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Afghane erstach Marius (22): Vater möchte Gerechtigkeit für seinen Sohn | NIUS Live

20-07-2026, 17:59

Ein junger Student stirbt auf offener Straße in Trier – erstochen von einem Mann, dessen Asylantrag schon vor Jahren abgelehnt wurde. Jetzt melden sich die Eltern des Opfers zu Wort und richten einen eindringlichen Appell an die Politik.

Mittwochmorgen, kurz vor 10 Uhr: Der 22-jährige Marius Dick ist mit seiner Freundin auf dem Weg zum Campus, als ihn ein Afghane ohne erkennbaren Anlass mit einem Küchenmesser angreift. Ein Stich trifft das Herz. Trotz sofortiger Reanimation stirbt Marius im Krankenhaus. Die Polizei spricht von einem „Zufallsopfer“. Der mutmaßliche Täter war den Behörden bereits bekannt: Sein Asylantrag wurde vor neun Jahren abgelehnt, als unbegleiteter Minderjähriger galt jedoch ein Abschiebeverbot. Statt in Untersuchungshaft kam er in die geschlossene Psychiatrie, ermittelt wird wegen Totschlags.

Am Wochenende wandten sich die Eltern des Opfers, beide CDU-Mitglieder, mit einem dramatischen Appell an Bund und Länder: Der Fall müsse Deutschland „aufrütteln“, die Politik müsse die Bürger endlich vor solchen Taten schützen.

Trotzdem erklärte Bundeskanzler Friedrich Merzwenige Tage zuvor in der Sommer-Pressekonferenz, dass die „Migrationskrise“ im Grunde gelöst sei.

Bei NIUS Live sprachen NIUS-Chefredakteur Julian Reichelt und NIUS-Reporter Julius Böhm mit Moderator Alexander Kissler über das Thema.
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