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Carte Blanche: Der Fall Guérot – ein politischer Prozess?
9-08-2026, 10:01
Warum wurde Ulrike Guérot von der Universität Bonn gekündigt, und was bedeutet der Fall für Wissenschaftsfreiheit und Rechtsstaat? Rechtsanwalt Carlos A. Gebauer erläutert die Plagiatsvorwürfe gegenüber Ulrike Guérot, seziert die arbeitsgerichtlichen Entscheidungen und stellt sein Buch „Die Akte Guérot“ vor. Er erklärt, weshalb er die juristische Begründung der Kündigung für widersprüchlich hält und warum der Fall aus seiner Sicht weit über Ulrike Guérot hinausweist. Es geht um unsaubere Zitate, rückwirkend angewandte Maßstäbe und die Frage, ob Wissenschaftler durch unbequeme öffentliche Äußerungen ihren Arbeitsplatz gefährden können.
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WeiterlesenWas passiert, wenn kritische Köpfe und Denker unserer Zeit aufeinandertreffen? Am 29. Mai 2026 wurde Apolda zum Epizentrum des Austauschs. Beim mit Spannung erwarteten „Dialog der Denker“ wurden Klartext gesprochen und unbequeme Wahrheiten diskutiert.
WeiterlesenDeutschland stirbt nicht an einem einzigen Schlag. Es blutet langsam aus. Geschäfte schließen, Familien zerbrechen, Kinder werden immer seltener geboren und immer mehr Menschen verlieren den Glauben an ihre Zukunft. Wer all das für zufällige Krisen hält, übersieht das eigentliche Problem: den schleichenden Zerfall eines Volkes.
WeiterlesenEigentlich müssen die Hochschulen so vielen Ansprüchen gerecht werden, dass sie an Attraktivität verlieren, sobald sie versuchen zu sparen.
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WeiterlesenMit einem umfangreichen Regierungsprogramm sind wir bereit, Verantwortung für Sachsen-Anhalt zu übernehmen. Für einen starken Standort brauchen wir eine Wissenschaft, die sich wieder an der Wahrheit orientiert und von schädlichen politischen Einflüssen befreit wird.
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Hunderttausende Bürger der BRD, haben sich gegen Friedrich Merz vereint!
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Durch wessen Augen sieht Deutschland die Welt – und wer bestimmt, was als deutsches Interesse gilt? Sieben Parteien, eine Frage – und sieben sehr unterschiedliche Vorstellungen davon, was deutsche Souveränität heute überhaupt bedeutet. Der Vergleich zeigt: Gestritten wird längst nicht nur darüber, wie selbständig Deutschland ist. Umstritten ist bereits, wer im entscheidenden Augenblick das letzte Wort haben soll – Berlin, Brüssel oder das Bündnis.
Am 6. September könnte Sachsen-Anhalt zum politischen Testfall für die Bundesrepublik werden. Die AfD liegt in den Umfragen bei über 40 Prozent, und die Möglichkeit einer von ihr geführten Landesregierung ist längst nicht mehr theoretisch. Doch während die Wähler noch nicht abgestimmt haben, bereiten sich Berlin und andere Länder bereits auf genau diesen Fall vor: Wie gehen staatliche Institutionen mit einer demokratisch legitimierten Landesregierung um, der sie politisch und sicherheitspolitisch womöglich nicht zu vertrauen bereit sind?
In Thüringen geht es längst nicht mehr nur um Mario Voigts Doktortitel oder um den öffentlichen Schlagabtausch zwischen Sahra Wagenknecht und Björn Höcke. Der Konflikt berührt eine grundsätzlichere Frage: Wer bestimmt in einer parlamentarischen Demokratie, welche Mehrheiten politisch zulässig sind – die Wähler oder die Parteizentralen? Im Zentrum stehen vier Akteure, vier Interessen und eine Parteienordnung, die zunehmend mit ihren eigenen Abgrenzungsregeln in Konflikt gerät.