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Die verborgene Geschichte der Vereinigten Staaten. Teil III: Schlussfolgerungen für die Welt
Think Tank 2-08-2026, 12:00
von Dr. Klaus Maurer
Den ersten Teil dieses Artikels finden Sie unter diesem Link: Die verborgene Geschichte der Vereinigten Staaten. Teil I: Durch Landraub zum Kontinent
Den zweiten Teil dieses Artikels finden Sie unter diesem Link: Die verborgene Geschichte der Vereinigten Staaten. Teil II: Vom Kontinent zur Weltmacht
Heimtücke USA
Die USA sind bekannt dafür, dass sie zunächst Gruppen, Regierungen oder Einzelpersonen unterstützen und später aus strategischen Gründen ihre Unterstützung entziehen oder sogar gegen sie arbeiten.
Dies zeigte sich in Südvietnam (1975), als die USA über zwei Jahrzehnte die Regierung Südvietnams militärisch und wirtschaftlich unterstützten. Nach dem Pariser Friedensabkommen (1973) zogen die USA ihre Kampftruppen ab und reduzierten ihre Unterstützung erheblich. Für viele Südvietnamesen hatte dies schlimme Folgen. Hunderttausende kamen in Umerziehungslager, viele mussten fliehen als sogenannte "Boat People".
1975 unterstützten die USA die kurdischen Rebellen gegen die irakische Regierung. Nachdem Iran und Irak ein Abkommen geschlossen hatten, endete die amerikanische Unterstützung abrupt. Die irakische Armee schlug den Aufstand nieder mit dramatischen Opferzahlen.
Kurdische Milizen waren in Syrien 2019 die wichtigsten Bodentruppen im Kampf gegen den sogenannten "Islamischen Staat". Nach dem Teilabzug amerikanischer Truppen begann die Türkei ihre Militäroffensive gegen kurdische Gebiete. Viele Kurden empfanden dies als Verrat.
Während der sowjetischen Besatzung unterstützten die USA die Mudschaheddin. Nach dem sowjetischen Rückzug verloren die USA das Interesse, es folgten Bürgerkrieg, Aufstieg der Taliban, jahrzehntelange Instabilität.
Die USA besetzten Afghanistan 20 Jahre und etablierten eine afghanische Armee, eine Polizei, eine Regierung und Geheimdienste.
Mit dem amerikanischen Abzug brach das gesamte System innerhalb weniger Wochen zusammen. Die USA haben ihre Leute im Land im Stich gelassen, die Taliban übernahmen in kürzester Zeit wieder das Land.
Bei der Invasion in der Schweinebucht vertrauten exilkubanische Kämpfer auf amerikanische Unterstützung. Als die Operation scheiterte, griffen die USA nicht wie versprochen ein. Viele Exilkubaner kamen um und der Rest betrachtete das Verhalten der USA als Verrat.
Der Staatschef von Panama, Noriega, arbeitete über Jahre eng mit amerikanischen Geheimdiensten zusammen. Als sich die politischen Interessen änderten, marschierten die USA 1989 in Panama ein. Noriega wurde festgenommen und in den USA gerichtlich verfolgt.
Während des Iran-Irak-Krieges (1980–1988) unterstützten die USA den Irak diplomatisch und nachrichtendienstlich gegen den Iran. Nur wenige Jahre später wurde Saddam Hussein im Golfkrieg bekämpft, jahrzehntelang sanktioniert, 2003 von den USA gestürzt.
Der Präsident Südvietnams, Diem, wurde lange von den USA unterstützt. Als sich die Interessen Washingtons änderten, organisierte die US-Regierung faktisch einen Militärputsch. Diem wurde 1963 ermordet.
Historiker gehen überwiegend davon aus, dass die USA den Putsch initialisierten und den Tod Diems befürworteten.
Historiker wie John Lewis Gaddis, Odd Arne Westad oder Melvyn Leffler weisen darauf hin, dass die Außenpolitik der USA ausschließlich im Eigeninteresse erfolgt. Unterstützung gibt es nicht ohne Gegenleistung, sondern nur, solange sie den strategischen Zielen der jeweiligen Regierung dient.
Das Muster, das wir sehen: Zunächst Unterstützung eines Partners aus geopolitischen Gründen. mit Veränderung der strategischen Lage Rückzug oder Kurswechsel. Der ehemalige Verbündete verliert Schutz oder wird selbst zum Gegner.
Wesen der USA
Die USA sind das Aggressivste und Verbrecherischste in der Welt! Die USA werden von niemandem in der Welt bedroht, insbesondere nicht von den Nachbarländern Mexiko oder Kanada, den einzigen Ländern, die für eine Bedrohung relevant sein könnten. Dennoch sind die USA der größte Exporteur von Waffen, Krieg, Verbrechen und wirtschaftlichem Elend.
Die USA entstanden durch Einwanderung, bei der eine Negativauslese eine entscheidende Rolle gespielt haben dürfte. Neben ehrlichen Menschen, die auf ehrliche Weise zu einem gewissen Wohlstand kommen wollten, kamen seit jeher in die USA überproportional viele Kriminelle, Underdogs, Menschen ohne Bildung und Kultur, Menschen mit relativ wenigen Bindungen in ihren Heimatländern. Der Abschaum der ganzen Welt profitierte von der uneingeschränkten und ungelenkten Einwanderung in die USA. Rücksichtslosigkeit und Konkurrenzdenken sowie geringe Bereitschaft zu Kompromissen sind der Geist der Geschichte der USA.
Die Vertreibung und der Genozid an den indigenen Völkern, die Durchsetzung von Sklaverei, gewaltsame Arbeitskämpfe der Industrialisierung, gewaltsame Rassenkonflikte und nicht zuletzt militärische Expansion nach außen sind nur Symptome einer auf Gewalt, Rücksichtslosigkeit und Maximalprofit basierenden Gesellschaft.
Die sogenannte "Frontier-Erfahrung" In den weitläufigen Grenzgebieten des 18. und 19. Jahrhunderts verstärkte sich unter den Siedlern der Geist des Rechts des Stärkeren und der Selbstjustiz. Später kam der Geist des Lynchmobs gegen die afroamerikanische Bevölkerungsminderheit dazu. Diese Umstände erklären die große Akzeptanz von Gewalt als Mittel zur Konfliktlösung und eine politische Kultur, in der Konflikte häufig als Kampf zwischen Gewinnern und Verlierern verstanden werden.
Gewalt wird dabei nicht als individuelles Fehlverhalten angesehen, sondern wurde und wird vielfach als legitimes Mittel zur Durchsetzung von Interessen betrachtet.
Von der Frontier zum Weltmachtdenken
Die Mentalität des Rechts des Stärkeren verschwand nicht mit dem Ende der kontinentalen Westexpansion. Sie findet sich noch heute in der Außenpolitik der USA, deren offensichtliche Verbrechen von der Mehrheit der Bevölkerung der USA unkritisch akzeptiert und durchaus auch gutgeheißen werden. Wir sehen in den USA eine Grundhaltung der sozialen Härte im Inneren, der maximalen militärischen Stärke im Äußeren mit Bereitschaft zu dreckigen völkerrechtswidrigen Angriffskriegen aus Profitinteresse.
Die Doppelmoral der US-amerikanischen Gesellschaft
Auf der einen Seite wird in den USA Demokratie und Freiheit des Individuums propagiert, andererseits sehen wir die Verherrlichung von Gewalt, eine beispiellos harte Bestrafungskultur, das Setzen auf militärische Überlegenheit und dreckige völkerrechtswidrige Angriffskriege aus Profitinteresse, unter dem Vorwand von Demokratie und Menschenrechten.
Die USA wurden hauptsächlich von den kulturlosesten, aggressivsten, rücksichtslosesten und am meisten gewaltbereiten Menschen aus der ganzen Welt geschaffen, die ihrerseits die Bedingungen für eine Waffen- und Selbstbehauptungskultur für rigorose Konkurrenz und rücksichtslose globale Kriegstreiberei gelegt haben.
Eine solche Gesellschaft mit einer Führungsrolle in der Welt zu betrauen und einer solchen Führung zu folgen, ist absolut verantwortungslos. Wir sehen in der Welt Jahrtausende alte Kulturen, beispielsweise China, Russland oder Indien, die unter Umständen hier und da einzelne Konflikte hatten, aber verglichen mit der alltäglichen Kriegstreiberei der USA handelt es sich bei den militärischen Konflikten dieser Länder um einen Kindergeburtstag.
Es ist an der Zeit, dass die Welt endlich vernünftig wird und die aggressive, kulturlose Gesellschaft der USA als das sieht, was sie ist: eine Gesellschaft, die ihre Probleme nicht im Inneren lassen kann und sich anmaßt, im Äußeren den Weltpolizisten zu spielen.
Die USA beweisen immer wieder, dass sie Verbündete wirtschaftlich und militärisch unterstützen, solange dies ihren Interessen dient. Ansonsten werden die Verbündeten fallen gelassen beziehungsweise Messer geliefert beziehungsweise geschlachtet.
Wer solche Verbündeten hat, braucht keine Feinde mehr.
Es bleibt die Frage:
Wieso glauben die Deutschen, dass die USA ausgerechnet mit ihnen nur Positives vorhaben?
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