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Schulze macht Wahlkampf gegen die CDU – und schickt Hallervorden vor | NIUS Live

5-08-2026, 22:22

Ein Auftritt, der für Wirbel sorgt: Auf der Wahlkampfbühne von CDU-Ministerpräsident Sven Schulze in Sachsen-Anhalt wirft Komiker Didi Hallervorden Israel offen Völkermord vor und greift dabei sogar die neue CDU-Generalsekretärin Franziska Hoppermann an.

Hintergrund: Die CDU liegt in aktuellen Umfragen in Sachsen-Anhalt bei 24 Prozent, weit abgeschlagen hinter der AfD mit 41 Prozent. Um den Wahlkampf bis zur Landtagswahl am 6. September anzuheizen, tourt Schulze gemeinsam mit Hallervorden durch das Bundesland. Bei den gemeinsamen Auftritten wirft der Komiker nicht nur Israel und den USA einen völkerrechtswidrigen Krieg gegen den Iran vor, er trägt auch ein Lied vor, in dem er Verteidigungsminister Boris Pistorius als „Kriegsminister“ bezeichnet und Politiker direkt als „Täter“ adressiert.

Schulze selbst verteidigt den Auftritt als gelebte Meinungsfreiheit: „Kunst braucht Freiheit und nicht Kunst braucht Zustimmung.“ Die CDU-Spitze in Berlin sieht das anders. Generalsekretärin Hoppermann stellte unmissverständlich klar: Für die CDU Deutschlands gebe es keinen Völkermord in Gaza, man stehe an der Seite Israels.

Handelt es sich um eine berechnete PR-Strategie, um der AfD Wählerstimmen abzujagen und bundesweite Aufmerksamkeit zu erzeugen? Oder betreibt Schulze „Selbstverzwergung“ auf offener Bühne – gegen die eigene Partei?

Bei NIUS Live NIUS-Reporter Julius Böhm und Autor Wolfgang Herles mit Moderator Alexander Kissler über das Thema.
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