Auf unserer Website gibt es keine Cookies und keine Web-Analyse.
Wir sammeln grundsätzlich keine Daten über unsere Leser.

Liebe Leserinnen und Leser,

Patria Germania steht für einen verantwortungsvollen Patriotismus, der Freiheit, Rechtsstaatlichkeit und demokratische Ordnung miteinander verbindet. Wir sind überzeugt: Eine lebendige Demokratie braucht offene Debatten, kritisches Denken und den Mut, auch schwierige Fragen anzusprechen.

Wir analysieren politische Entwicklungen, hinterfragen Entscheidungen und widmen uns Themen, die in der öffentlichen Diskussion häufig zu wenig Raum erhalten. Gemeinsam mit unseren Lesern suchen wir nach Antworten für eine starke, freiheitliche und demokratische Gesellschaft.

Patria Germania versteht sich als Plattform für Menschen, die Verantwortung übernehmen, über die Zukunft unseres Landes nachdenken und sich mit eigenen Ideen an der gesellschaftlichen Debatte beteiligen möchten. Wir freuen uns über Beiträge von Autoren, die nicht nur kritisieren, sondern auch nach Lösungen suchen und sich für die Zukunft unserer Heimat engagieren.

Wir laden alle ein, die mit Sachlichkeit, Verantwortungsbewusstsein und eigenen Ideen zur Gestaltung der Zukunft unseres Landes beitragen möchten.

Wohngeld kürzen heißt Armut verschärfen

Südschleswigsche Wählerverband 22-07-2026, 23:11

Zu den Plänen der Bundesregierung, das Wohngeld deutlich einzuschränken, erklärt der SSW-Fraktionsvorsitzende im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Christian Dirschauer:

„Wer beim Wohngeld kürzt, spart auf dem Rücken der Menschen, die ohnehin jeden Euro zweimal umdrehen müssen. Familien, Alleinerziehende, Rentnerinnen und Rentner sowie Menschen mit kleinen Einkommen sollen die Folgen einer verfehlten Wohnungspolitik tragen. Das ist sozial ungerecht und der falsche Weg.

Die Bundesregierung nimmt in Kauf, dass zehntausende Haushalte ihren Wohngeldanspruch verlieren und künftig auf Grundsicherung angewiesen sein werden. Das ist ein sozialpolitischer Rückschritt. Das Wohngeld soll gerade verhindern, dass Menschen trotz Arbeit oder Rente auf Grundsicherung angewiesen sind.

Nicht das Wohngeld ist das Problem. Das Problem sind explodierende Mieten und der Mangel an bezahlbarem Wohnraum. Wer jetzt beim Wohngeld kürzt, lässt die eigentlichen Ursachen der Wohnungskrise unangetastet und verschärft die Lage der Betroffenen.

Gerade in Schleswig-Holstein ist bezahlbarer Wohnraum vielerorts Mangelware. Deshalb brauchen wir mehr sozialen und gemeinwohlorientierten Wohnungsbau, einen wirksamen Schutz vor überhöhten Mieten und ein starkes Wohngeld als eigenständige Leistung gegen Armut.

Die Bundesregierung muss diese Kürzungspläne zurücknehmen. Wer bezahlbares Wohnen sichern will, muss die Ursachen der Wohnungskrise bekämpfen – nicht die Unterstützung für diejenigen kürzen, die sie am dringendsten brauchen.“

Link zur Originalveröffentlichung.

Ähnliche Nachrichten

Sieben CDU-Ministerpräsidenten wenden sich mit einem gemeinsamen Brief an Friedrich Merz. 

Weiterlesen

Regierung einigt sich auf Pflegereform, hieß es gestern in vielen Meldungen. Aber ist das wirklich eine „Reform“, oder nur das nächste Sparpaket mit schönem Etikett?

Weiterlesen

„Wiederbelebung der Toten“: Warum die AfD die grüne Energie für gescheitert hält.

Weiterlesen

In diesem Video erläutert Alex die neuesten Entwicklungen zur Digitalen ID.

Weiterlesen

Nach einem NGO-Gutachten fordern nun mehr als tausend Juristen die Einleitung eines Verbotsverfahrens gegen die AfD. Es ist der nächste Schritt einer seit Monaten laufenden Kampagne.

Weiterlesen

Alle reden über den TANKRABATT. Doch es ist erstens nur ein WAHLKAMPF-MANÖVER von MERZ - kommt also eventuell gar nicht. Oder aber (noch schlimmer) er wird KOMPLETT verpuffen, weil die Situation viel SCHLIMMER ist, als gedacht.

Weiterlesen

Sachsen-Anhalt wählt blau – und Berlin sieht rot. Das Ergebnis ist historisch: 44,5 Prozent für die AfD – das beste Resultat, das die Partei je bei einer Landtagswahl in Deutschland erzielt hat. 

Weiterlesen

AfD und BSW haben zusammen ein Sonderplenum beantragt, um im SACHSEN-ANHALTINISCHEN LANDTAG ein Zeichen für den Frieden zu setzen. 

Weiterlesen

Den Haag: Zum dritten Mal steht Deutschland im Fokus der Ermittlungen eines Menschenrechtsverbrechens. Der Völkermord in Namibia als Kolonialverbrechen, der Holocaust und völkermörderischer Angriffskrieg gegen die Sowjetunion, sind Teil des Erbes, und nun wegen Beihilfe zu Massakern und Kriegsverbrechen, welche von der überwiegenden Zahl von Wissenschaftlern als Völkermord angesehen wird.

Weiterlesen
Calendar
«November 2026»
MoDiMiDoFrSaSo
 1
2345678
9101112131415
16171819202122
23242526272829
30 
Zwischen Systembruch und Souveränität. Teil 6 – Brauchen wir eine NBB für Deutschland?

Braucht Deutschland eine nationale Befreiungsbewegung? Teil 6 untersucht die These, die Bundesrepublik sei bis heute nicht vollständig souverän, und stellt die „Bürgerbewegung für Recht und Freiheit e. V.“ Im Mittelpunkt stehen die Nachkriegsordnung, das Grundgesetz und die Frage, ob sich aus den angeführten völkerrechtlichen Argumenten ein anerkannter Status bei den Vereinten Nationen ableiten lässt.

Zwischen Systembruch und Souveränität. Teil 5 – NBBs in Palästina / Israel / Russische Föderation

Was ist eine nationale Befreiungsbewegung, und wer entscheidet über ihre Legitimität? Im Nahostkonflikt berufen sich sowohl der Zionismus als auch die PLO auf das Recht auf Selbstbestimmung. Teil 5 untersucht, wie unterschiedlich Befreiungsansprüche begründet werden und welche Rolle dabei politische Interessen und internationale Anerkennung spielen.

Zwischen Systembruch und Souveränität. Teil 4 – Gegen Kolonialismus und Apartheid in Afrika, Asien und Amerika

Von Südafrika und Namibia über die Westsahara bis nach Vietnam und Nicaragua: Befreiungsbewegungen kämpften gegen Kolonialherrschaft, Apartheid und politische Unterdrückung. Teil 4 zeigt, wie unterschiedlich ihre Ziele, Strategien und internationale Anerkennung waren – und warum ihr Status bis heute umstritten sein kann.