Auf unserer Website gibt es keine Cookies und keine Web-Analyse.
Liebe Leserinnen und Leser,
Patria Germania steht für einen verantwortungsvollen Patriotismus, der Freiheit, Rechtsstaatlichkeit und demokratische Ordnung miteinander verbindet. Wir sind überzeugt: Eine lebendige Demokratie braucht offene Debatten, kritisches Denken und den Mut, auch schwierige Fragen anzusprechen.
Wir analysieren politische Entwicklungen, hinterfragen Entscheidungen und widmen uns Themen, die in der öffentlichen Diskussion häufig zu wenig Raum erhalten. Gemeinsam mit unseren Lesern suchen wir nach Antworten für eine starke, freiheitliche und demokratische Gesellschaft.
Patria Germania versteht sich als Plattform für Menschen, die Verantwortung übernehmen, über die Zukunft unseres Landes nachdenken und sich mit eigenen Ideen an der gesellschaftlichen Debatte beteiligen möchten. Wir freuen uns über Beiträge von Autoren, die nicht nur kritisieren, sondern auch nach Lösungen suchen und sich für die Zukunft unserer Heimat engagieren.
Wir laden alle ein, die mit Sachlichkeit, Verantwortungsbewusstsein und eigenen Ideen zur Gestaltung der Zukunft unseres Landes beitragen möchten.
Verfassungsschutz beobachtet „Zulauf zu antimilitaristischen Protesten“
9-07-2026, 19:34
Deutscher Inlandsgeheimdienst weist auf „Mobilisierungspotenzial“ insbesondere bei Linksextremisten hin / Verfassungsschutzbericht erwähnt Verbreitung „prorussischer Narrative“ mit Blick auf russische Sicherheitsinteressen gegenüber Nato / Ukraine-Krieg entfaltet „keine besondere Mobilisierungswirkung“ unter Rechtsextremisten.
9. Juli 2026 Köln / Berlin. (multipolar)
Der Verfassungsschutz beobachtet einen „verstärkten Zulauf zu antimilitaristischen Protesten“. Laut dem vor Kurzem in Berlin vorgestellten Verfassungsschutzbericht für das Jahr 2025 spielt Antimilitarismus in der linksextremistischen Szene eine immer größere Rolle. Der Inlandsgeheimdienst sieht in der Szene Positionen im Aufwind, die sich gegen eine „vermeintliche“ „Militarisierung der Gesellschaft“ aussprechen (Seite 162). Debatten über „Kriegstüchtigkeit“ sowie die Einführung eines neuen Wehrdienstes würden ein „Mobilisierungspotenzial“ bergen. Der Verfassungsschutz konstatiert eine Instrumentalisierung der „für die breite Gesellschaft relevanten Themen“ (87).
Hinsichtlich des Krieges in der Ukraine hätten Linksextremisten eher die „Auswirkungen des Krieges hier in Deutschland“ im Blick und weniger das Geschehen vor Ort und seine Ursachen (79). Gleichwohl beobachtet der Verfassungsschutz in der Szene eine Verurteilung des „Angriffskriegs Russlands gegen die Ukraine“, allerdings sähen antiimperialistische Milieus die Gründe für den Krieg auch bei imperialistischen Bestrebungen der Nato, der USA sowie „des Westens“ insgesamt. In der Szene herrsche die Annahme vor, der Krieg diene vor allem der Durchsetzung eigener „kapitalistischer“ Interessen (80), etwa bei der „Sicherung von Rohstoffen“. Multipolar hatte bereits mehrfach über das Interesse westlicher Konzerne und Staaten an den Rohstoffen in der Ukraine berichtet. So hatte das ukrainische Parlament im Mai 2025 einen Rohstoffvertrag mit den USA ratifiziert, der Washington bevorzugten Zugriff auf ukrainische Rohstoffe einräumt. Zuvor hatten westliche Politiker wie der US-Senator Lindsey Graham oder der CDU-Abgeordnete Roderich Kiesewetter den Zugriff auf ukrainische Ressourcen mehrfach öffentlich eingefordert.
Im Verfassungsschutzbericht heißt es, insbesondere „dogmatische linksextremistische Organisationen“, bedienen „prorussische Narrative“. Vor allem unter „traditionskommunistischen Linksextremisten“ sei „teilweise eine ausgeprägte Sympathie gegenüber Russland festzustellen“ (82). Eine Parteinahme für Russland sei zum Beispiel bei der Deutschen Kommunistischen Partei und bei der Tageszeitung „junge Welt“ zu beobachten. Sie hätten Verständnis für Russlands „vermeintliche“ Sicherheitsinteressen gegenüber der Nato.
Auch Waffenlieferungen stellten für linksextremistische Gruppierungen den Versuch eines „vermeintlich imperialistischen Staates“ dar, „Kapitalinteressen“ im Ausland durchzusetzen. Als Protestform sei es für „gewaltorientierte Linksextremisten“ legitim, „gewaltsam gegen Rüstungsunternehmen und ihre Zulieferer sowie die Bundeswehr vorzugehen“ (80). Der Bericht geht auf zwei Taten genauer ein, darunter die Beschädigung von sieben Lastkraftwagen der Bundeswehr im März 2025 in Berlin.
Linksextremisten seien zudem bestrebt, demokratische Diskurse zu beeinflussen und „das Vertrauen in den Staat“ gezielt zu unterminieren (194). Sie würden versuchen, Debatten über die „militärisch angemessene Ausstattung“ der Bundeswehr und die damit verbundene Erhöhung der Verteidigungsausgaben sowie Waffenlieferungen an die Ukraine „für ihre Anliegen zu instrumentalisieren“. Ferner bediene sich die linksextremistische Szene des Themas „Klimawandel“: Es nehme eine „Klammerfunktion“ ein und vereine „verschiedene ideologische Ausrichtungen“ (167), etwa unter Verweis auf die Klimaschädlichkeit der Rüstungsproduktion.
Bei Rechtsextremisten entfalte der Ukrainekrieg „keine besondere Mobilisierungswirkung“ (84), heißt es in dem Bericht weiter. Kritik gebe es jedoch an der „kreditfinanzierten Aufrüstung“, da diese der weiteren „Befeuerung des Krieges in der Ukraine“ diene. Leidtragende seien die Bürger Deutschlands, da diese „höhere Steuern und geringere Sozialleistungen finanzieren müssten“. Anders als bei Linksextremisten bewertet der Verfassungsschutz bei Rechtsextremisten das Gefährdungspotenzial von Demonstrationen und anderen Formen des Protests bei diesem Thema als gering.
In der Sache des furchtbaren Falls von STADE ist ein neues, brisantes Details zum Vorschein gekommen, das ihr nicht glauben werdet: Die "FLUCHT-OMA" - die 65-jährige SYLVIA S. aus BREMEN - ist nicht nur MIGRATIONS-AKTIVISTIN sondern offensichtlich auch SCHWIEGERMUTTER des SPD-Politikers DENIZ KURKU aus Niedersachsen!
Weiterlesen(LU) 550k Aufrufe, 20 Anti-Grüne Männer und Langs Fazit: Gegen die AfD, notfalls auch gegen das Volk
„Stell dir vor, Ricarda Lang setzt sich an einen Tisch und ist bereit, mit antigrünen Männern zu sprechen.“
WeiterlesenIn Dänemark gibt es zu Kosten und Nutzen der Zuwanderung schon seit Jahren ganz offizielle Berechnungen.
WeiterlesenFür viele überraschend wurde der EU-Plan, künftig alle privaten Chats zu scannen, vom EU-Parlament im März gekippt – nach langem politischen Kampf. Nur vier Monate später wird schon wieder ein neuer Anlauf gestartet. Weniger überraschend.
WeiterlesenWarum werden „russische Desinformation“ und KI als Ausrede benutzt, wenn die eigenen Umfragewerte im Keller sind?
Was tun, wenn auf jede Kritik an Bürokratie, steigender Kriminalität und maroder Infrastruktur nur die Antwort kommt: „Das ist alles sehr komplex, machen Sie es nicht so einfach“?
WeiterlesenBerlin steht vor einem politischen Tabubruch: SPD und Grüne wollen gemeinsam mit der Linkspartei regieren – einer Partei, in deren Umfeld der Umgang mit Israel, Hamas-Terror und antisemitischen Parolen immer wieder für heftige Kontroversen sorgt.
WeiterlesenIn keinem demokratischen Land gibt es einen ähnlichen Inlandsgeheimdienst wie in Deutschland, den Verfassungsschutz. Warum brauchen wir ihn dann in Deutschland?
WeiterlesenCalendar
| Mo | Di | Mi | Do | Fr | Sa | So |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | ||||||
| 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 |
| 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 |
| 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 |
| 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 |
| 30 | ||||||
Werden Sie Teil unserer Community in den sozialen Netzwerken
Braucht Deutschland eine nationale Befreiungsbewegung? Teil 6 untersucht die These, die Bundesrepublik sei bis heute nicht vollständig souverän, und stellt die „Bürgerbewegung für Recht und Freiheit e. V.“ Im Mittelpunkt stehen die Nachkriegsordnung, das Grundgesetz und die Frage, ob sich aus den angeführten völkerrechtlichen Argumenten ein anerkannter Status bei den Vereinten Nationen ableiten lässt.
Was ist eine nationale Befreiungsbewegung, und wer entscheidet über ihre Legitimität? Im Nahostkonflikt berufen sich sowohl der Zionismus als auch die PLO auf das Recht auf Selbstbestimmung. Teil 5 untersucht, wie unterschiedlich Befreiungsansprüche begründet werden und welche Rolle dabei politische Interessen und internationale Anerkennung spielen.
Von Südafrika und Namibia über die Westsahara bis nach Vietnam und Nicaragua: Befreiungsbewegungen kämpften gegen Kolonialherrschaft, Apartheid und politische Unterdrückung. Teil 4 zeigt, wie unterschiedlich ihre Ziele, Strategien und internationale Anerkennung waren – und warum ihr Status bis heute umstritten sein kann.