Auf unserer Website gibt es keine eigenen Cookies und keine Web-Analyse.
Wir sammeln grundsätzlich keine Daten über unsere Leser.
Ausnahme: Bei den eingebetteten YouTube-Videos entscheiden Sie
selbst per Klick, ob Sie Daten freigeben möchten.
Details hierzu finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Rapper Beslik fordert Umsturz – doch Konsequenzen bleiben aus | NIUS Live

6-08-2026, 09:11

Rapper Beslik ist ein gern gesehener Gast bei ARD und ZDF. Regelmäßig taucht er in Quizsendungen wie „Gefragt, Gejagt“ und in Jugendformaten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks auf. Doch jetzt sorgt eine Aussage des Musikers für Aufsehen: Im erfolgreichen Podcast „Take Me Späti“ fordert er den gewaltsamen Sturz der Regierung. „Wir müssen die Regierung stürzen mit Waffengewalt“, sagt Beslik und erklärt, Demonstrationen und Talkshows brächten nichts. Das System sei komplett falsch. Er spricht offen von Lynchjustiz und dem Töten von Politikern in Regierungsverantwortung, bezieht sich auf Lenin und meint es „100 Prozent ernst“. Konsequenzen für den Rapper? Bislang keine.

Während der Verfassungsschutz bei deutlich harmloserer Kritik schnell von „Delegitimierung des Staates“ spricht und Konservative sofort als Staatsfeinde abgestempelt werden, wenn sie den öffentlich-rechtlichen Rundfunk reformieren wollen, bleibt dieser klare Aufruf zur Waffengewalt ungeahndet. Keine Schlagzeilen haschende Recherche, keine ARD-Sondersendung, keine Polizei-Hausbesuche.

Was wäre in Deutschland los, wenn dieselben Worte von konservativer Seite kämen?

Bei NIUS Live NIUS-Reporter Julius Böhm und Autor Wolfgang Herles mit Moderator Alexander Kissler über das Thema.

Ähnliche Nachrichten

Die Landwirte in ganz Europa vereinen sich, um gegen die Gesetze der EU zu protestieren!

Weiterlesen

Die AfD baut ihren Vorsprung weiter aus und erreicht in den aktuellen INSA-Umfragen fast 30 %. CDU und CSU fallen auf 20,5 % und nähern sich gefährlich dem Kipppunkt 2030.

Weiterlesen

Dieter Hallervorden macht Wahlkampf für die CDU in Sachsen-Anhalt und wendet sich mit einem selbstgeschriebenen Anti-Kriegs-Song direkt gegen Bundeskanzler Friedrich Merz.

Weiterlesen

Seit Jahren erleben wir die in höchstem Maße besorgniserregende Entwicklung eigentlich neutraler und vom Staat unabhängiger Institutionen, deren Handlungen und Entscheidungen nicht selten als regierungsdienlich eingeordnet werden.

Weiterlesen

Nach dem Terroranschlag auf den Christopher Street Day in Berlin bricht in der CDU ein Thema auf, das ansonsten als Beweis für die „Verfassungsfeindlichkeit“ der AfD verwendet wird: der ethnische Volksbegriff. 

Weiterlesen

Ein starkes Zeichen der Verbundenheit innerhalb der Alpenregion

INNSBRUCK – Am Sonntag, den 17. Mai 2026, fand in Innsbruck das 28. Alpenregionstreffen der Schützen statt. Mehr als 12.000 Schützen, Marketenderinnen, Musikanten und Gäste aus ganz Tirol und Bayern waren in die Landeshauptstadt Tirols gekommen.

Weiterlesen

Immer mehr Menschen stellen kritische Fragen zur politischen und rechtlichen Entwicklung Deutschlands seit 2015. Die damalige Grenzöffnung stellt einen Wendepunkt Deutschlands und eine willkürliche Anwendung des Grundgesetzes dar. Bayern muss seine Identität, Selbstbestimmung und Werte bewahren und über seine Zukunft im föderalen Deutschland nachzudenken.

Weiterlesen

Was mir jetzt passiert ist, muss ich mit euch teilen. Es war unglaublich. 

Weiterlesen
Souveränität beginnt mit der Fähigkeit, Nein zu sagen

Durch wessen Augen sieht Deutschland die Welt – und wer bestimmt, was als deutsches Interesse gilt? Sieben Parteien, eine Frage – und sieben sehr unterschiedliche Vorstellungen davon, was deutsche Souveränität heute überhaupt bedeutet. Der Vergleich zeigt: Gestritten wird längst nicht nur darüber, wie selbständig Deutschland ist. Umstritten ist bereits, wer im entscheidenden Augenblick das letzte Wort haben soll – Berlin, Brüssel oder das Bündnis.

Wenn der Wähler die „Falschen“ wählt: Sachsen-Anhalt und die Grenzen der Demokratie

Am 6. September könnte Sachsen-Anhalt zum politischen Testfall für die Bundesrepublik werden. Die AfD liegt in den Umfragen bei über 40 Prozent, und die Möglichkeit einer von ihr geführten Landesregierung ist längst nicht mehr theoretisch. Doch während die Wähler noch nicht abgestimmt haben, bereiten sich Berlin und andere Länder bereits auf genau diesen Fall vor: Wie gehen staatliche Institutionen mit einer demokratisch legitimierten Landesregierung um, der sie politisch und sicherheitspolitisch womöglich nicht zu vertrauen bereit sind?

Der Thüringer Knoten: Vier Akteure und die Grenzen der Brandmauer

In Thüringen geht es längst nicht mehr nur um Mario Voigts Doktortitel oder um den öffentlichen Schlagabtausch zwischen Sahra Wagenknecht und Björn Höcke. Der Konflikt berührt eine grundsätzlichere Frage: Wer bestimmt in einer parlamentarischen Demokratie, welche Mehrheiten politisch zulässig sind – die Wähler oder die Parteizentralen? Im Zentrum stehen vier Akteure, vier Interessen und eine Parteienordnung, die zunehmend mit ihren eigenen Abgrenzungsregeln in Konflikt gerät.