Auf unserer Website gibt es keine Cookies und keine Web-Analyse.
Liebe Leserinnen und Leser,
Patria Germania steht für einen verantwortungsvollen Patriotismus, der Freiheit, Rechtsstaatlichkeit und demokratische Ordnung miteinander verbindet. Wir sind überzeugt: Eine lebendige Demokratie braucht offene Debatten, kritisches Denken und den Mut, auch schwierige Fragen anzusprechen.
Wir analysieren politische Entwicklungen, hinterfragen Entscheidungen und widmen uns Themen, die in der öffentlichen Diskussion häufig zu wenig Raum erhalten. Gemeinsam mit unseren Lesern suchen wir nach Antworten für eine starke, freiheitliche und demokratische Gesellschaft.
Patria Germania versteht sich als Plattform für Menschen, die Verantwortung übernehmen, über die Zukunft unseres Landes nachdenken und sich mit eigenen Ideen an der gesellschaftlichen Debatte beteiligen möchten. Wir freuen uns über Beiträge von Autoren, die nicht nur kritisieren, sondern auch nach Lösungen suchen und sich für die Zukunft unserer Heimat engagieren.
Wir laden alle ein, die mit Sachlichkeit, Verantwortungsbewusstsein und eigenen Ideen zur Gestaltung der Zukunft unseres Landes beitragen möchten.
61. Bundesversammlung des Südtiroler Schützenbundes
Landeskommandant Christoph Schmid kritisiert Autonomiereform, Olympia-Darstellung und politische Mutlosigkeit – Ehrenmajore ernannt
Mit deutlichen Worten hat der Südtiroler Schützenbund bei seiner 61. Ordentlichen Bundesversammlung in Bozen mehr politische Führung, mehr Einsatz für die Einheit Tirols und eine unmissverständliche Verteidigung der Autonomie eingefordert. Landeskommandant Christoph Schmid sprach von einem Land, das zunehmend führungs- und orientierungslos wirke, während Bundesgeschäftsführer Egon Zemmer eine kämpferische Bilanz eines arbeitsreichen Schützenjahres zog.
BOZEN – Am Samstag, den 18. April 2026, hielt der Südtiroler Schützenbund im Waltherhaus seine 61. Ordentliche Bundesversammlung ab. Im Mittelpunkt standen die politische Lage Südtirols, der Schutz der Autonomie, die Bedeutung des Ehrenamtes sowie der Rückblick auf ein intensives Vereinsjahr.
Landeskommandant Christoph Schmid fand in seiner Grundsatzrede klare Worte. Südtirol leide zunehmend an fehlender Haltung, fehlender Richtung und mangelndem politischen Mut. Ein Land könne nicht auf Dauer verwaltet statt gestaltet werden, gerade eine Minderheit brauche Führungspersönlichkeiten, die Schutzmechanismen, Sprache und Identität entschlossen verteidigten. Besonders kritisch bewertete Schmid die aktuelle Diskussion um die Autonomiereform. Für eine Minderheit sei nichts „bloß technisch“, wenn dadurch Errungenschaften verwässert und zentrale Schutzinstrumente infrage gestellt würden.
Scharf fiel auch die Kritik an Entwicklungen rund um die Olympischen Spiele aus. Es sei bezeichnend, dass der Schützenbund selbst darauf hinweisen musste, dass Südtirol nach außen vielfach nur mit „Anterselva“ und nicht mit Antholz dargestellt wurde. Schmid warnte davor, Sprache, Herkunft und Identität dem internationalen Marketing unterzuordnen. Ebenso mahnte er, Südtirol blicke politisch zu oft nach Rom und zu wenig nach Wien. Das Vaterland Österreich sei keine Randnotiz, sondern Teil von Geschichte, Rechtsgrundlage und Selbstverständnis des Landes.
Der Südtiroler Schützenbund habe, so Schmid, im vergangenen Jahr wiederholt Missstände benannt, Fehlentwicklungen aufgezeigt und dort Haltung bewiesen, wo andere schwiegen. Die Schützen seien kein Randphänomen, sondern Teil der sozialen Mitte des Landes. Gerade deshalb forderte der Landeskommandant mit Nachdruck:
„Dieses Land braucht wieder Führung. Dieses Land braucht wieder Orientierung. Dieses Land braucht wieder den Mut zur eigenen Identität.“
Sozialbilanz
Auch der Jahresbericht von Bundesgeschäftsführer Mjr. Egon Zemmer zeichnete das Bild eines intensiven und fordernden Vereinsjahres. Der Südtiroler Schützenbund könne auf zahlreiche Veranstaltungen, Initiativen und klare Stellungnahmen zurückblicken. Allein im vergangenen Jahr bezog der Bund in rund 50 Stellungnahmen klar Position zu politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen. Zemmer warnte vor einer schleichenden Verdrängung von Sprache und Identität, vor der Aufweichung zentraler Autonomieprinzipien und vor einem politischen Klima, in dem gewachsene Rechte allzu leichtfertig behandelt würden.
Zu den Höhepunkten des abgelaufenen Jahres zählten unter anderem die Andreas-Hofer-Gedenkfeiern in Mantua und Meran, das Kerschbaumer-Gedenken, die Gedenkveranstaltung „An der Front – 10 Jahre Gedenkkreuze“, die Teilnahme an der Schützenwallfahrt in Absam, am Großen Zapfenstreich zum Nationalfeiertag sowie zahlreiche weitere Veranstaltungen im ganzen Land. Diese Ereignisse seien, so Zemmer, kein Selbstzweck, sondern Ausdruck gelebter Identität, geschichtlicher Verantwortung und gemeinschaftlicher Verbundenheit.
Breiten Raum nahm auch das Thema Olympia und Tirol-Bewusstsein ein. Der Schützenbund habe die Entwicklungen rund um die Sichtbarkeit Tirols bei den Olympischen Spielen klar kritisiert und mit eigenen Aktionen ein sichtbares Zeichen gesetzt. Die Botschaft sei eindeutig gewesen: „Tirol ist keine Randnotiz – Tirol ist unsere Identität.“ In diesem Zusammenhang verteidigte Zemmer auch die Aktion „Grüß Gott in Tirol“ sowie den Rekurs gegen das Verfahren rund um die TIROL-Aufschrift. „TIROL ist kein Vergehen, TIROL ist unsere Geschichte, TIROL ist unsere Heimat.“
Ein weiterer Schwerpunkt war die Lage des Ehrenamtes. Der Schützenbund erneuerte seinen Appell an die Politik, endlich verlässliche rechtliche und organisatorische Rahmenbedingungen zu schaffen. Ohne funktionierende Voraussetzungen werde es das Ehrenamt, wie man es heute kenne, in Zukunft nicht mehr geben.
Im Rahmen der Bundesversammlung berichteten zudem die Referenten über ihre Tätigkeit im vergangenen Jahr. Jugendreferent Kuno Huber, Bundesmarketenderin Stephanie Mulser, Bundeschießreferent Manuel Facchini, Exerzierreferent Andreas Thoma, Medienreferent Federico Garbellini, Ladiner-Vertreter Emanuel Delmonego sowie Hubert Straudi als Obmann des Herz-Jesu-Notfonds legten Rückblick auf ihre Arbeitsbereiche ab.
Grußworte und Anerkennung
Grußworte an die Versammlung überbrachten unter anderem Landeskommandant Thomas Saurer vom Bund der Tiroler Schützenkompanien, Senator Meinhard Durnwalder, René Mair vom Südtiroler Theaterverband sowie Ettore Facchinelli vom Welschtiroler Schützenbund. Sie würdigten den Einsatz des Südtiroler Schützenbundes für Heimat, Brauchtum, Gemeinschaft und Zusammenhalt.
Ehrenmajore ernannt
Einen besonderen Höhepunkt bildete die Ernennung von Efrem Oberlechner, Robert Ventir und Franzjosef Roner zu Ehrenmajore. Damit würdigte die Bundesversammlung drei Persönlichkeiten, die das Schützenwesen über Jahrzehnte hinweg mit großem Einsatz, Verlässlichkeit und Verantwortung geprägt haben.
Feierlicher Auftakt
Bereits der Auftakt der Bundesversammlung war würdig und feierlich: Im Bozner Dom wurde ein Gottesdienst mit Landeskurat Pater Christoph Waldner OT gefeiert, musikalisch umrahmt von der Musikkapelle Mareit. Anschließend wurde am Peter-Mayr-Denkmal ein Kranz zum Gedenken an die verstorbenen Schützenkameraden und Marketenderinnen niedergelegt. Die Ehrenformation des Schützenbezirks Südliches Wipptal erwies den Verstorbenen mit einer Ehrensalve die letzte Ehre.
Mit der Bundesversammlung setzte der Südtiroler Schützenbund ein deutliches Zeichen: Wer die Zukunft des Landes sichern wolle, müsse Heimat, Sprache, Glaube, Ehrenamt und die Einheit Tirols nicht nur verwalten, sondern entschlossen verteidigen.
Ein Bundestagsabgeordneter darf nicht mehr zur Wahl antreten, weil er der falschen Partei angehört. Genau das ist Martin Sichert (AfD) jetzt in Niedersachsen passiert: Der Wahlausschuss in Friesland hat ihn von der Landratswahl ausgeschlossen.
WeiterlesenArzt Heinrich Habig hatte in der Corona-Zeit entschieden, seine Patienten zu schützen. Dafür wurde er zu mehr als drei Jahren Haft verurteilt. Jetzt ist er wieder frei.
WeiterlesenDebatte über Asylverfahren und Krankenhauspersonal in Deutschland. Kritik an der Haltung der Opposition und die Behauptung, dass diese zwar vorgibt, Gesetze einzuhalten, mit ihrer Rhetorik jedoch den Wunsch suggeriert, das Asylrecht gänzlich abzuschaffen.
WeiterlesenIn diesem Video spricht Alex über die aktuelle Maßnahmenlage sowie über den Ebola-Ausbruch im Kongo.
WeiterlesenWas Wissenschaftler jetzt herausgefunden haben, lässt einen die aktuelle Welt eindeutig besser verstehen!
WeiterlesenDie Bundesregierung macht unsere Wirtschaft kaputt, blamiert Deutschland in der Welt und treibt uns an den Rand eines großen Kriegs. Eine überwältigende Mehrheit der Menschen hat diese katastrophale Politik satt!
WeiterlesenRoland Tichy hat ein einem Artikel auf ein Thema aufmerksam gemacht, welches bisher kaum beleuchtet wurde, aber aufzeigt, mit welcher atemberaubenden Geschwindigkeit Deutschland zurück ins Jahr 1930 marschiert. Die geplante Reform der deutschen Nachrichtendienste markiert einen besorgniserregenden Meilenstein auf dem Weg in einen uferlosen Überwachungsstaat.
WeiterlesenDie Linke hat die Berlin-Wahl gewonnen. Doch lösen ihre Pläne die Wohnungsprobleme der Hauptstadt?
WeiterlesenAuf Einladung des Südtiroler Heimatbundes reiste eine Delegation von Risveglio Tirolese am Samstag, den 9. Mai, nach Bozen, um die BAS-Ausstellung über die sechziger Jahre in der Laubengasse zu besuchen und um Gespräche mit dem SHB zu führen.
WeiterlesenCalendar
| Mo | Di | Mi | Do | Fr | Sa | So |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | ||||||
| 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 |
| 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 |
| 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 |
| 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 |
| 30 | ||||||
Werden Sie Teil unserer Community in den sozialen Netzwerken
Braucht Deutschland eine nationale Befreiungsbewegung? Teil 6 untersucht die These, die Bundesrepublik sei bis heute nicht vollständig souverän, und stellt die „Bürgerbewegung für Recht und Freiheit e. V.“ Im Mittelpunkt stehen die Nachkriegsordnung, das Grundgesetz und die Frage, ob sich aus den angeführten völkerrechtlichen Argumenten ein anerkannter Status bei den Vereinten Nationen ableiten lässt.
Was ist eine nationale Befreiungsbewegung, und wer entscheidet über ihre Legitimität? Im Nahostkonflikt berufen sich sowohl der Zionismus als auch die PLO auf das Recht auf Selbstbestimmung. Teil 5 untersucht, wie unterschiedlich Befreiungsansprüche begründet werden und welche Rolle dabei politische Interessen und internationale Anerkennung spielen.
Von Südafrika und Namibia über die Westsahara bis nach Vietnam und Nicaragua: Befreiungsbewegungen kämpften gegen Kolonialherrschaft, Apartheid und politische Unterdrückung. Teil 4 zeigt, wie unterschiedlich ihre Ziele, Strategien und internationale Anerkennung waren – und warum ihr Status bis heute umstritten sein kann.