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“Ich riskiere alles für diesen Podcast” - Ex-Schulleiter
26-09-2026, 19:52
Marcel Miserius darf diesen Podcast nicht machen. Das Schulamt hat es ihm untersagt — schwarz auf weiß. Wenn er redet, riskiert er seine Pension. Er ist trotzdem gekommen. Marcel war Leichtathlet, Bobsportler und Athletiktrainer im Profifußball — unter anderem bei Union Berlin und Dynamo Dresden. Irgendwann wechselte er die Seite, studierte Lehramt, finanzierte sich selbst ein Schulleiterstudium und übernahm eine Schule in Brandenburg mit über 800 Schülern und 80 Mitarbeitern. Die Schule machte Schlagzeilen: Gewalt, Mobbing, fehlende Sozialarbeit. Marcel versuchte, sie zu retten. Was dann kam, steht in Zeitungsartikeln und Gerichtsakten. Marcel selbst stand vor Gericht, saß in U-Haft, verlor seine Familie. „Ich habe mir die Zeit genommen, auf Kosten meiner Ehe", sagt er. Heute ist er 44, im Ruhestand, und hat seine Kinder seit zwei Jahren nicht gesehen. Das ist keine Geschichte, in der es einen klaren Helden gibt. Es ist die Geschichte eines Mannes, der an einem System zerbrochen ist und dabei auch selbst Fehler gemacht hat. Mit mir spricht Marcel offen darüber, was ihm sichtlich nicht immer leicht fällt. Ich habe selten einen Gast erlebt, der so schonungslos über sich selbst redet. Er sagt in dieser Folge einen Satz, der mich — trotz aller Kontroversen — als Vater berührt: dass er hofft, seine Kinder sehen das hier eines Tages und verstehen, wer ihr Vater wirklich ist. Wir reden über den PISA-Schock und warum bessere Noten nicht bessere Leistung bedeuten, über Lehrermangel, der systematisch schöngeredet wird, über Schutzgelderpressung an Schulen und darüber, was dieser Beruf und das, was danach kam, mit ihm gemacht haben.
Die FDP will zurück über die Fünf-Prozent-Hürde. Doch welcher Kurs führt dorthin? Im Cicero Podcast-Politik streiten Kabarettist Florian Schroeder und FDP-Generalsekretär Martin Hagen über Meinungsfreiheit, Kulturkamp und die Zukunft des Liberalismus.
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WeiterlesenRund 400 Schützen setzten in Mantua ein starkes Zeichen für den Tiroler Freiheitskämpfer
MANTUA – In ehrendem Gedenken an den Tiroler Freiheitskämpfer Andreas Hofer richtete heuer der Schützenbezirk Brixen im Auftrag des Südtiroler Schützenbundes die traditionelle Gedenkfeier am Sterbeort des Sandwirts aus. Rund 400 Schützen und Marketenderinnen aus allen Tiroler Landesteilen waren nach Mantua gereist, um am 20. Februar, dem Todestag des Tiroler Freiheitskämpfers, am Andreas-Hofer-Denkmal ein sichtbares Zeichen der Treue zu Glaube, Heimat und Tiroler Identität zu setzen.
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Was ist eine nationale Befreiungsbewegung, und wer entscheidet über ihre Legitimität? Im Nahostkonflikt berufen sich sowohl der Zionismus als auch die PLO auf das Recht auf Selbstbestimmung. Teil 5 untersucht, wie unterschiedlich Befreiungsansprüche begründet werden und welche Rolle dabei politische Interessen und internationale Anerkennung spielen.
Von Südafrika und Namibia über die Westsahara bis nach Vietnam und Nicaragua: Befreiungsbewegungen kämpften gegen Kolonialherrschaft, Apartheid und politische Unterdrückung. Teil 4 zeigt, wie unterschiedlich ihre Ziele, Strategien und internationale Anerkennung waren – und warum ihr Status bis heute umstritten sein kann.