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Angriffskrieg der USA – wieder Beihilfe durch Deutschland 24. Juli (Ticker 08:15 Uhr)
24-07-2026, 08:49

von Jochen Mitschka
German-foreign-policy meldet: „Die USA nutzen für die Verstärkung ihrer Luftwaffenpräsenz in Mittelost zur Ausweitung des Irankriegs erneut Infrastruktur in Deutschland. Dass Berlin derlei zulässt, erfüllt laut Juristen den Tatbestand der Beihilfe zum Angriffskrieg.“ Über die Ereignisse der Nacht und des Tages informiert dieser Ticker.
In dem Krieg „Deutschlands Angriffskriege“ wird bereits eine Reihe von Angriffskriegen beschrieben, an denen sich Deutschland entgegen der Verpflichtung im Grundgesetz und des inzwischen gelöschten §80 StGB beteiligt hatte. Und daher ist es keine wirkliche Neuigkeit, wenn German Foreign Policy schreibt:
„Für die Ausweitung des illegalen Angriffskriegs kündigt US-Präsident Donald Trump Kriegsverbrechen an. Berlin leistet Beihilfe.“
Aber nun zu den Ereignissen der Nacht:
Das US-Zentralkommando (CENTCOM) meldet den „erfolgreichen“ Abschluss der dreizehnten Angriffsnacht in Folge gegen den Iran – offiziell gerichtet gegen Operationszentren, Drohnenlager, Marineeinrichtungen und logistische Infrastruktur, mit dem erklärten Ziel, Irans Fähigkeit zur Blockade des Schiffsverkehrs zu schwächen (ZDF-Liveblog). Explosionen wurden unter anderem aus Konarak, Chabahar, Bandar Abbas, Tabriz und Hamedan gemeldet (tkp.at-Ticker, 23. Juli). Parallel griffen die vom Iran unterstützten Ansarallah im Jemen zwei saudische Öltanker im Roten Meer an – eine direkte Reaktion auf die Bombardierung des Flughafens von Sanaa und die saudische Blockade. Kuwait und Jordanien meldeten Abfangaktionen iranischer Raketen und Drohnen gegen dortige US-Stützpunkte, was beide Länder faktisch als Kriegsparteien ausweist. In Bahrain wurden am Freitagmorgen Luftschutzsirenen aktiviert (Jerusalem Post Live-Updates). Unbestätigt, aber vielfach berichtet: US-Angriffe auf ein ziviles Passagierterminal mit Pilgern rund 700 Meilen von der Straße von Hormus entfernt sowie auf zwei humanitäre Rettungsboote.
Jemens Blockade Saudi-Arabiens
Die jemenitische Regierung der Nationalen Einheit hatte als Antwort auf die Blockade Saudi-Arabiens und eines Angriffs auf den Flughafen von Sanaa seinerseits eine Blockade Saudi-Arabiens ausgesprochen. Nach Drohungen und Funksprüchen der die Regierung dominierenden Ansarallah wurden laut Schifffahrtsdaten bereits knapp zehn Frachter und Tanker zur Umkehr gezwungen oder änderten vorsorglich ihren Kurs in Richtung Suezkanal, um die jemenitische Küste und die Meerenge Bab al-Mandab zu meiden.
Was im Westen nicht oder kaum erwähnt wird
Die westliche Berichterstattung fokussiert auf Stützpunkte, Systeme und „Erfolge“ – nicht auf die Länder, in deren Namen diese Kriege angeblich geführt werden und die die Rechnung zahlen. Golfstaaten wie Kuwait, Jordanien, Bahrain, Katar und die VAE werden faktisch zu Frontstaaten gemacht, ohne dass ihre Bevölkerungen darüber befragt wurden. Mehr als 100 jordanische Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft, Justiz und Stammesführung fordern inzwischen öffentlich den Abzug ausländischer Militärpräsenz und eine parlamentarische Überprüfung des Sicherheitsabkommens mit Washington (Palestine Chronicle via Antiwar.com, 22./23. Juli). Aber vermutlich wird die deutsche Bevölkerung auch nicht gefragt, wenn es wieder einmal in den Krieg geht.
Die Zerstörung des Libanons
Kaum thematisiert wird zudem die Lage im Südlibanon, wo Israels Armee nach eigenen Angaben ein „Rafah-Modell“ anwendet: systematische Zerstörung von Gehöften und Grenzdörfern, Vergiftung landwirtschaftlicher Flächen, verweigerte Rückkehr Vertriebener – Politik der verbrannten Erde, nicht Selbstverteidigung (tkp.at, 14. Juli).
Drohende Hungersnöte in Afrika und Asien
Und: In Afrika und Teilen Asiens bereiten sich Regierungen bereits auf eine kommende Hungersnot vor – Folge ausbleibender Düngemittellieferungen, deren Produktions- und Transportketten durch den Krieg unterbrochen sind. Diese Kaskade taucht in keiner CENTCOM-Meldung auf.
Mehr in den kommenden Stunden, wenn die Details bekannt werden.
Bild: Screenshot von Video über die Entwicklung am 24. Juli
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„Die steigenden Preise der letzten Jahre haben viele Haushalte an ihre Grenzen gebracht. Besonders frische Lebensmittel wie Obst, Gemüse und andere gesunde Produkte sind in den letzten Jahren deutlich teurer geworden.
Die SPD betrachtet den tiefgreifenden demografischen und kulturellen Wandel Deutschlands nicht als Entwicklung, die grundsätzlich begrenzt werden müsste, sondern als Realität, die sozialpolitisch organisiert werden soll. Einwanderung soll Arbeitsmarkt und Sozialstaat stabilisieren, Einbürgerung Zugehörigkeit beschleunigen und Herkunft politisch immer weniger bedeutsam werden. Damit verschiebt sich auch der Begriff des deutschen Volkes: Nicht historische Kontinuität, gemeinsame Herkunft oder kulturelle Prägung stehen im Mittelpunkt, sondern Staatsbürgerschaft, Verfassung und gesellschaftliche Teilhabe. Die SPD will Deutschland also nicht in seiner heutigen Gestalt bewahren, sondern eine neue, migrationsgeprägte Gesellschaft politisch zusammenhalten.
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