Auf unserer Website gibt es keine Cookies und keine Web-Analyse.
Liebe Leserinnen und Leser,
Patria Germania steht für einen verantwortungsvollen Patriotismus, der Freiheit, Rechtsstaatlichkeit und demokratische Ordnung miteinander verbindet. Wir sind überzeugt: Eine lebendige Demokratie braucht offene Debatten, kritisches Denken und den Mut, auch schwierige Fragen anzusprechen.
Wir analysieren politische Entwicklungen, hinterfragen Entscheidungen und widmen uns Themen, die in der öffentlichen Diskussion häufig zu wenig Raum erhalten. Gemeinsam mit unseren Lesern suchen wir nach Antworten für eine starke, freiheitliche und demokratische Gesellschaft.
Patria Germania versteht sich als Plattform für Menschen, die Verantwortung übernehmen, über die Zukunft unseres Landes nachdenken und sich mit eigenen Ideen an der gesellschaftlichen Debatte beteiligen möchten. Wir freuen uns über Beiträge von Autoren, die nicht nur kritisieren, sondern auch nach Lösungen suchen und sich für die Zukunft unserer Heimat engagieren.
Wir laden alle ein, die mit Sachlichkeit, Verantwortungsbewusstsein und eigenen Ideen zur Gestaltung der Zukunft unseres Landes beitragen möchten.
"Unabhängig": Das sind die Experten des neuen AfD-Verbotsgutachtens
30-06-2026, 20:50 Politik
Ein neues Gutachten will die Debatte um ein AfD-Verbotsverfahren anfachen. Die Mainstreammedien springen auf den Zug auf. Die Experten der Studie werfen aber Fragen auf.
Ein Bericht von Karl Sternau
Die „Gesellschaft für Freiheitsrechte“ (GFF) legte vor wenigen Tagen ein über 3000-seitiges Gutachten vor, dass zu einem eindeutigen Schluss kommt:
„Die AfD ist nachweislich verfassungswidrig.“
Darüber hinaus betonten die Autoren, dass ein Verbotsverfahren gegen die größte Oppositionspartei der BRD „mit großer Wahrscheinlichkeit erfolgreich“ sein würde.
Spendenfinanziert
Nach eigenen Angaben wurde das Gutachten „vollständig unabhängig und durch private Spenden von über 20.000 Menschen“ finanziert. Unterstützung gab es aber auch von den bekannten Organisationen, wie der „Demokratie-Stiftung Campact“, dem extrem linken Blog „Volksverpetzer“ oder dem „Postmigrantischer Jurist*innenbund“.
Die Experten
Wie die Tagesschau betont, haben „acht Experten für Verfassungsrecht, Rechtsextremismus, Recherche und Datenanalyse […] 13 Monate lang gearbeitet“, um die Studie zu erstellen. Wer einen Blick auf die Autoren und Mitarbeiter des Teams wirft, dem überrascht das Ergebnis der "unabhängigen" Studie nicht:
Bijan Moini publizierte 2025 den Roman „2033“, in dem eine rechtsradikale Partei namens „Aufstand“ (die augenscheinlich eine Abwandlung der AfD sein soll) die Regierung übernommen und ein autoritäres Regime errichtet hat.
Valentina Chiofalo veröffentlichte 2023 einen Beitrag mit der Überschrift „Weil wir dich fürchten. Rassistische Fahrkartenkontrolle bei der BVG vor Gericht“. Sie ist zudem Doktoranden an der Freien Universität Berlin mit den Schwerpunkten Verfassungsrecht, Europarecht feministische Rechtswissenschaft.
Jonas Deyda schrieb 2024 einen Artikel beim „Republikanischer Anwältinnen- und Anwälteverein e.V.“ (RAV) mit dem Titel „Zur Verteidigung der Republik. Warum der RAV sich für ein Verbot der AfD einsetzen sollte“. Der RAV finanzierte das Gutachten des GFF übrigens mit.
Helen Greiner schrieb 2023 davon, dass drei Redens Björn Höckes dem „Typus der faschistischen Agitation“ entsprechen würden. Sie ist Autorin der ZEIT und der „Jungle World“.
Patrick Wielowiejski arbeitet zu Anthropologie des Politischen sowie Rechtsanthropologie, die Gender und Queer Studies und die (Rechts-) Populismusforschung an der Humboldt-Universität in Berlin. 2024 schrieb er über „Schwul, nicht queer. Wieso Queerfeindlichkeit und Homosexuelle in der AfD kein Widerspruch sind“. Er war außerdem Stipendiat der grünen Heinrich-Böll-Stiftung.
Hannah Katinka Beck schrieb 2024 an einem Artikel über antimuslimischen Rassismus in der deutschen Rechtspflege mit, in dem „Quotenregelungen zur Besetzung von staatlichen Ämtern und Rassismus-Awareness-Fortbildungen für Richter*innen“ gefordert wurden.
Viktor Böse hat im Bereich Öffentlichkeitsarbeit für die Grünen in Brandenburg gearbeitet.
Ob diese Gruppe mit diesen politischen Hintergründen und Lebensläufen wirklich „unabhängig“, ergebnisoffen und frei von eigenen Interessen gearbeitet hat, darf bezweifelt werden.
Keine Angst vorm Verbot
Ein Verbotsverfahren gegen die AfD würde aber ohnehin Jahre dauern und vermutlich scheitern. Da können noch so viele Studien von linken Experten erstellt werden. Für die AfD bleibt aus meiner Sicht die Gefahr der Einhegung wesentlich präsenter als ein Verbot.
«Figuren wie Höcke sind interessant»: Journalistin Sophie-Marie Schulz über Postcaster Ben Berndt, Deutschland und warum sie mit allen redet
WeiterlesenIn der neuen Folge spreche ich mit Karin Kneissl über die dramatische Zuspitzung im Nahen Osten, die Gefahr einer Eskalation zwischen den USA und Iran sowie die neuesten Entwicklungen im Ukraine-Krieg.
WeiterlesenDreimal vom LKW überrollt, dazu Gelächter vom Band: Mit einem Clip im ZDF Magazin Royal sorgt Jan Böhmermann für Entsetzen. Zu sehen ist ein Mann auf einer Simson, der an den Wahlwerbespot von AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund erinnert.
WeiterlesenJeder ist davon betroffen, doch die Medien schweigen weiterhin! Was läuft hier im Hintergrund wirklich ab?
WeiterlesenNach einer TV-Debatte mit Friedrich Merz zeigen sich Kinderärzte empört über den gesetzlichen Sparkurs der Regierung und warnen vor einer gefährdeten medizinischen Versorgung von Kindern.
WeiterlesenDie Landwirte in ganz Europa vereinen sich, um gegen die Gesetze der EU zu protestieren!
WeiterlesenBundestag und Bundesregierung sind in die Sommerpause gestartet – im Gepäck zwei große Versprechen: spürbare Steuerentlastung und sinkende Rentenbeiträge. Doch was Kanzler Friedrich Merz den Bürgern verspricht, hält einer genauen Prüfung nicht stand. Berechnungen des Finanzwissenschaftlers Frank Hechtner (FAU Erlangen-Nürnberg) im Auftrag der FAZ zeigen: Für nahezu jede Einkommensgruppe wird es 2028 unterm Strich teurer – nicht günstiger.
Corona hat gezeigt, es geht meist nicht um Medizin und Wissenschaft, niemals um uns Menschen, aber immer um viel Geld.
WeiterlesenCalendar
| Mo | Di | Mi | Do | Fr | Sa | So |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | ||||||
| 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 |
| 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 |
| 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 |
| 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 |
| 30 | ||||||
Werden Sie Teil unserer Community in den sozialen Netzwerken
Braucht Deutschland eine nationale Befreiungsbewegung? Teil 6 untersucht die These, die Bundesrepublik sei bis heute nicht vollständig souverän, und stellt die „Bürgerbewegung für Recht und Freiheit e. V.“ Im Mittelpunkt stehen die Nachkriegsordnung, das Grundgesetz und die Frage, ob sich aus den angeführten völkerrechtlichen Argumenten ein anerkannter Status bei den Vereinten Nationen ableiten lässt.
Was ist eine nationale Befreiungsbewegung, und wer entscheidet über ihre Legitimität? Im Nahostkonflikt berufen sich sowohl der Zionismus als auch die PLO auf das Recht auf Selbstbestimmung. Teil 5 untersucht, wie unterschiedlich Befreiungsansprüche begründet werden und welche Rolle dabei politische Interessen und internationale Anerkennung spielen.
Von Südafrika und Namibia über die Westsahara bis nach Vietnam und Nicaragua: Befreiungsbewegungen kämpften gegen Kolonialherrschaft, Apartheid und politische Unterdrückung. Teil 4 zeigt, wie unterschiedlich ihre Ziele, Strategien und internationale Anerkennung waren – und warum ihr Status bis heute umstritten sein kann.