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Klingbeil will Steuersündern an den Kragen – mit umstrittener Methode | NIUS Live

18-07-2026, 18:58

Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) will Steuersündern den Kampf ansagen und schreckt dabei auch vor Methoden nicht zurück, die in einem Rechtsstaat eigentlich als heikel gelten. Gemeinsam mit Justizministerin Stefanie Hubig (SPD) stellte er einen Aktionsplan gegen Steuer- und Finanzkriminalität vor: höhere Strafen von bis zu 15 Jahren Gefängnis, die weitgehende Abschaffung der strafbefreienden Selbstanzeige und ein öffentliches Register für Unternehmen, die wegen schwerer Steuerdelikte sanktioniert wurden.

Besonders brisant: Im Bundeshaushalt 2027 hat Klingbeil bereits eine Milliarde Euro an Mehreinnahmen durch die verschärfte Steuersünderjagd eingeplant – ohne selbst beziffern zu können, wie groß der tatsächliche Schaden durch Steuerhinterziehung überhaupt ist. Rund 1.500 neue Mitarbeiter sollen unter anderem beim Zoll eingestellt werden, um das Vorhaben umzusetzen.

Bei NIUS Live sprachen NIUS-Politikchef Ralf Schuler, NIUS-Reporter Juilius Böhm und Apollo News-Chefredakteur Max Mannhart mit Moderator Alexander Kissler über das Thema
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