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Groteske Szene: Sven Schulze radikaler als die AfD in Sachsen-Anhalt | NIUS Live

28-07-2026, 18:32

Am 6. September wird in Sachsen-Anhalt gewählt. CDU-Ministerpräsident Sven Schulze wählt jetzt einen überraschenden Kurs. Im Deutschlandfunk erklärt er unmissverständlich: Menschen, die in Deutschland leben, aber „unsere Kultur nicht akzeptieren“, sollen hier keinen Platz haben, selbst wenn sie einen deutschen Pass besitzen und in Deutschland geboren wurden. Später am Abend legt er nach und bringt sogar den Entzug der doppelten Staatsbürgerschaft für sogenannte Gefährder ins Spiel.

Klingt der CDU-Mann Schulze hier nicht wie die AfD – oder sogar radikaler? Schließlich wird der AfD ständig vorgeworfen, zwischen „echten“ Deutschen und bloßen „Passdeutschen“ zu unterscheiden.

Außerdem: der Auftritt beim RND-Wahlforum, wo Schulze direkt auf AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund trifft.

Was bedeutet dieser neue Kurs der CDU für die Wahl in Sachsen-Anhalt? Und ist er überhaupt glaubwürdig, wenn Kanzler und Bundespartei ganz anders auftreten?

Bei NIUS Live sprachen die stellv. NIUS-Chefredakteurin Pauline Voss, NIUS-Kolumnist Gunnar Schupelius und Autor Wolfgang Herles mit Moderator Alexander Kissler über das Thema.
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