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Elitesoldat: „Nur Feiglinge fliehen nach Dubai“
20-07-2026, 18:59
Jedes Gespräch hat seinen Platz. Manche führt man beim Essen im Restaurant. Andere zu Hause auf der Couch. Wieder andere an einem Tisch im Studio.
Und dann gibt es Gespräche, die führt man an einem Lagerfeuer am Polarkreis.
Genau da fühlt sich Otto Bulletproof zuhause. Da, wo für die meisten von uns die Angst anfängt: mitten im Wald, bei Minusgraden, irgendwo im Norden Schwedens – wo es tausende Bären gibt und auf hunderte Kilometer keinen Menschen.
Ende März bin ich mit ihm genau dorthin gefahren und habe mein Studio gegen ein Lagerfeuer getauscht. Wir sind mit dem Schneemobil an einen See gefahren, haben Feuer mit dem Feuerstahl gemacht, Wasser aus Schnee geschmolzen, Elcheintopf über der Glut gekocht – und natürlich geredet.
Wir haben in unserem improvisierten Nachtlager die Actioncams aufgebaut und ein tiefgreifendes Gespräch über die großen Fragen geführt: Was ist eigentlich Heimat – der Boden, die Menschen, die Politik? Würden wir für unser Land kämpfen – oder nur die Vorteile mitnehmen und verschwinden, sobald es ungemütlich wird? Warum sind wir Deutschen so folgsam? Und warum sind wir ständig auf Empfang, obwohl wir glauben, auf Sendung zu sein?
Ehrlich gesagt bin ich anfangs mit einem mulmigen Gefühl in diese Nacht gegangen. Was würde mich erwarten und werde ich in der Wildnis Schwedens sterben? Ein Satz von Otto ist mir dabei besonders hängen geblieben: „Angst ist nicht real. Gefahr ist es."
Das hier ist eine Sonderveröffentlichung – und meine Perspektive auf unseren gemeinsam Trip an den Polarkreis. Teil 1 findet ihr bereits auf Ottos Kanal. Schaut euch am besten beide an.
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