Auf unserer Website gibt es keine Cookies und keine Web-Analyse.
Liebe Leserinnen und Leser,
Patria Germania steht für einen verantwortungsvollen Patriotismus, der Freiheit, Rechtsstaatlichkeit und demokratische Ordnung miteinander verbindet. Wir sind überzeugt: Eine lebendige Demokratie braucht offene Debatten, kritisches Denken und den Mut, auch schwierige Fragen anzusprechen.
Wir analysieren politische Entwicklungen, hinterfragen Entscheidungen und widmen uns Themen, die in der öffentlichen Diskussion häufig zu wenig Raum erhalten. Gemeinsam mit unseren Lesern suchen wir nach Antworten für eine starke, freiheitliche und demokratische Gesellschaft.
Patria Germania versteht sich als Plattform für Menschen, die Verantwortung übernehmen, über die Zukunft unseres Landes nachdenken und sich mit eigenen Ideen an der gesellschaftlichen Debatte beteiligen möchten. Wir freuen uns über Beiträge von Autoren, die nicht nur kritisieren, sondern auch nach Lösungen suchen und sich für die Zukunft unserer Heimat engagieren.
Wir laden alle ein, die mit Sachlichkeit, Verantwortungsbewusstsein und eigenen Ideen zur Gestaltung der Zukunft unseres Landes beitragen möchten.
CDU will Staatsbürgerschaften entziehen! Ein Fall für den VS?
30-07-2026, 21:07
Noch vor wenigen Monaten galten Forderungen nach Aberkennung der Staatsbürgerschaft als Beleg für ein angeblich verfassungsfeindliches Weltbild. Nun werden ähnliche Überlegungen auch von führenden CDU-Politikern öffentlich diskutiert.
Ein Kommentar von Christoph Grubbinder
Nach dem sogenannten Potsdamer Treffen wurde Anfang 2024 der Eindruck erweckt, patriotische Kreise wollten deutschen Staatsbürgern mit Migrationshintergrund wahllos die Staatsbürgerschaft entziehen, um sie anschließend abschieben zu können. Der Aufschrei deswegen war groß. Zwei Jahre später ist die überfällige Debatte darüber, ob man Menschen mit Migrationshintergrund unter bestimmten Voraussetzungen den deutschen Pass wieder entziehen kann, im Mainstream angekommen.
CDU-Ministerpräsident will diese Leute nicht in Deutschland haben
So erklärte Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) nach dem islamistischen Anschlag auf den CSD, Menschen mit deutschem Pass, die Deutschland ablehnten, wolle er „hier in Deutschland nicht leben haben“. Selbst der Hinweis der Journalistin auf rechtliche Grenzen änderte nichts an seiner Stoßrichtung.
Auch Söder will Staatsbürgerschaft entziehen
Auch Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) brachte den Entzug der Staatsbürgerschaft für sogenannte Gefährder erneut ins Spiel. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CDU) reagierte zwar zurückhaltender, stellte die Debatte jedoch keineswegs grundsätzlich infrage. Wörtlich sprach er von einem "sehr komplexen Unterfangen".
Berlin schritt bereits zur Tat
Ganz neu ist diese Entwicklung allerdings nicht: Bereits 2025 nahmen die Berliner Behörden einem eingebürgerten Syrer die deutsche Staatsangehörigkeit wieder ab, weil sie ihm vorwarfen, seine Einbürgerung durch falsche Angaben erschlichen zu haben. Hintergrund waren antisemitische und Hamas-verherrlichende Beiträge in sozialen Medien. Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) begrüßte das Vorgehen ausdrücklich. Dobrindt sprach sich ebenfalls dafür aus, erschlichene Einbürgerungen konsequent rückgängig zu machen.
Juristisch handelte es sich dabei um die Rücknahme einer Einbürgerung wegen arglistiger Täuschung und nicht um den nachträglichen Entzug einer rechtmäßig erworbenen Staatsangehörigkeit als Strafe. Politisch zeigt der Fall jedoch, dass in diesem Bereich bereits jetzt vieles möglich wäre, wenn der Wille dazu vorhanden wäre.
Was tatsächlich gefordert wird
Remigrations-Aktivist Martin Sellner stellt dazu auf X klar:
„Abschiebungen gibt es nur für Nicht-Staatsbürger unter klar festgelegten Bedingungen. Sobald aber ein Staatsbürger seine Staatsbürgerschaft freiwillig aufgibt oder verliert, ist es sehr verständlich, dass auch wieder eine Abschiebung möglich ist. … Ich vertrete … die Ansicht, dass die Gesetze zum Verlust der Staatsbürgerschaft novelliert werden müssen.“
Debatte hat sich gedreht. Wir wird der Verfassungsschutz darauf reagieren?
Damit hat sich die Debatte deutlich verschoben. Was vor wenigen Monaten noch als Beleg für angeblichen Extremismus galt, wird inzwischen auch von führenden Politikern der Union öffentlich diskutiert. Spannend wird es wie der Verfassungsschutz auf diese Diskursverschiebung reagieren wird. Schließlich wird es schwierig zu agumentieren, weshalb er gegen Martin Sellner und die AfD wegen einer Forderung vorgeht, die auch von führenden CDU-Politikern gestellt wird.
Nationalstaat des deutschen Volkes
Eine Möglichkeit für den Verfassungsschutz wäre es hier, Patrioten ihren ethnischen-kulturellen Volksbegriff vorzuwerfen, der aus Sicht der Behörde gegen das Grundgesetz verstoßen würde. Dazu stellt der Staatsrechtler Ulrich Vosgerau jedoch ganz klar fest:
„Man muß es endlich mal einigermaßen deutlich sagen: der ethnisch-kulturelle Volksbegriff war der Volksbegriff der Väter und Mütter des Grundgesetzes!“
Vosgerau argumentiert, dass die Verfasser des Grundgesetzes selbstverständlich vom deutschen Volk als historischer, kultureller und auch abstammungsmäßiger Gemeinschaft ausgegangen sind. Das Grundgesetz konstituiere den Nationalstaat des deutschen Volkes und nicht „ein allgemeines Ansiedlungsgebiet“.
Deshalb muss die Union den VS nicht fürchten
Während sich die Debatte um Migration auch in Deutschland vom extrem linken Rand schön langsam Richtung Vernunft verschiebt, ist klar, dass der Verfassungsschutz weiterhin alles dafür tun wird, die Regierungsparteien vor der Opposition zu schützen. Deshalb wird die CDU auch niemals vom VS beobachtet werden - ganz egal was sie fordert. Das liegt auch daran, dass der Verfassungsschutz dem jeweiligen Innenministern unterstellt ist und sicherlich auch daran, dass jeder weiß, dass die CDU zwar gerne harte Massen fordert, anstatt diese in die Tat umzusetzen, der Überfremdung jedoch Tür und Tor geöffnet hat.
Kommt das durch? Wieder ein Kandidat ausgeschlossen. Offiziell wegen Social-Media-Beiträgen. In Wirklichkeit, um Kritik zu ersticken.
WeiterlesenMänner flüchten in Liebesromane, Feministinnen entdecken nach Lindsay Clancy nun „Jane Doe“, und Lisa Wolff wirbt mit Kastration. Da steigt der Cortisolspiegel schon beim Zuhören – bei Frauen reicht angeblich eine unaufgeräumte Wohnung. Ist nacktes Schrubben an der Volksbühne die nächste Eskalationsstufe? Kerstin fragt, Julian muss antworten.
WeiterlesenWährend der Bundeskanzler sich in den POLARKREIS zurückgezogen hat, um den schlechten Umfragewerten zu entkommen, hat die AfD den nächsten Meilenstein geknackt: 30 PROZENT im BUND!
WeiterlesenST. LEONHARD IN PASSEIER – Die 13. Hauptversammlung der Marketenderinnen im Südtiroler Schützenbund fand am Samstag, den 11. April 2026, beim Sandwirt in St. Leonhard in Passeier statt. Marketenderinnen aus allen Bezirken des Landes waren der Einladung gefolgt, die Stube war bis auf den letzten Platz gefüllt.
WeiterlesenJens Spahn ist Vater geworden – über eine bezahlte Leihmutter in den USA. Die Nachricht sorgt für einen Sturm der Entrüstung: Parteikollegen fordern Rücktritt, Medien sprechen von Doppelmoral, Ethikexperten kritisieren die Instrumentalisierung von Frauen und die beschädigte politische Glaubwürdigkeit.
WeiterlesenEin ehemaliger Kampfpilot und heutiger AfD-Bundestagsabgeordneter rechnet ab.
WeiterlesenSALURN – Am Sonntag, 14. Dezember 2025 wurde – genau 96 Jahre nach dem Tod Josef Noldins – die Noldinfeier in Salurn abgehalten, die die Schützenkompanie Salurn jährlich ausrichtet, um den wesentlichen Kopf der Katakombenschule in Südtirol zu ehren. Dr. Josef Noldin setzte sich als Rechtsanwalt und Organisator maßgeblich dafür ein, dass ein deutscher Notunterricht im Südtiroler Unterland abgehalten werden konnte. Dafür büßte er mit der Verbannung nach Lipari und mit dem Tod.
WeiterlesenIn diesem Video spricht Alex über Überwachung.
WeiterlesenDer Gesetzentwurf der Grünen zur Finanzierung der Bundeszentrale für politische Bildung (Bpb). Die Zentrale hat ihre Neutralität verloren und bevorzugt Linksextremismus vor Rechtsextremismus.
Calendar
| Mo | Di | Mi | Do | Fr | Sa | So |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | ||||||
| 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 |
| 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 |
| 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 |
| 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 |
| 30 | ||||||
Werden Sie Teil unserer Community in den sozialen Netzwerken
Braucht Deutschland eine nationale Befreiungsbewegung? Teil 6 untersucht die These, die Bundesrepublik sei bis heute nicht vollständig souverän, und stellt die „Bürgerbewegung für Recht und Freiheit e. V.“ Im Mittelpunkt stehen die Nachkriegsordnung, das Grundgesetz und die Frage, ob sich aus den angeführten völkerrechtlichen Argumenten ein anerkannter Status bei den Vereinten Nationen ableiten lässt.
Was ist eine nationale Befreiungsbewegung, und wer entscheidet über ihre Legitimität? Im Nahostkonflikt berufen sich sowohl der Zionismus als auch die PLO auf das Recht auf Selbstbestimmung. Teil 5 untersucht, wie unterschiedlich Befreiungsansprüche begründet werden und welche Rolle dabei politische Interessen und internationale Anerkennung spielen.
Von Südafrika und Namibia über die Westsahara bis nach Vietnam und Nicaragua: Befreiungsbewegungen kämpften gegen Kolonialherrschaft, Apartheid und politische Unterdrückung. Teil 4 zeigt, wie unterschiedlich ihre Ziele, Strategien und internationale Anerkennung waren – und warum ihr Status bis heute umstritten sein kann.