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Donnerstag, 16. Juli – Delegationsreise Washington, D.C. Arbeitsfrühstück mit John Gizzi (Newsmax)

27-07-2026, 16:29

von Christina Baum

Der Donnerstag begann mit einem Arbeitsfrühstück im Café du Parc an der Pennsylvania Avenue in Washington, D.C. Gesprächspartner war John Gizzi, einer der bekanntesten politischen Journalisten der USA und Redakteur von Newsmax, einem der größten konservativen Medienunternehmen der Vereinigten Staaten.
Neben der Delegation nahmen auch unsere Reiseleiterin und Dolmetscherin Steffi Behrends, sowie Christian Oesch und Leland Lehrman an dem Termin teil.

Nach einer Vorstellungsrunde entwickelte sich eine intensive Diskussion über die aktuelle politische Situation in den USA und Deutschland.
Ein Schwerpunkt war die Gesundheitspolitik der Vereinigten Staaten.
John Gizzi berichtete über Überlegungen aus dem Umfeld von Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr., wonach Arbeitnehmer und Arbeitgeber künftig zu gleichen Teilen in persönliche Gesundheitsfonds einzahlen könnten. Anders als in klassischen Versicherungssystemen sollen diese Mittel dem jeweiligen Versicherten dauerhaft erhalten bleiben und beispielsweise für Vorsorgeuntersuchungen, Rehabilitationsmaßnahmen oder besondere medizinische Leistungen verwendet werden können. Ziel sei es, Eigenverantwortung und Prävention stärker zu fördern.

Weitere Themen waren die Entwicklung der Meinungsfreiheit in Deutschland sowie die aktuelle politische Situation.
Dabei wurde auch über die Nichtzulassung von Martin Sichert zu einer parlamentarischen Funktion gesprochen und darüber diskutiert, wie diese Entwicklung in den USA wahrgenommen wird.

Ein weiterer Gesprächsschwerpunkt waren die bevorstehenden Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und die Frage, welche Auswirkungen ein mögliches Wahlergebnis auf die Bundesregierung unter Bundeskanzler Friedrich Merz haben könnte. Hierzu wurden unterschiedliche politische Einschätzungen ausgetauscht.

Zum Abschluss wurde ausführlich über den Ukraine-Krieg gesprochen. Die Delegation erläuterte die Position der AfD und machte deutlich, dass sie möglichst schnelle Friedensverhandlungen für notwendig hält.
Besuch der Newsmax-Studios
Im Anschluss begleitete John Gizzi die Delegation in die Studios und Redaktionsräume von Newsmax. Dort bestand die Möglichkeit, die Arbeitsabläufe eines großen amerikanischen Fernsehsenders kennenzulernen und mit Mitarbeitern über deren tägliche journalistische Arbeit ins Gespräch zu kommen.

Besonders beeindruckend war das außergewöhnlich große Netzwerk von John Gizzi innerhalb der amerikanischen Politik, Wirtschaft und Medienlandschaft. Anhand zahlreicher Beispiele wurde deutlich, welche Bedeutung persönliche Kontakte und langjährig gewachsene Netzwerke für die politische Berichterstattung in Washington besitzen. Für die Delegation war dieser Termin ein interessanter Einblick in die Arbeitsweise eines der einflussreichsten konservativen Medienhäuser der USA.
Arbeitsessen mit Florian Hauswiesner
Gegen 12:00 Uhr fand im Restaurant „The Hamilton“ das nächste Arbeitsgespräch statt. Gesprächspartner war der Wirtschaftsjurist Florian Hauswiesner, der seit 2002 in den Vereinigten Staaten lebt und zuvor für die CDU/CSU im Europäischen Parlament tätig war. Anwesend waren neben der Delegation erneut Steffi Behrends sowie Leland Lehrman.

Nach einer gemeinsamen Vorstellungsrunde berichtete Florian Hauswiesner über seine Erfahrungen aus der Zusammenarbeit mit deutschen Unternehmen in den USA. Nach seiner Einschätzung beobachten zahlreiche Wirtschaftsvertreter die politische Entwicklung in Deutschland zunehmend kritisch. Er schilderte, dass sich bei vielen Unternehmen ein deutlicher Stimmungswandel vollziehe und Positionen der AfD inzwischen deutlich offener wahrgenommen würden als noch vor einigen Jahren.

Darüber hinaus wurde intensiv über die Rolle der Medien, den Einfluss künstlicher Intelligenz auf Politik und Gesellschaft sowie deren Chancen und Risiken für Europa diskutiert. Ebenfalls angesprochen wurde das historische Thema MKUltra und dessen Bedeutung im Zusammenhang mit staatlichem Handeln und öffentlicher Wahrnehmung.

Aus Sicht der Delegation war das Gespräch besonders wertvoll, weil Florian Hauswiesner aufgrund seiner langjährigen Tätigkeit in den Vereinigten Staaten sowohl die amerikanische als auch die deutsche Perspektive kennt und über enge Kontakte zu deutschen Unternehmen mit Standorten in den USA verfügt. Wir besprachen gemeinsam die Möglichkeit eines „Freundeskreises der AfD“ für einen regelmäßigen Austausch mit Unternehmern in Washington.
Fachgespräch mit Lieutenant Colonel Caroline Brockhardt
Gegen 14:30 Uhr nahm Lieutenant Colonel Caroline Brockhardt von der US Air Force am nächsten Fachgespräch teil.

Schwerpunkt war die Corona-Zeit innerhalb der amerikanischen Streitkräfte. Ausführlich wurde über die Einführung der COVID-19-Impfpflicht in der US-Armee gesprochen. Die Delegation interessierte insbesondere die Frage, weshalb ein damals neu entwickelter Impfstoff trotz fehlender Langzeiterfahrungen flächendeckend innerhalb einer für die nationale Sicherheit so bedeutenden Institution eingesetzt wurde.

Diskutiert wurden außerdem mögliche gesundheitliche Auswirkungen auf Soldaten, die Folgen für die Einsatzbereitschaft der Streitkräfte sowie die Frage, ob politische oder militärische Entscheidungsträger ihre damaligen Entscheidungen inzwischen aufgearbeitet haben oder hierfür Verantwortung übernommen wurde.
Interessant war die Bestätigung der Soldatin, dass auch in den USA die Herstellerfirmen der „Impfstoffe“ von der Haftung befreit wurden. Wieder eine Bestätigung für die globale Gleichschaltung in Bezug auf die Coronamaßnahmen.
Wir luden Colonel Brockhardt als Referentin zu unserem 5. Corona-Symposium im November nach Berlin ein und verabschiedeten uns mit der Übergabe unseres Buchgeschenkes – dem Pathologie-Atlas.

Das Gespräch endete gegen 16:30 Uhr. Anschließend kehrte die Delegation mit einem Uber zurück zum Phoenix Park Hotel.
Interne Nachbesprechung und Gespräch mit Naomi Seibt
Am frühen Abend fand zunächst eine interne Nachbesprechung des Tages mit den Delegationsmitgliedern, Steffi Behrends und Christian Oesch statt.

Gegen 19:30 Uhr stieß Naomi Seibt hinzu. Nach einer Vorstellungsrunde entwickelte sich ein intensiver Gedankenaustausch über die Rolle sozialer Medien im politischen Meinungskampf sowie über ihre Tätigkeit und Reichweite in den Vereinigten Staaten.

Ein weiterer Schwerpunkt war der Stand ihres Antrags auf Aufnahme in den Vereinigten Staaten unter Berufung auf politische Verfolgung in Deutschland.
Naomi Seibt schilderte den aktuellen Verfahrensstand sowie ihre Einschätzung der politischen Entwicklung in Deutschland und den USA.

Das Gespräch endete gegen 23:00 Uhr und bildete den Abschluss eines weiteren arbeitsintensiven Tages mit zahlreichen politischen Fachgesprächen und neuen Kontakten.
Freitag, 17. Juli – Ende der Delegationsreise Washington, D.C.

Am Abreisetag war lediglich am späten Vormittag noch ein kurzer Besuch des sehr schönen Naturkundemuseums möglich, bevor uns Frau Behrends zum Flughafen brachte.
Alle Museen in Washington sind übrigens eintrittsfrei, weshalb sie sehr gut besucht sind, vor allem auch von Familien mit Kindern.
Im großartigen Regierungsprogramm von Sachsen-Anhalt fand ich folgende Aussage:
„Wir werden im Rahmen der #deutschdenken-Imagekampagne mit dem „Stolz-Pass" den Familien kostenlosen Zugang zu bedeutsamen Kulturstätten schaffen. Alle in Sachsen-Anhalt lebenden Familien mit mindestens einem Kind sollen Burgen, Schlösser, Museen kostenfrei besuchen können.“
Das ist der richtige Weg für ganz Deutschland, um Kultur- und Geschichtswissen neu zu beleben.

Am späten Nachmittag hieß es dann:
Auf Wiedersehen Washington – wir haben viel Neues erfahren und gute Kontakte zu Vertretern der MAGA – Bewegung geknüpft.
Wir wurden während dieser Tage darin bestärkt, dass es nun auch in Deutschland höchste Zeit für einen Neuanfang wird.
Mit unserer AfD Politik unter dem Slogan
GERMANY first – Deutschland zuerst
fangen wir in Sachsen-Anhalt an.
Ich freue mich auf diese wunderbare neue Zeit.

Link zur Originalveröffentlichung.

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