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CSD-Anschlag in Berlin: Der Staat hat erneut versagt – mit Ansage | NIUS Live

28-07-2026, 10:26

Anschlag beim CSD in Berlin: Ein Islamist rast mit einem Kastenwagen in die feiernde Menge am Rand des Christopher Street Day im Tiergarten. Eine Frau stirbt, 29 weitere Menschen werden verletzt, einige lebensgefährlich. Als der Wagen an einem Baum zum Stehen kommt, steigt der Täter aus und greift mit einer Machete weitere Menschen an. 20 Stunden dauert die Fahndung, dann spürt ein Spezialeinsatzkommando der Berliner Polizei den 21-jährigen Abdul Rahman Ballout in einer Gartenlaube in Berlin-Spandau auf. Bei dem Zugriff fallen Schüsse – der Attentäter stirbt.

Was diesen Fall so brisant macht: Ballout war den Behörden längst bekannt. Er saß wegen der Planung eines islamistischen Anschlags in Haft, wurde aber zur Bewährung verurteilt und sollte an einem „Deradikalisierungsprogramm“ teilnehmen. Schon 2025 soll er versucht haben, über den Libanon nach Syrien zum IS zu gelangen. Wie konnte ein polizeibekannter Gefährder frei durch Berlin laufen?

Bei NIUS Live analysieren wir den Tathergang, die Biografie des Täters und die politischen Reaktionen ein, von Bundeskanzler Friedrich Merz' Statement bis zu den Forderungen nach härteren Konsequenzen für islamistische Gefährder.

Bei NIUS Live sprachen NIUS-Chefredakteur Julian Reichelt, die stellv. NIUS-Chefredakteurin Pauline Voss und Manuel Ostermann, Bundesvorsitzender der DPolG Bundespolizeigewerkschaft, mit Moderator Alexander Kissler über das Thema.
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