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Krieg mit Russland — wessen Söhne sterben dann? - OSUS.TV - Themen des Tages

17-06-2026, 18:47

Ein General sagt, Deutschland sei bereit, „heute Nacht zu kämpfen". Niemand hat uns angegriffen, keine Grenze wurde überschritten – trotzdem die Ansage. Am selben Wochenende steht der Verteidigungsminister auf der Luftfahrtmesse, lässt sich die neuen Waffen zeigen und unterschreibt das nächste Rüstungsgeschäft.

In diesem Video schauen wir uns an, was hinter dem „heute Nacht" steckt. Die 900 Millionen für Kampfdrohnen an drei Firmen, je 300 Millionen. Der Konzern, der bei der Erprobung keinen funktionsfähigen Demonstrator vorlegen konnte – und Wochen später trotzdem fast 300 Millionen bekam. Und die schlichte Frage, ob die Minister, die diese Aufträge unterschreiben, selbst an den Firmen mitverdienen – auf die sieben von acht Ministerien keine Antwort geben.

Und wir gehen einen Schritt weiter: zu der Frage, vor wem wir uns eigentlich fürchten sollen. Zu den Stützpunkten an der russischen Grenze, die nicht irgendwer beschrieben hat, sondern die New York Times selbst. Und zu einem Muster, das es schon einmal gab – vor über sechzig Jahren, als die Welt am Rand des Atomkriegs stand.
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