Auf unserer Website gibt es keine Cookies und keine Web-Analyse.
Liebe Leserinnen und Leser,
Patria Germania steht für einen verantwortungsvollen Patriotismus, der Freiheit, Rechtsstaatlichkeit und demokratische Ordnung miteinander verbindet. Wir sind überzeugt: Eine lebendige Demokratie braucht offene Debatten, kritisches Denken und den Mut, auch schwierige Fragen anzusprechen.
Wir analysieren politische Entwicklungen, hinterfragen Entscheidungen und widmen uns Themen, die in der öffentlichen Diskussion häufig zu wenig Raum erhalten. Gemeinsam mit unseren Lesern suchen wir nach Antworten für eine starke, freiheitliche und demokratische Gesellschaft.
Patria Germania versteht sich als Plattform für Menschen, die Verantwortung übernehmen, über die Zukunft unseres Landes nachdenken und sich mit eigenen Ideen an der gesellschaftlichen Debatte beteiligen möchten. Wir freuen uns über Beiträge von Autoren, die nicht nur kritisieren, sondern auch nach Lösungen suchen und sich für die Zukunft unserer Heimat engagieren.
Wir laden alle ein, die mit Sachlichkeit, Verantwortungsbewusstsein und eigenen Ideen zur Gestaltung der Zukunft unseres Landes beitragen möchten.
Die großen Lügen der Ukraine-Kriegs-Propaganda: Drohnen-Offensive als Wendepunkt?
9-07-2026, 19:18

von Dr. Peter F. Mayer
Wieder einmal verkünden westliche Medien und Politiker den großen Umschwung im Ukraine-Krieg. Diesmal sollen es die ukrainischen Drohnenangriffe tief im russischen Hinterland sein, die Russland in die Knie zwingen und den Krieg drehen sollen.
Der italienische Publizist Thomas Fazi zerlegt diesen Mythos in seinem aktuellen Artikel gründlich. Die angebliche „Drohnen-Offensive“ ist kein Wendepunkt – sie ist ein Zeichen ukrainischer Verzweiflung und ein weiterer gefährlicher Eskalationsschritt des Westens. Zum Beitrag:
Laut der westlichen Standardversion sei Russland 2022 ohne jeden Grund in die Ukraine einmarschiert. Putin wolle das Land erobern, die NATO bedrohen und Europa unterwerfen. Diese Darstellung diente jahrelang als moralische Rechtfertigung für Waffenlieferungen, Sanktionen und die massive Militärhilfe an Kiew.
Fazi zeigt jedoch auf, dass dieses Narrativ von Anfang an auf Auslassungen und Halbwahrheiten beruhte. Die NATO-Osterweiterung, die jahrelange Aufrüstung der Ukraine, die Unterdrückung der russischsprachigen Bevölkerung im Donbass und die offenen Drohungen aus Kiew gegenüber Russland wurden systematisch ausgeblendet oder verharmlost.
Bereits vor dem 24. Februar 2022 gab es klare Warnsignale und diplomatische Bemühungen, die vom Westen bewusst ignoriert oder sabotiert wurden. Das Minsker Abkommen war nie ernsthaft umgesetzt worden – im Gegenteil, es diente offenbar nur als Zeitgewinn für die militärische Aufrüstung der Ukraine.
Die große Täuschung der Öffentlichkeit
Die westlichen Eliten und Medien haben über Jahre hinweg ein einseitiges Bild gezeichnet. Kritische Stimmen – von linken Intellektuellen bis zu realistischen Geopolitikern – wurden als „Putin-Versteher“ oder „Verschwörungstheoretiker“ diffamiert. Gleichzeitig floss ein Milliardenstrom an Steuergeldern in die Ukraine, während die eigenen Bevölkerungen unter Inflation, Energiekrise und Deindustrialisierung litten.
Fazi macht deutlich: Der Krieg war nicht unvermeidbar. Er war das Ergebnis einer verfehlten westlichen Politik, die Russland bewusst in die Enge trieb und diplomatische Lösungen blockierte. Die Folgen tragen heute vor allem die ukrainische Bevölkerung und die europäischen Steuerzahler.
Die offizielle Erzählung – und ihre Risse
Laut der westlichen Standardversion sei Russland 2022 ohne jeden Grund in die Ukraine einmarschiert. Putin wolle das Land erobern, die NATO bedrohen und Europa unterwerfen. Diese Darstellung diente jahrelang als moralische Rechtfertigung für Waffenlieferungen, Sanktionen und die massive Militärhilfe an Kiew.
Fazi zeigt jedoch auf, dass dieses Narrativ von Anfang an auf Auslassungen und Halbwahrheiten beruhte. Die NATO-Osterweiterung, die jahrelange Aufrüstung der Ukraine, die Unterdrückung der russischsprachigen Bevölkerung im Donbass und die offenen Drohungen aus Kiew gegenüber Russland wurden systematisch ausgeblendet oder verharmlost.
Bereits vor dem 24. Februar 2022 gab es klare Warnsignale und diplomatische Bemühungen, die vom Westen bewusst ignoriert oder sabotiert wurden. Das Minsker Abkommen war nie ernsthaft umgesetzt worden – im Gegenteil, es diente offenbar nur als Zeitgewinn für die militärische Aufrüstung der Ukraine.
Die immer gleiche Propagandalüge zur militärischen Lage
Seit Kriegsbeginn wiederholt sich dasselbe Muster: „Die Ukraine gewinnt, Russland steht kurz vor dem Kollaps, jetzt nur nicht nachgeben!“ Zuerst war es die legendäre „Gegenoffensive“ 2023, die grandios scheiterte. Jetzt wird die Drohnenkampagne als neues Wundermittel gefeiert. Fazi nennt es beim Namen: Es handelt sich um die immer gleiche große Lüge, nur in neuem Gewand.
Auf dem Schlachtfeld sieht die Realität anders aus. Die russische Armee rückt weiter vor – insbesondere im Donbass. Erst kürzlich wurde Kostjantyniwka eingenommen, die größte Ortschaft seit der Befreiung von Mariupol. Russland nähert sich seinem Ziel, den gesamten Donbass zu befreien. Gleichzeitig leidet die ukrainische Armee unter massivem Personalmangel. Die sogenannte „Busifikation“ – das gewaltsame Einziehen junger Männer auf der Straße – zeigt, wie verzweifelt die Lage in Kiew ist.
Kein Proxy-Krieg mehr – direkter NATO-Russland-Konflikt
Besonders brisant ist, was Fazi über den Charakter des Krieges sagt. Die ukrainischen Drohnenangriffe auf russisches Territorium werden nicht im Alleingang geplant und durchgeführt. Sie erfolgen mit westlicher Aufklärung, mit westlich gelieferten und ermöglichten Waffensystemen und werden inzwischen sogar durch ein ausdrückliches G7-Versprechen unterstützt, Langstreckenfähigkeiten zu beschleunigen.
Damit ist die Fiktion vom „Proxy-Krieg“ endgültig gestorben. In allem außer der formellen Kriegserklärung handelt es sich um einen direkten Konflikt zwischen der NATO und Russland. Der Westen liefert nicht nur Waffen – er steuert und ermöglicht zunehmend Angriffe auf das russische Kernland.
Russland hat auf diese Eskalation bereits reagiert: Mit einigen der schwersten Drohnen- und Raketenangriffe auf Kiew seit langem, bei denen Dutzende Menschen getötet wurden.
Ein gefährliches Spiel mit dem Feuer
Fazi warnt: Man spielt hier mit einem Atomstaat, der bisher bemerkenswerte Zurückhaltung gezeigt hat. Die ukrainischen (und westlich unterstützten) Angriffe auf russisches Territorium sind kein Beweis für Stärke, sondern für die zunehmende Verzweiflung Kiews. Sie zwingen Russland nicht zur Kapitulation – sie stärken im Gegenteil diejenigen Stimmen in Moskau, die für eine härtere Reaktion eintreten.
Die Europäer scheinen sich der Tragweite dieses Spiels kaum bewusst zu sein. Während in Brüssel und Berlin weiter Waffen und Eskalationsrhetorik geliefert werden, riskiert man einen direkten militärischen Konflikt mit einer Atommacht – mit potenziell katastrophalen Folgen für den gesamten Kontinent.
Die große Lüge dient der Kriegsverlängerung
Der eigentliche Zweck dieser ständigen „Wendepunkt“-Propaganda ist klar: Sie soll die fortgesetzte Unterstützung für einen Krieg rechtfertigen, der auf dem Schlachtfeld längst entschieden ist. Solange man den Menschen einredet, die Ukraine könne noch gewinnen, lässt sich die Kriegsmaschinerie weiter am Laufen halten – auf Kosten Hunderttausender ukrainischer Soldaten und der wirtschaftlichen und sicherheitspolitischen Stabilität Europas.
Thomas Fazi liefert mit seinem Artikel eine nüchterne und notwendige Korrektur zur vorherrschenden Erzählung. Die Drohnenangriffe ändern nichts am grundlegenden Kräfteverhältnis. Sie ändern nur die Risiken – und zwar nach oben.
Themen in diesem Video:
Nato erklärt Russland den Krieg: Bern, aufwachen!...
Initiator Seidler warnt vor schwindenden Fokus auf das Grenzland
„Unsere Grenzregion und der Jütlandkorridor brauchen dringend höchste Priorität. Die Infrastruktur ist schon heute an der Belastungsgrenze. Durch die Verzögerungen bei der Fehmarnbeltquerung wird der Druck weiter steigen. Jetzt braucht es Investitionen und das muss auch in Berlin, Kopenhagen und Kiel ankommen“, so der SSW-Bundestagsabgeordnete Stefan Seidler zum heute veröffentlichten gemeinsamen Schreiben der Interessenallianz für den grenzüberschreitenden Verkehr.
Warum wundern wir uns nicht mehr über Tragödien? Der Anschlag in Berlin ist zum Alltag geworden. Das ist das alarmierendste Signal für dieses Land.
WeiterlesenDer Thüringer Verfassungsschutzpräsident Kramer hat vorgeschlagen, im Falle einer AfD-Regierung in Sachsen-Anhalt den dortigen Verfassungsschutz vom Informationssystem der anderen Landesämter abzuschneiden.
WeiterlesenWenige Tage vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt könnte das BSW zum Königsmacher der AfD werden – oder krachend an der 5%-Hürde scheitern.
WeiterlesenJeden Freitag bei NIUS: Waldemar „Waldi“ Hartmann und Gunnar Schupelius rechnen ab – inklusive Schupelius’ „Ärger der Woche“ und Waldis „Eigentor der Woche“.
WeiterlesenEs ist offensichtlich, dass es immer um Macht geht. Politik, Kriege, Kämpfe gehen immer um Macht. Folgerichtig ist letztlich die Geschichte der Menschheit eine Geschichte der Macht! In der Menschheitsgeschichte haben Herrschaftssysteme ganze Kulturen geformt, aber auch zerstört. Es gibt einen roten Faden durch alle Epochen: die Autokratie.
WeiterlesenWas Wissenschaftler jetzt herausgefunden haben, lässt einen die aktuelle Welt eindeutig besser verstehen!
WeiterlesenDie Polizei hat nach dem BANKÜBERFALL in Regensburg eine PRESSEKONFERENZ mit neuen DETAILS zum überführten Täter EDUARD M. gemacht.
WeiterlesenCalendar
| Mo | Di | Mi | Do | Fr | Sa | So |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | ||||||
| 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 |
| 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 |
| 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 |
| 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 |
| 30 | ||||||
Werden Sie Teil unserer Community in den sozialen Netzwerken
Braucht Deutschland eine nationale Befreiungsbewegung? Teil 6 untersucht die These, die Bundesrepublik sei bis heute nicht vollständig souverän, und stellt die „Bürgerbewegung für Recht und Freiheit e. V.“ Im Mittelpunkt stehen die Nachkriegsordnung, das Grundgesetz und die Frage, ob sich aus den angeführten völkerrechtlichen Argumenten ein anerkannter Status bei den Vereinten Nationen ableiten lässt.
Was ist eine nationale Befreiungsbewegung, und wer entscheidet über ihre Legitimität? Im Nahostkonflikt berufen sich sowohl der Zionismus als auch die PLO auf das Recht auf Selbstbestimmung. Teil 5 untersucht, wie unterschiedlich Befreiungsansprüche begründet werden und welche Rolle dabei politische Interessen und internationale Anerkennung spielen.
Von Südafrika und Namibia über die Westsahara bis nach Vietnam und Nicaragua: Befreiungsbewegungen kämpften gegen Kolonialherrschaft, Apartheid und politische Unterdrückung. Teil 4 zeigt, wie unterschiedlich ihre Ziele, Strategien und internationale Anerkennung waren – und warum ihr Status bis heute umstritten sein kann.