Auf unserer Website gibt es keine Cookies und keine Web-Analyse.
Ein Angriff auf unsere Erinnerungskultur
Südschleswigsche Wählerverband 28-01-2026, 11:06
Zum Vandalismus am Mahnmal der Synagoge in Kiel erklärt der Vorsitzende der SSW-Landtagsfraktion, Christian Dirschauer:
Wer ein Mahnmal für eine zerstörte Synagoge schändet, tritt nicht nur Kerzen und Gedenkzeichen mit Füßen, sondern das Andenken an die jüdischen Menschen, die hier aus dem Stadtbild und aus dem Leben gelöscht wurden. Das ist nicht nur Sachbeschädigung, sondern ein Angriff auf unsere Erinnerungskultur und auf das Selbstverständnis unserer Gesellschaft.
Dass bislang kein politisches Motiv festgestellt wurde, ändert nichts an der Schwere der Tat. Antisemitismus beginnt nicht erst mit Bekennerschreiben. Er zeigt sich dort, wo Respekt, Empathie und historische Verantwortung bewusst missachtet werden.
Gerade in einer Zeit, in der jüdisches Leben in Deutschland wieder verstärkt unter Druck gerät, darf es kein Wegsehen geben. Gedenkorte sind keine Kulisse, sondern Verpflichtung. Sie verdienen Schutz, Aufmerksamkeit und eine klare Haltung. Im Alltag wie in der Politik.
https://www.ssw.de/themen/ein-angriff-auf-unsere-erinnerungskultur
Tim Kellner hat in einem kürzlichen Interview, alle BRD-Bürger vor den neuen Plänen der Bundesregierung gewarnt!
WeiterlesenNach dem islamistischen Terroranschlag auf den Berliner CSD gerät nicht nur das Versagen von Justiz und Sicherheitsbehörden in den Fokus.
WeiterlesenIn Deutschland zeigt sich seit Jahren eine Entwicklung, die viele Menschen zunehmend beschäftigt: die wachsende Zersplitterung gesellschaftlicher und politischer Kräfte. Zahlreiche Gruppen, Initiativen und Bewegungen verfolgen ähnliche oder teilweise sogar identische Ziele – und stehen dennoch oft nicht gemeinsam, sondern nebeneinander oder gegeneinander.
Weiterlesen«Figuren wie Höcke sind interessant»: Journalistin Sophie-Marie Schulz über Postcaster Ben Berndt, Deutschland und warum sie mit allen redet
WeiterlesenDas aktuelle Chaos der Regierung zeigt: In BERLIN liegen die Nerven völlig blank. Anders ist das politische "Um-sich-Schlagen" der Altparteien nicht zu erklären.
WeiterlesenDer Regisseur Mario Nieswandt hat seinen neuen Kinofilm "Warum Ich" diesen Erlebnissen gewidmet und transportiert das Thema "Krieg" und "Kriegstüchtigkeit" in die heutige Zeit.
Weiterlesen„Mauern oder Betrug? Warum Scheinkonservative ihre Wähler verraten – Analyse mit Bestseller-Autor Gerald Groß“
WeiterlesenSie hören einen Mitschnitt zweier Vorträge, gehalten am 11. April in Kassel bei der Veranstaltung „Kentler, Kinder, Kirche: Sexuelle Bildung in kirchlichen Schulen und Kitas“.
WeiterlesenEin führendes Mitglied der Jüdischen Gemeinde Berlin wird auf dem Weg zur Synagoge antisemitisch beschimpft und bedroht, die Polizei nimmt einen Tatverdächtigen fest.
WeiterlesenWerden Sie Teil unserer Community in den sozialen Netzwerken
Durch wessen Augen sieht Deutschland die Welt – und wer bestimmt, was als deutsches Interesse gilt? Sieben Parteien, eine Frage – und sieben sehr unterschiedliche Vorstellungen davon, was deutsche Souveränität heute überhaupt bedeutet. Der Vergleich zeigt: Gestritten wird längst nicht nur darüber, wie selbständig Deutschland ist. Umstritten ist bereits, wer im entscheidenden Augenblick das letzte Wort haben soll – Berlin, Brüssel oder das Bündnis.
Am 6. September könnte Sachsen-Anhalt zum politischen Testfall für die Bundesrepublik werden. Die AfD liegt in den Umfragen bei über 40 Prozent, und die Möglichkeit einer von ihr geführten Landesregierung ist längst nicht mehr theoretisch. Doch während die Wähler noch nicht abgestimmt haben, bereiten sich Berlin und andere Länder bereits auf genau diesen Fall vor: Wie gehen staatliche Institutionen mit einer demokratisch legitimierten Landesregierung um, der sie politisch und sicherheitspolitisch womöglich nicht zu vertrauen bereit sind?
In Thüringen geht es längst nicht mehr nur um Mario Voigts Doktortitel oder um den öffentlichen Schlagabtausch zwischen Sahra Wagenknecht und Björn Höcke. Der Konflikt berührt eine grundsätzlichere Frage: Wer bestimmt in einer parlamentarischen Demokratie, welche Mehrheiten politisch zulässig sind – die Wähler oder die Parteizentralen? Im Zentrum stehen vier Akteure, vier Interessen und eine Parteienordnung, die zunehmend mit ihren eigenen Abgrenzungsregeln in Konflikt gerät.