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CDU-Politiker Spahn wird Vater mit Leihmutter und löst Kontroverse innerhalb der Partei aus
16-07-2026, 18:53
Fraktionschef der Unionsfraktion, Jens Spahn, wird Vater – mithilfe einer Leihmutter in den USA, obwohl Leihmutterschaft in Deutschland verboten ist. Spahn hatte sich als Gesundheitsminister noch klar gegen Leihmutterschaft ausgesprochen und vor möglichen Folgen für das Kind gewarnt. Die Geburt seines Sohnes Georg wirft nun Fragen zur Glaubwürdigkeit und Doppelmoral auf, da Spahn damit eine Praxis nutzt, die anderen Bürgern gesetzlich untersagt ist. Experten und Kommentatoren kritisieren, dass politische Maßstäbe offenbar für Spitzenpolitiker nicht gelten, und verweisen auf die ethischen, rechtlichen und praktischen Bedenken der CDU, die Leihmutterschaft auch in altruistischen Modellen weiterhin ablehnt. Gleichzeitig betonen manche, dass Spahn und sein Ehemann ihr persönliches Glück genießen dürfen, während die Debatte über gesellschaftliche, finanzielle und ethische Aspekte weitergeführt wird. Die zentrale Frage bleibt, inwiefern politische Überzeugungen mit dem eigenen Handeln vereinbar sein müssen und ob das, was für Bürger verboten ist, nicht auch für politische Führungskräfte gelten sollte.
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Weiterlesen„Wenn Sie ein Unternehmen so führen würden, wie der Kanzler das Land regiert, wären Sie längst gefeuert.“
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WeiterlesenEin freies Bayern braucht keine Interventionsarmee. Es braucht eine Verteidigung, die aus der Gesellschaft herauswächst.
Die Frage ist nicht neu, aber sie wird selten gestellt: Wie würde ein souveränes Bayern seine territoriale Sicherheit organisieren? Nicht als Anhängsel eines Bündnissystems, das seine eigenen Interessen verfolgt. Nicht als Abnehmer von Sicherheit, die andere produzieren. Sondern aus eigener Kraft, mit eigener Verantwortung, nach eigenen Prinzipien.
WeiterlesenDer mächtige Polizeigewerkschafter Sven Hüber fordert von Polizisten im Zweifel Widerstand gegen eine AfD-Regierung.
WeiterlesenDie Ratsfraktionen von SSW und CDU sowie die FDP im Kieler Rat zeigen sich maximal irritiert über die heute bekannt gewordenen Personalvorschläge der grün-roten Rathauskooperation zur Besetzung der Dezernate III und V. Der Vorsitzende der SSW-Ratsfraktion, Ratsherr Marcel Schmidt, erklärt:
„Mit ihren Vorschlägen für die zwei offenen Dezernent*innenstellen macht die grün-rote Rathauskooperation deutlich, welchen Kurs sie einschlägt: Statt auf eine transparente Bestenauslese setzt sie bewusst auf parteipolitische Besetzungen. Mit dem Einlösen ihrer entsprechenden Ankündigung aus dem vergangenen Jahr bricht die Kooperation ihr eigenes Versprechen. Besonders problematisch ist, dass die Arbeit der extern beauftragten Personalagentur, die mit Steuermitteln finanziert wurde, bewusst ignoriert und die Opposition vollständig aus dem Entscheidungsprozess herausgehalten wurde.
In der ersten Folge sprechen wir über die gescheiterte Kandidatur Deutschlands für einen Sitz im UN-Sicherheitsrat, die internationale Wahrnehmung deutscher Außenpolitik, den Krieg im Nahen Osten sowie die Frage, warum Deutschland zunehmend an Einfluss auf der Weltbühne verliert.
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Durch wessen Augen sieht Deutschland die Welt – und wer bestimmt, was als deutsches Interesse gilt? Sieben Parteien, eine Frage – und sieben sehr unterschiedliche Vorstellungen davon, was deutsche Souveränität heute überhaupt bedeutet. Der Vergleich zeigt: Gestritten wird längst nicht nur darüber, wie selbständig Deutschland ist. Umstritten ist bereits, wer im entscheidenden Augenblick das letzte Wort haben soll – Berlin, Brüssel oder das Bündnis.
Am 6. September könnte Sachsen-Anhalt zum politischen Testfall für die Bundesrepublik werden. Die AfD liegt in den Umfragen bei über 40 Prozent, und die Möglichkeit einer von ihr geführten Landesregierung ist längst nicht mehr theoretisch. Doch während die Wähler noch nicht abgestimmt haben, bereiten sich Berlin und andere Länder bereits auf genau diesen Fall vor: Wie gehen staatliche Institutionen mit einer demokratisch legitimierten Landesregierung um, der sie politisch und sicherheitspolitisch womöglich nicht zu vertrauen bereit sind?
In Thüringen geht es längst nicht mehr nur um Mario Voigts Doktortitel oder um den öffentlichen Schlagabtausch zwischen Sahra Wagenknecht und Björn Höcke. Der Konflikt berührt eine grundsätzlichere Frage: Wer bestimmt in einer parlamentarischen Demokratie, welche Mehrheiten politisch zulässig sind – die Wähler oder die Parteizentralen? Im Zentrum stehen vier Akteure, vier Interessen und eine Parteienordnung, die zunehmend mit ihren eigenen Abgrenzungsregeln in Konflikt gerät.