Auf unserer Website gibt es keine Cookies und keine Web-Analyse.
Wir sammeln grundsätzlich keine Daten über unsere Leser.

Meuthen – Nichts bleibt ausgeschlossen

Die WerteUnion 13-02-2026, 18:29 Europa, Persönlichkeiten

Meuthen: „Nichts bleibt ausgeschlossen!“

In Ulm wollte man am 20. Februar über Europa reden und lud dazu auch Prof. Dr. Jörg Meuthen ein. Prompt rief diese Einladung der Europa-Union Donau-Riss eine ganze „Rasselbande“ von „Lokalgrößen“ auf den Plan und wurde postwendend zurückgenommen. Interessant ist, dass sich derzeit niemand daran erinnern will, wer an der Einladung von Jörg Meuthen beteiligt war und wer davon wusste. Dabei liegen der WerteUnion die Kontaktnamen und der Mailverkehr vor.

Was diese Rasselbande scheinbar nicht weiß:

Der ehemalige Bundesprecher der AfD Jörg Meuthen hatte die AfD 2022 verlassen, weil er den rechtsnationalen, völkischen Weg von Björn Höcke und anderen ebenso wenig mittragen wollte, wie dessen sozialistische Kapitalismuskritik. Zuletzt sah Meuthen innerhalb der AfD gegen diese völkisch nationalistischen und wirtschaftlich sozialistischen Strömungen keinen Weg mehr.

Und nun wird es zur Komödie:

Dass nun Vertreter anderer Parteien und Vertreter öffentlicher Einrichtungen Meuthen von einer bereits zugesagten Podiumsdiskussion in Ulm ausschließen wollen, „[..] gleicht einer tragischen Komödie. [..]“, so Meuthen.

Nicht nur, dass diese „Rasselbande“ Meuthen selbst den Rechten zuordnet gegen welche Meuthen bis zu seinem Parteiaustritt gekämpft hatte, sondern dass sie nun auch noch gegen den Spitzenkandidaten einer liberalen und konservativen Partei mauern. Den Spitzenkandidaten der WerteUnion auszuladen, käme es gleich die Kandidaten der CDU und FDP en bloc auszuladen.

War der Vorwurf des Rechtsextremismus nur ein Vorwand?

War der Vorwurf des Rechtextremismus eventuell der salonfähige und einfachste Weg den ehemaligen Europaabgeordneten Jörg Meuthen aus der Podiumsdiskussion zur Europapolitik ausschließen? Nicht zuletzt wäre Meuthen der europaerfahrenste Podiumsteilnehmer und damit wohl auch der Kompetenteste in dieser Runde gewesen.

Und die Aussicht auf den 20. Februar?

Statt einer anregenden Debatte am 20. Februar scheint nun lediglich eine vorzeitige Livedarbietung in Brandmauer-Architektur gefolgt zu sein. Vielleicht erleben Meuthen und die WerteUnion aber doch noch das frühzeitige Ende dieses Kindergartentheaters, und die Veranstalter nehmen ihre Ausladung wieder zurück.

Es wäre jedenfalls wünschenswert, wenn sich wenigstens alle Erwachsenen auch wie Erwachsene verhalten.

https://werteunion.de/meuthen-nichts-bleibt-ausgeschlossen/

Ähnliche Nachrichten

Haben Sie schon mal in den Himmel geschaut und bemerkt, dass die weißen Streifen hinter den Flugzeugen nicht mehr verschwinden, sondern sich langsam zu einem dichten, milchigen Schleier ausbreiten? Was, wenn das nicht nur Wasserdampf ist, sondern ein geheimes globales Experiment an unserer Atmosphäre?

Weiterlesen

Wärmepumpen-Schock: Wenn der Staat über Nacht den Stecker zieht

Weiterlesen

Paukenschlag: Die Freien Sachsen haben am heutigen Tag juristische Schritte gegen das angebliche Ergebnis der Oberbürgermeisterwahl von Aue-Bad Schlema eingeleitet und die Wahl offiziell angefochten. Vor knapp zwei Wochen siegte Stefan Hartung nach Auszählung der Urnenwahllokale mit etwa 53 % gegen den CDU-Kontrahenten, doch nach den Briefwahl-Stimmen lag dieser plötzlich denkbar knapp vorne. Bereits unmittelbar nach dem Wahlabend gab es Hinweise auf diverse Unregelmäßigkeiten und Gesetzesverstöße.

Weiterlesen

Zur Ankündigung der Landesregierung, eine Reform des Integrations- und Teilhabegesetzes auf den Weg zu bringen, erklärt die innenpolitische Sprecherin des SSW, Sybilla Nitsch:

Vieles von dem, was jetzt als neue Initiative präsentiert wird, ist nicht neu, sondern liegt bereits seit Jahren auf dem Tisch. Bereits im Oktober 2022 hatte der SSW konkrete Änderungen vorgeschlagen: kostenlose Deutschkurse unabhängig vom Aufenthaltsstatus, bessere Möglichkeiten für Geflüchtete, Schulabschlüsse nachzuholen, schnellere Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse sowie einen besseren Zugang zu Gesundheits- und psychotherapeutischen Angeboten.

Weiterlesen

Wer die Wahrheit nicht hören will, der muss sie mit großen Worten bekämpfen. Es geht aber um unsere Heimat Südtirol, deshalb können wir zu den Vorwürfen der Südtiroler Volkspartei gegen die Aussagen des SHB nicht schweigen, so Roland Lang, Obmann des Südtiroler Heimatbundes. So wie die SVP den Südtirolern vor Jahrzehnten das Bild der weltbesten Autonomie vorgaukelte, spricht sie jetzt bei der Autonomiereform großspurig von der „bedeutendsten Weiterentwicklung unseres Statuts seit Jahrzehnten“.

Weiterlesen

Was, wenn große Teile unserer Vergangenheit ganz anders waren, als wir glauben? Gemeinsam mit dem Publizisten und Mediziner Dr. Gerd Reuther sprechen wir über Geschichtsschreibung, die Macht der Deutung und die Frage, wer eigentlich festlegt, was als historische Wahrheit gilt.

Weiterlesen

Bei Markus Lanz sprach unser Parteivorsitzender Fabio De Masi über Merz Realitätsverlust und das DFB-Trikot. 

Weiterlesen

Ein scharfer Monolog über Doppelmoral, political correctness und die Frage, wem der moderne Feminismus eigentlich wirklich dient.

Weiterlesen

Die Bundesrepublik Deutschland nennt sich eine freiheitliche Demokratie. Doch Demokratie ist mehr als ein Wahltag alle vier Jahre. Sie lebt davon, dass Bürger Macht begrenzen, Entscheidungen beeinflussen und Regierende zur Verantwortung ziehen können. Genau hier beginnt das Unbehagen: Der Staat beruft sich immer häufiger auf „unsere Demokratie“, während er zugleich den Raum verengt, in dem über diese Demokratie grundsätzlich gestritten werden darf.

Weiterlesen
Souveränität beginnt mit der Fähigkeit, Nein zu sagen

Durch wessen Augen sieht Deutschland die Welt – und wer bestimmt, was als deutsches Interesse gilt? Sieben Parteien, eine Frage – und sieben sehr unterschiedliche Vorstellungen davon, was deutsche Souveränität heute überhaupt bedeutet. Der Vergleich zeigt: Gestritten wird längst nicht nur darüber, wie selbständig Deutschland ist. Umstritten ist bereits, wer im entscheidenden Augenblick das letzte Wort haben soll – Berlin, Brüssel oder das Bündnis.

Wenn der Wähler die „Falschen“ wählt: Sachsen-Anhalt und die Grenzen der Demokratie

Am 6. September könnte Sachsen-Anhalt zum politischen Testfall für die Bundesrepublik werden. Die AfD liegt in den Umfragen bei über 40 Prozent, und die Möglichkeit einer von ihr geführten Landesregierung ist längst nicht mehr theoretisch. Doch während die Wähler noch nicht abgestimmt haben, bereiten sich Berlin und andere Länder bereits auf genau diesen Fall vor: Wie gehen staatliche Institutionen mit einer demokratisch legitimierten Landesregierung um, der sie politisch und sicherheitspolitisch womöglich nicht zu vertrauen bereit sind?

Der Thüringer Knoten: Vier Akteure und die Grenzen der Brandmauer

In Thüringen geht es längst nicht mehr nur um Mario Voigts Doktortitel oder um den öffentlichen Schlagabtausch zwischen Sahra Wagenknecht und Björn Höcke. Der Konflikt berührt eine grundsätzlichere Frage: Wer bestimmt in einer parlamentarischen Demokratie, welche Mehrheiten politisch zulässig sind – die Wähler oder die Parteizentralen? Im Zentrum stehen vier Akteure, vier Interessen und eine Parteienordnung, die zunehmend mit ihren eigenen Abgrenzungsregeln in Konflikt gerät.