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Waldis „Tor der Woche“
NBB Government 24-06-2026, 11:27 Persönlichkeiten
„Tor der Woche“ von Waldi Hartmann ist Angela Merkel, die sich als ehemalige Bundeskanzlerin ins politische Tagesgeschäft einmischt.
Irgendjemand scheint im politischen Reha-Center der CDU die Tür aufgelassen zu haben. Zuerst taucht die Ex-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer aus dem Nichts auf und schnappt dem Merz-Kandidaten den Vorsitz der Konrad-Adenauer-Stiftung weg. Dann dotet sich der ehemalige Kanzleramtsminister Peter Altmaier auf X die Finger wund, bis er bei Welt-TV der aktuellen Regierung wohl gemeinte Ratschläge erteilt. Und wupps, jetzt mischt sich die Chefin dieser Auslaufmodelle ins politische Tagesgeschäft ein. Angela Merkel, das ist die Frau, die in 16 Jahren Kanzlerschaft ein desolates Erbe hinterließ. Den Ausstieg aus der Kernenergie mit Kostenexplosionen im Energiebereich, eine Flüchtlingswelle mit den Worten „Wir schaffen das“, die das Land sichtbar und spürbar verändert hat. Die Folgen waren ein elementarer Anstieg der Ausländerkriminalität und ein nicht bezahlbarer Sozialstaat. Ganz zu schweigen vom Verfall der Infrastruktur, der Deindustrialisierung durch eine verirrte Klimapolitik und der Auflösung einer abwehrbereiten Bundeswehr. Und diese Frau erteilt jetzt Ratschläge. Zum Beispiel an uns Bürger: Wir sollen mit Maß und Mitte die Ergebnisse der Bundesregierung einordnen. Maß und Mitte, das sagt die Frau, die uns Steuerzahler jeden Monat 15.000 Euro Lohn kostet, für die wir seit Dezember 2021 neun Mitarbeiter bezahlen, dazu zusätzlich Büro, Personenschutz und Dienstwagen. Experten gehen von rund zwei Millionen Euro aus, die uns Steuerzahlern die Versagerin wert ist. Inklusive Friseur- und Kosmetikhonorar von Juli 24 bis März 26 von 64.677 Euro. Frau Merkel rechnete selbst ihre Reisekosten zum Neujahrsempfang der CDU in Nordrhein-Westfalen mit 926,76 Euro ab. Von wegen Maß und Mitte. Als Höhepunkt der scheinheiligen, vergifteten Rat an ihren Nachnachfolger Friedrich Merz. Der solle gegenüber der SPD ein weites Herz zeigen. Liebe Frau Merkel, Sie sind mit Hurra tot der Woche.
Exklusive NIUS-Recherchen zeigen, dass ausgerechnet die Verantwortlichen des staatlich geförderten „Violence Prevention Network" (VPN) selbst tief im linksradikalen Milieu verwurzelt sind.
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WeiterlesenDeutschland steuert sehenden Auges auf eine Staatspleite zu. Doch wer glaubt, dass in Zeiten dieser historischen Krise auch im Berliner Regierungsviertel der Gürtel enger geschnallt wird, der irrt gewaltig.
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Durch wessen Augen sieht Deutschland die Welt – und wer bestimmt, was als deutsches Interesse gilt? Sieben Parteien, eine Frage – und sieben sehr unterschiedliche Vorstellungen davon, was deutsche Souveränität heute überhaupt bedeutet. Der Vergleich zeigt: Gestritten wird längst nicht nur darüber, wie selbständig Deutschland ist. Umstritten ist bereits, wer im entscheidenden Augenblick das letzte Wort haben soll – Berlin, Brüssel oder das Bündnis.
Am 6. September könnte Sachsen-Anhalt zum politischen Testfall für die Bundesrepublik werden. Die AfD liegt in den Umfragen bei über 40 Prozent, und die Möglichkeit einer von ihr geführten Landesregierung ist längst nicht mehr theoretisch. Doch während die Wähler noch nicht abgestimmt haben, bereiten sich Berlin und andere Länder bereits auf genau diesen Fall vor: Wie gehen staatliche Institutionen mit einer demokratisch legitimierten Landesregierung um, der sie politisch und sicherheitspolitisch womöglich nicht zu vertrauen bereit sind?
In Thüringen geht es längst nicht mehr nur um Mario Voigts Doktortitel oder um den öffentlichen Schlagabtausch zwischen Sahra Wagenknecht und Björn Höcke. Der Konflikt berührt eine grundsätzlichere Frage: Wer bestimmt in einer parlamentarischen Demokratie, welche Mehrheiten politisch zulässig sind – die Wähler oder die Parteizentralen? Im Zentrum stehen vier Akteure, vier Interessen und eine Parteienordnung, die zunehmend mit ihren eigenen Abgrenzungsregeln in Konflikt gerät.