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Bremen: Selbst die Polizei wird vor ihm gewarnt – trotzdem passiert nichts | NIUS Live

2-08-2026, 10:08

Ein Somalier gilt bei den Bremer Sicherheitsbehörden offiziell als bewaffnet und gewalttätig – Polizeibeamte werden ausdrücklich vor ihm gewarnt. Und trotzdem läuft der 28-Jährige frei durch die Straßen. NIUS liegen exklusive interne Dokumente vor, die zeigen: Der Mann kündigte gegenüber der Polizei selbst an, Menschen verletzen zu wollen und drohte zusätzlich damit, Autos und Häuser zu zerstören. Als politisch motivierter Straftäter aus dem Bereich religiöse Ideologie geführt, besteht laut Sicherheitskreisen sogar der Verdacht auf islamistischen Extremismus.

Die Geschichte wirft ein Schlaglicht auf ein Problem, das seit dem islamistischen Anschlag auf den Christopher Street Day in Berlin brandaktuell ist: Auch Attentäter Abdul Balout war den Behörden bestens bekannt, stand unter Beobachtung und wurde vom Terrorabwehrzentrum zuletzt als „Risiko rot“, der höchsten Warnstufe, eingestuft. Verhindert hat das den Anschlag nicht.

Wie viele solcher Fälle gibt es eigentlich in Deutschland? NIUS hat deshalb exklusiv erstmals alle 16 Landesinnenministerien befragt. Das Ergebnis ist klar: 410 Gefährder sind aktuell bundesweit bekannt und werden beobachtet.

Bei NIUS Live sprachen die NIUS-Kolumnisten Gunnar Schupelius und Ben Brechtken und Autor Wolfgang Herles mit Moderator Nobert Dobeleit über das Thema.
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