Auf unserer Website gibt es keine Cookies und keine Web-Analyse.
Wir sammeln grundsätzlich keine Daten über unsere Leser.

Gedenkstein für Sepp Kerschbaumer auf Hochglanz gebracht

Südtiroler Heimatbund 28-01-2026, 09:55

Anlässlich des 30. Todestages errichtete der Südtiroler Heimatbund 1994 einen Gedenkstein für Sepp Kerschbaumer, Freiheitskämpfer und Anführer des (BAS) nahe seinem Geburts- und Wohnhaus in Frangart.

Zu den Initiatoren gehörten die ehemaligen Häftlingen Hans Stieler und Hans Stampfl und weiterer SHB- Mitglieder. Auf einem Porphyrstein, der von seinen ehemaligen Mithäftlingen Hans Stampfl und Hans Stieler im Außenbereich von Schloss Sigmundskron ausgesucht wurde, wird mit einer in Bronze gegossenen Gedenktafel an Sepp Kerschbaumers Tod erinnert.

Unter der Überschrift „Der Tiroler Freiheitskämpfer“ und seinem Bild wurde folgender Leidensweg verewigt:

SEPP KERSCHBAUMER, geboren in Frangart am 9. November 1913. Erdrückt vom Joch und Leid der politischen Fremdherrschaft über Land und Volk unserer südlichen Tiroler Heimat.
Er starb am 7. Dezember 1964 im Kerker von Verona“.

Die Gedenktafel war in den Jahrzehnten durch Wind und Wetter etwas verblichen, so SHB-Obmann Roland Lang. Deshalb wurde Karl Larcher vom Bestattungsunternehmen Larcher um Rat gefragt, worauf Mitarbeiter Luis Meraner die Bronzetafel mit einem Spezialmittel reinigte. Beide verzichteten auf ein Honorar für ihre Arbeit, es war ihnen Eine Ehre, diesen Helden zu ehren.

An dieser Stelle möchte ich mich auch bei Kurt Tartarotti bedanken, der die kleine Grünfläche um den Gedenkstein pflegt, so Roland Lang. Ebenso bei Malermeister Norbert Telfner, der im November 2025 die Gedenktafel für die Freiheitskämpfer im Friedhof von St. Pauls kostenlos ausbesserte und nachmalte.

Nicht nur die rege Teilnahme bei der alljährlichen Gedenkfeier für Sepp Kerschbaumer am 8. Dezember in St. Pauls, sondern auch diese Beispiele zeigen, dass der Widerstand und das Opfer in den sechziger Jahren noch heute von den Südtirolern unvergessen ist, so dankend Roland Lang im Namen des Südtiroler Heimatbundes!

Roland Lang
Obmann des Südtiroler Heimatbundes

Bilder vorher/nachher

https://www.suedtiroler-freiheitskampf.net/gedenkstein-fuer-sepp-kerschbaumer-auf-hochglanz-gebracht/

Ähnliche Nachrichten

Das aktuelle Chaos der Regierung zeigt: In BERLIN liegen die Nerven völlig blank. Anders ist das politische "Um-sich-Schlagen" der Altparteien nicht zu erklären.

Weiterlesen

In diesem Video spricht Alex über die neue Impfstoffvariante gegen das Ebola Virus.

Weiterlesen

In Niedersachsen sind bereits sechs AfD-Kommunalpolitiker von Wahlbehörden auf ihre Verfassungstreue überprüft worden. Nun trifft es mit Martin Sichert erstmals einen bundesweit bekannten Bundestagsabgeordneten.

Weiterlesen

Themen in diesem Video: Kriegsbesoffenes Europa taumelt in die Katastrophe...

Weiterlesen

Debatte um das "antragslose" Kindergeld: Kritik am Gesetz und Vorwurf der Täuschung

Weiterlesen

«Null Hoffnung auf Frieden»: Wladimir Solowjow über dekadente Europäer, Selenskyjs Armee-Wirren und die nukleare Frage

Weiterlesen

Warum bekommen die Menschen im Ausland mit, was hier in Deutschland geschieht, aber in Deutschland keiner was dazu sagt?

Weiterlesen

Aktuell sammelt der dubiose Campact e.V. 2,5 Millionen Euro ein, um AfD-Regierungen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern zu verhindern. 2,35 Millionen haben sie mit Stand von heute bereits zusammen.

Weiterlesen
Souveränität beginnt mit der Fähigkeit, Nein zu sagen

Durch wessen Augen sieht Deutschland die Welt – und wer bestimmt, was als deutsches Interesse gilt? Sieben Parteien, eine Frage – und sieben sehr unterschiedliche Vorstellungen davon, was deutsche Souveränität heute überhaupt bedeutet. Der Vergleich zeigt: Gestritten wird längst nicht nur darüber, wie selbständig Deutschland ist. Umstritten ist bereits, wer im entscheidenden Augenblick das letzte Wort haben soll – Berlin, Brüssel oder das Bündnis.

Wenn der Wähler die „Falschen“ wählt: Sachsen-Anhalt und die Grenzen der Demokratie

Am 6. September könnte Sachsen-Anhalt zum politischen Testfall für die Bundesrepublik werden. Die AfD liegt in den Umfragen bei über 40 Prozent, und die Möglichkeit einer von ihr geführten Landesregierung ist längst nicht mehr theoretisch. Doch während die Wähler noch nicht abgestimmt haben, bereiten sich Berlin und andere Länder bereits auf genau diesen Fall vor: Wie gehen staatliche Institutionen mit einer demokratisch legitimierten Landesregierung um, der sie politisch und sicherheitspolitisch womöglich nicht zu vertrauen bereit sind?

Der Thüringer Knoten: Vier Akteure und die Grenzen der Brandmauer

In Thüringen geht es längst nicht mehr nur um Mario Voigts Doktortitel oder um den öffentlichen Schlagabtausch zwischen Sahra Wagenknecht und Björn Höcke. Der Konflikt berührt eine grundsätzlichere Frage: Wer bestimmt in einer parlamentarischen Demokratie, welche Mehrheiten politisch zulässig sind – die Wähler oder die Parteizentralen? Im Zentrum stehen vier Akteure, vier Interessen und eine Parteienordnung, die zunehmend mit ihren eigenen Abgrenzungsregeln in Konflikt gerät.