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Merz-Referendum: CDU stürzt auf 7 Prozent – Rauswurf aus Landtag droht | NIUS Live

15-09-2026, 13:46

Noch sechs Tage bis zur Doppelwahl in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin – und für Bundeskanzler Friedrich Merz steht weit mehr auf dem Spiel als zwei Landtagssitze. NIUS Live nennt es das „Merz-Referendum“: eine Abstimmung, die sich faktisch zur Volksbefragung über den Kanzler zuspitzt. Die Zahlen, die Julius Böhm im Studio präsentiert, sind für die CDU verheerend. In Mecklenburg-Vorpommern ist die Union laut aktuellen Umfragen von Insa, Forschungsgruppe Wahlen und Infratest dimap auf sieben Prozent abgestürzt – von 21 Prozent vor zwei Jahren. Damit droht ihr nicht nur das historisch schlechteste Ergebnis seit 1951, sondern erstmals seit Gründung der Partei sogar der komplette Rausflug aus einem Landesparlament. Spitzenkandidat Daniel Peters hält den Kanzler inzwischen demonstrativ auf Distanz, sein Vize Tino Schomann bringt sogar einen Rücktritt ins Gespräch.

Im Fokus des Rennens an der Küste steht das Duell zwischen Amtsinhaberin Manuela Schwesig (SPD) und AfD-Herausforderer Leif-Erik Holm – während CDU-Generalsekretärin Christina Hoppermann und Schwesig sich einen scharfen Schlagabtausch liefern. Julius Böhm rechnet vor, was der sogenannte Nichtwähler-Effekt für das Wahlergebnis bedeuten könnte: In Sachsen-Anhalt profitierte davon vor allem die AfD. Auch nach Berlin blickt die Runde: Dort liefern sich CDU, Linke und AfD ein enges Rennen, während Julian Reichelt und Pauline Voß über ein mögliches Linksbündnis unter Beteiligung der Linkspartei diskutieren und dabei auch deren Umgang mit propalästinensischen Positionen kritisch einordnen.

Bei NIUS Live sprachen NIUS-Chefredakteur Julian Reichelt, die stellv. NIUS-Chefredakteurin Pauline Voss und NIUS-Reporter Julius Böhm mit Moderator Alexander Kissler über das Thema.
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„Die geplante Umgestaltung der Immelmannstraße zur Einbahnstraße sorgt in Holtenau für massiven Unmut – und das völlig zu Recht. Seit 2021 arbeitet die Verwaltung an einer verkehrlichen Veränderung, ohne die Bürger*innen vor Ort einzubeziehen und ohne die Selbstverwaltung frühzeitig zu informieren. Besonders skandalös ist, dass die Politik erst sehr spät von den konkreten Planungen erfahren hat. Dabei gibt es weder eine belegte Unfallhäufung noch erkennbare Konflikte zwischen Rad- und Kfz-Verkehr. Dennoch wird seit Jahren mit erheblichem Aufwand an einer Lösung gearbeitet, obwohl es im Stadtteil deutlich gefährlichere Verkehrsschwerpunkte gibt. Das ist nichts anderes als eine Verschwendung von Zeit, Geld und personellen Ressourcen.

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