweis im Buch seines Vorgängers als SHB- Obmann und Freiheitskämpfers Sepp Mitterhofer hin.
Mitterhofer berichtet in seinem Buch „… Es blieb kein anderer Weg …“, das er im April 2000 herausgegeben hatte und zu dem kein geringerer als der damalige Landesrat Dr. Bruno Hosp das Geleitwort geschrieben hatte, auf Seite 323:
„Insgesamt waren beim 1. Mailänder Sprengstoffprozess dreizehn Rechtsanwälte mit der Verteidigung der Angeklagten beauftragt. Sie erhielten über das Südtirolreferat der Tiroler Landesregierung 1.350 .000 Lire für jeden verteidigten Mandanten und 20.000.- Lire pro Aufenthaltstag in Mailand.
Insgesamt erhielten die Rechtsanwälte 62.645.000 Lire, davon Dr. Roland Riz 5.580.000 Lire.
Sepp Mitterhofer, der selbst einer der Angeklagten war und in Mailand zu 11 Jahren und 11 Monaten verurteilt wurde, schreibt dann über Rechtsanwalt Roland Riz:
„Hier darf nicht unerwähnt bleiben, dass Rechtsanwalt Dr. Roland Riz als Verteidiger während seiner Verteidigungsrede niemals ein Wort zum Südtirol Problem -Grund allen Übels- verloren hat. Hätten alle Verteidiger dieser Strategie verfolgt, wäre die politische Bedeutung des Widerstandes verschwiegen und alle Angeklagten als einfache Kriminelle verurteilt worden.“
Roland Lang
Obmann des Südtiroler Heimatbundes
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