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Die fünf Erfolgsgeheimnisse von Ulrich Siegmund und der AfD
10-09-2026, 15:19
Die AfD hat bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt mit 43,8 Prozent selbst die hervorragenden Umfragewerte übertroffen. Die gebrochenen Wahlversprechen von Bundeskanzler Merz (CDU) und die rebellischen Wähler Mitteldeutschlands erklären einen Teil dieses Erfolges. Wer nur auf die Schwäche der anderen Parteien blickt, übersieht das Wesentliche: Die AfD in Sachsen-Anhalt ist vor allem aus eigener Kraft stark!
Ein Kommentar von Michael Scharfmüller und Christoph Grubbinder
1. Eine klare Weltanschauung
Die AfD in Sachsen-Anhalt besitzt eine gefestigte Weltanschauung, aus der sie Antworten auf aktuelle Fragen ableitet. Ihr Programm besteht nicht aus tagespolitischem Populismus, sondern bietet eine grundsätzliche Alternative zum herrschenden System. Diese weltanschauliche Grundlage gibt der Politik eine klare Linie, verhindert hektische Kurswechsel und lässt den Landesverband geschlossen und glaubwürdig auftreten.
2. Eine positive Zukunftsvision
Mit der „Vision 2026“ zeigte die AfD, wie Sachsen-Anhalt und Deutschland unter ihrer Führung aussehen könnten. Verkörpert wurde diese hoffnungsvolle Aufbruchsstimmung vom Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund. Kaum ein anderer Politiker in Europa tritt so zuversichtlich, offen, freundlich, gut gelaunt und zugleich konsequent auf wie er.
Siegmund beweist, dass man die eigene politische Agenda nicht aufweichen muss, um sympathisch zu wirken. Freundliches Auftreten und klare weltanschauliche Positionen sind keine Gegensätze.
3. Keine Distanzierungen
Während sich liberal-bürgerlich-konservative Politdinosaurier auf Zuruf des politischen Gegners immer wieder von eigenen Inhalten und anderen Patrioten distanzieren, blieben Siegmund und die AfD in Sachsen-Anhalt selbst bei heftigen medialen Angriffen gelassen. Anstatt zurückzuweichen, auszuweichen oder unterzutauchen, nutzte Siegmund diese Angriffe, um dem politischen Gegner den Spiegel vorzuhalten und die eigenen Positionen zu verdeutlichen.
Statt Rechtfertigungen gab es gut begründete rechte Positionierungen. Diese Standhaftigkeit vermittelte Funktionären, Unterstützern und Wählern Verlässlichkeit. Niemand musste befürchten, bei der nächsten Medienkampagne fallengelassen zu werden. Diese Selbstverständlichkeit des eigenen Tuns macht den Menschen Mut, schafft Motivation und setzt verborgene Kräfte frei.
4. Bewusste Zusammenarbeit
Anstatt sich zu distanzieren, setzte die AfD in Sachsen-Anhalt auf bewusste Zusammenarbeit. Bestes Beispiel dafür ist das Filmkunstkollektiv, das den Wahlkampf in einer Qualität in Szene setzte, die in der deutschen Politik selten zu finden ist. Hinzu kamen Musikprojekte wie „Die Fiedel“ sowie zahlreiche Bürgerreporter und YouTuber. Letztere sind zwar teilweise etwas verhaltensauffällig, leisten aber trotzdem einen wichtigen Beitrag, wenn es ihnen gelingt, ihr eigenes Sendungsbewusstsein etwas im Zaum zu halten.
All das trug dazu bei, dass die AfD auch Menschen erreichte, die eigentlich als Politikverdrossen gelten.
5. Keine Anbiederungen
Ebenso gab es von der AfD Sachsen-Anhalt keine Andienungsversuche an mögliche zukünftige Koalitionspartner oder Medienvertreter. Jene Bedenkenträger innerhalb der eigenen Partei, die sich aus Rücksicht auf mögliche Wechselwähler einen weicheren Kurs gewünscht hätten, konnten sich zum Glück nicht durchsetzen.
Der Landesverband vertraute auf seine eigene Linie und die Kraft des patriotischen Lagers. Damit gelang es ihm, alle PS auf den Boden zu bringen, das wirkt attraktiv und begeistert Funktionäre und Wähler gleichermaßen.
Weniger Trittbrettfahrer, mehr Pioniere
Sachsen-Anhalt zeigt, was möglich ist, wenn beherzte Politiker, eine patriotische Zivilgesellschaft und alternative Medien zusammenspielen. Eine echte patriotische Wende gelingt nur, wenn jeder seinen Teil dazu beiträgt. Deshalb ist es bedauerlich, wenn sich manche Landesparteien lediglich in den Windschatten erfolgreicher Vorkämpfer wie Ulrich Siegmund und Herbert Kickl legen und Unmengen an Geld für inhaltsleere Plakatkampagnen mit Botschaften wie „Haltung. Nur mit mir.“ verschwenden.
Wir brauchen weniger patriotische Trittbrettfahrer und mehr Wellenbrecher und Pioniere, wie man sie u.a. bei der AfD in Sachsen-Anhalt findet. Menschen, die mutig und gelassen voranschreiten, weil sie wissen, dass ihr Weg der richtige ist.
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