Auf unserer Website gibt es keine Cookies und keine Web-Analyse.
SSB kritisiert olympischen Webauftritt für Antholz
Italiensierung von Ortsnamen sogar in deutscher Sprachausgabe auf olympics.com
BOZEN – Mit großem Befremden reagiert der Südtiroler Schützenbund auf die Darstellung Südtiroler Ortsnamen auf der offiziellen Olympia-Website olympics.com. Dort wird das Südtiroler Biathlonzentrum im Antholzertal selbst in der deutschen Sprachausgabe als „Anterselva“ bzw. „Anterselva Biathlon Arena“ bezeichnet – eine Praxis, die bislang vor allem aus italienisch-nationalen Kreisen bekannt war.
Besonders irritierend ist, dass diese Darstellung nicht nur in der italienischen, sondern auch in der englischen und deutschen Version übernommen wurde. Damit wird eine rein italienische Sichtweise auf ein historisch gewachsenes, deutschsprachiges Gebiet international verbreitet – ausgerechnet im Umfeld der Olympischen Spiele, die für Vielfalt, Respekt und kulturelle Sensibilität stehen sollten.
„Es ist ein kulturpolitischer Tiefpunkt, wenn selbst in der deutschen Sprachausgabe einer offiziellen Olympia-Plattform die historisch gewachsenen Ortsnamen unseres Landes geleugnet werden“, erklärt Landeskommandant Christoph Schmid. „Hier wird nicht neutral informiert, sondern eine nationalstaatliche Deutung transportiert, die mit der Geschichte Südtirols nichts zu tun hat.“
Der Südtiroler Schützenbund weist darauf hin, dass gerade im englischsprachigen Raum die ursprünglichen deutschen und ladinischen Namen der Alpenregion historisch bestens dokumentiert sind. Die Pioniere des alpinen Tourismus im 19. Jahrhundert – insbesondere britische Alpinisten und Reiseschriftsteller – verwendeten selbstverständlich die damals gebräuchlichen Orts- und Bergnamen. Die später von Ettore Tolomei eingeführten faschistischen Kunstnamen spielten zu jener Zeit keine Rolle.
„Wer Antholz heute international als ‚Anterselva‘ verkauft, ohne historischen Kontext zu liefern, betreibt eine nachträgliche Umschreibung der Geschichte – eine kulturelle Vergewaltigung unter olympischem Deckmantel“, so Schmid.
Der Südtiroler Schützenbund fordert die Verantwortlichen von olympics.com auf, historisch gewachsene Ortsnamen korrekt und gleichwertig zu verwenden, sprachliche Sensibilität gegenüber Minderheiten zu zeigen und insbesondere in der deutschen und englischen Berichterstattung auf ideologisch belastete Einseitigkeiten zu verzichten.
„Olympische Spiele dürfen nicht zur Bühne nationaler Geschichtsfälschung werden“, betont Schmid abschließend.
https://schuetzen.com/2026/01/16/ssb-kritisiert-olympischen-webauftritt-fuer-antholz/
Drohungen gegen die CDU, Merz‘ Kapitulation und Steinmeiers Kriegskurs: Deutschland am Abgrund?
Weiterlesen„Wir brauchen einen neuen Aufbruch!“, forderte BSW-Gründerin Sahra Wagenknecht beim Auftakt unserer Wahlkampftour vor rund 1000 Teilnehmern auf dem Marktplatz in Dessau.
WeiterlesenWer gewählt werden darf, bestimmen die Regierungsparteien. Die selbsternannten „demokratischen Parteien“ haben die Kandidatur von AfD-Mann Martin Sichert als Landrat von Friesland verboten . Im Ausland spricht man von einer „sich verschärfenden Diktatur“ in Deutschland.
WeiterlesenVera Weidenbach schrieb einen Leitartikel in der israelischen Zeitung Haaretz und erklärt, dass Deutschland siche weigert, die Zwei-Staaten-Lösung aufzugeben, aber zusieht, wie Israel sie vergiftet. Sie begründet das mit Äußerungen des deutschen Außenministers Wadephul, der erklärte neben seinem israelischen Amtskollegen, die Annexion des Westjordanlandes sei „nicht hinnehmbar“. Das Problem mit den Worten des Ministers sei, dass er rote Linien benenne, die längst überschritten wurden.
WeiterlesenDie niedersächsische AfD-Landtagsabgeordnete Jessica Miriam Schülke berichtet von der Überprüfung ihrer Oberbürgermeisterkandidatur und diskutiert die Folgen solcher Verfahren für künftige Wahlen.
WeiterlesenIn dieser Ausgabe der „Lage der Nation“ geht Maximilian Tichy einer paradoxen Beobachtung in Berlin auf den Grund: Warum sagen CDU-Politiker wie Gitta Connemann oder Friedrich Merz außerhalb des Parlaments immer das Richtige, tun aber in der politischen Realität das genaue Gegenteil?
WeiterlesenRussland hat nun ein hartes durchgreifen gegen die BRD & die Bundeswehr angekündigt!
WeiterlesenNach dem Migrantenansturm auf Ceuta hat eine Politikerin sehr schnell und geschickt reagiert. Italiens Ministerpräsidentin Meloni dringt auf eine weitere Verschärfung der EU-Asylpolitik.
WeiterlesenZum heutigen Urteil des Landesverfassungsgerichts zur Northvolt-Affäre erklärt die wirtschaftspolitische Sprecherin der SSW-Landtagsfraktion, Sybilla Nitsch:
„Das Landesverfassungsgericht hat heute festgestellt, was die Landesregierung monatelang bestritten hat: Der Landtag wurde bei einer Entscheidung über hunderte Millionen Euro Steuergeld nicht vollständig informiert.
Damit fällt ein weiterer Pfeiler der Northvolt-Erzählung in sich zusammen. Erst die Insolvenz. Dann die vernichtende Kritik des Landesrechnungshofs. Jetzt das Verfassungsgericht. Der Kaiser ist nackt, und alle können es sehen.
Werden Sie Teil unserer Community in den sozialen Netzwerken
Durch wessen Augen sieht Deutschland die Welt – und wer bestimmt, was als deutsches Interesse gilt? Sieben Parteien, eine Frage – und sieben sehr unterschiedliche Vorstellungen davon, was deutsche Souveränität heute überhaupt bedeutet. Der Vergleich zeigt: Gestritten wird längst nicht nur darüber, wie selbständig Deutschland ist. Umstritten ist bereits, wer im entscheidenden Augenblick das letzte Wort haben soll – Berlin, Brüssel oder das Bündnis.
Am 6. September könnte Sachsen-Anhalt zum politischen Testfall für die Bundesrepublik werden. Die AfD liegt in den Umfragen bei über 40 Prozent, und die Möglichkeit einer von ihr geführten Landesregierung ist längst nicht mehr theoretisch. Doch während die Wähler noch nicht abgestimmt haben, bereiten sich Berlin und andere Länder bereits auf genau diesen Fall vor: Wie gehen staatliche Institutionen mit einer demokratisch legitimierten Landesregierung um, der sie politisch und sicherheitspolitisch womöglich nicht zu vertrauen bereit sind?
In Thüringen geht es längst nicht mehr nur um Mario Voigts Doktortitel oder um den öffentlichen Schlagabtausch zwischen Sahra Wagenknecht und Björn Höcke. Der Konflikt berührt eine grundsätzlichere Frage: Wer bestimmt in einer parlamentarischen Demokratie, welche Mehrheiten politisch zulässig sind – die Wähler oder die Parteizentralen? Im Zentrum stehen vier Akteure, vier Interessen und eine Parteienordnung, die zunehmend mit ihren eigenen Abgrenzungsregeln in Konflikt gerät.