Auf unserer Website gibt es keine eigenen Cookies und keine Web-Analyse.
Wir sammeln grundsätzlich keine Daten über unsere Leser.
Ausnahme: Bei den eingebetteten YouTube-Videos entscheiden Sie
selbst per Klick, ob Sie Daten freigeben möchten.
Details hierzu finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Sind "sie" die wahren Verfassungsfeinde? - OSUS.TV

12-08-2026, 20:10

Sie nennen andere Verfassungsfeinde. Sie reden von Brandmauern, von Grundüberzeugungen, von der Verteidigung der Verfassung.

Und dann habe ich mir 16 Verfahren aus acht Jahren auf den Tisch gelegt, vier Gerichte, alle entschieden, alle mit demselben Ergebnis: Die Regierung hat verloren. Nicht die, auf die sie zeigen. In dieser Akte steht keine einzige Partei, die nie ein Ministerium hatte - man kommt nur hinein, wenn man vorher den Eid geschworen hat, Schaden vom Volk abzuwenden. Wir gehen durch, wie eine Ministerin auf der Seite ihres eigenen Hauses gegen die Konkurrenz austeilte und dafür in Karlsruhe verlor. Wie ein Innenminister dasselbe tat und ebenfalls verlor. Und wie eine Kanzlerin aus Südafrika ein Wahlergebnis in Thüringen für unverzeihlich erklärte und es rückgängig gemacht sehen wollte. Wir legen daneben, was die Rechnung dafür war: nichts. Kein Rücktritt, keine Haftung, keine Rückzahlung. Dann kommt der Rest der Akte. Zehn Tage für 25 Millionen Euro mehr Parteienfinanzierung im Jahr, fünf Jahre später von Karlsruhe für nichtig erklärt, bis heute kein Cent zurück - während fast 340.000 Berliner 14 Tage Zeit bekamen, um 14 Monate Miete nachzuzahlen. Das Haushaltsurteil über 60 Milliarden und die Kaufprämie, die an einem Sonntag endete. Am Ende bleibt eine einzige Frage: Wenn Vertrauensschutz nur für die Parteikasse gilt - wen schützt dieser Rechtsstaat wirklich?
Ähnliche Nachrichten

Nach sechs Monaten Beratung hat die Rentenkommission ihren Bericht vorgelegt. Zwei Dinge sind gelungen, mit denen nicht jeder gerechnet hat.

Weiterlesen

„Dem Wohle des deutschen Volkes“ – so lautet der Eid. Nicht dem Wohl einer Partei, nicht Brüssels, nicht fremder Staaten und nicht der eigenen Karriere. Doch was bleibt von diesem Versprechen, wenn Milliarden außer Landes fließen, Unternehmen verschwinden, soziale Sicherheiten erodieren und Deutschland immer tiefer in fremde Konflikte hineingezogen wird?

Weiterlesen

Wie versteht Ihre Partei die verfassungsmäßige Ordnung Deutschlands? Benötigt unser Land eine Verfassung, die gemäß Artikel 146 des Grundgesetzes durch eine freie Entscheidung des deutschen Volkes angenommen wird? Oder entspricht das heutige System bereits vollständig dem Willen und den Interessen des Volkes?

Weiterlesen

JENS SPAHN ist soeben als Fraktionsvorsitzender der CDU zurückgetreten, wie die BILD exklusiv berichtet.

Weiterlesen

Peter Weber im Gespräch mit Jörg Urban, MdL, AfD Sachsen

Weiterlesen

Deutschlands Autoindustrie steckt in der tiefsten Krise ihrer Geschichte und Volkswagen ist mittendrin.

Weiterlesen

Er sprach laut aus, was er sich mal lieber nur still gedacht hätte und besiegelte damit das Ende seiner TV-Karriere.

Weiterlesen
Souveränität beginnt mit der Fähigkeit, Nein zu sagen

Durch wessen Augen sieht Deutschland die Welt – und wer bestimmt, was als deutsches Interesse gilt? Sieben Parteien, eine Frage – und sieben sehr unterschiedliche Vorstellungen davon, was deutsche Souveränität heute überhaupt bedeutet. Der Vergleich zeigt: Gestritten wird längst nicht nur darüber, wie selbständig Deutschland ist. Umstritten ist bereits, wer im entscheidenden Augenblick das letzte Wort haben soll – Berlin, Brüssel oder das Bündnis.

Wenn der Wähler die „Falschen“ wählt: Sachsen-Anhalt und die Grenzen der Demokratie

Am 6. September könnte Sachsen-Anhalt zum politischen Testfall für die Bundesrepublik werden. Die AfD liegt in den Umfragen bei über 40 Prozent, und die Möglichkeit einer von ihr geführten Landesregierung ist längst nicht mehr theoretisch. Doch während die Wähler noch nicht abgestimmt haben, bereiten sich Berlin und andere Länder bereits auf genau diesen Fall vor: Wie gehen staatliche Institutionen mit einer demokratisch legitimierten Landesregierung um, der sie politisch und sicherheitspolitisch womöglich nicht zu vertrauen bereit sind?

Der Thüringer Knoten: Vier Akteure und die Grenzen der Brandmauer

In Thüringen geht es längst nicht mehr nur um Mario Voigts Doktortitel oder um den öffentlichen Schlagabtausch zwischen Sahra Wagenknecht und Björn Höcke. Der Konflikt berührt eine grundsätzlichere Frage: Wer bestimmt in einer parlamentarischen Demokratie, welche Mehrheiten politisch zulässig sind – die Wähler oder die Parteizentralen? Im Zentrum stehen vier Akteure, vier Interessen und eine Parteienordnung, die zunehmend mit ihren eigenen Abgrenzungsregeln in Konflikt gerät.