Auf unserer Website gibt es keine Cookies und keine Web-Analyse.
Liebe Leserinnen und Leser,
Patria Germania steht für einen verantwortungsvollen Patriotismus, der Freiheit, Rechtsstaatlichkeit und demokratische Ordnung miteinander verbindet. Wir sind überzeugt: Eine lebendige Demokratie braucht offene Debatten, kritisches Denken und den Mut, auch schwierige Fragen anzusprechen.
Wir analysieren politische Entwicklungen, hinterfragen Entscheidungen und widmen uns Themen, die in der öffentlichen Diskussion häufig zu wenig Raum erhalten. Gemeinsam mit unseren Lesern suchen wir nach Antworten für eine starke, freiheitliche und demokratische Gesellschaft.
Patria Germania versteht sich als Plattform für Menschen, die Verantwortung übernehmen, über die Zukunft unseres Landes nachdenken und sich mit eigenen Ideen an der gesellschaftlichen Debatte beteiligen möchten. Wir freuen uns über Beiträge von Autoren, die nicht nur kritisieren, sondern auch nach Lösungen suchen und sich für die Zukunft unserer Heimat engagieren.
Wir laden alle ein, die mit Sachlichkeit, Verantwortungsbewusstsein und eigenen Ideen zur Gestaltung der Zukunft unseres Landes beitragen möchten.
Der Dollar finanziert die Kriege – und die Welt bezahlt
Think Tank 2-08-2026, 09:07
von Michael Krater
Mit großem Respekt bedanke ich mich bei Dr. Klaus Maurer für diese qualifizierte und umfassende Analyse in nur zwei relativ kurzen Beiträgen formuliert.
Die verborgene Geschichte der Vereinigten Staaten. Teil I: Durch Landraub zum Kontinent
Die verborgene Geschichte der Vereinigten Staaten. Teil II: Vom Kontinent zur Weltmacht
Ich verstehe diese Analyse als Grundlage für weitere Diskussionen, wie die Vereinigten Staaten ihren Status als Hegemon der Welt gesichert haben und gesichert sehen wollen.
Kriege - und die Vereinigten Staaten von Amerika befanden und befinden sich in einem gefühlten Dauerkrieg seit Ihrer Unabhängigkeitserklärung - müssen finanziert werden.
Die meisten (europäischen) Währungen waren bis Kriegsbeginn 1914 Gold gedeckt. Das bedeutete nichts anderes als dass jede Banknote jeder Zeit in Gold zurückgetauscht werden konnte.
1913 mit der Gründung des privaten Bankenkonsortiums FED ( Federal Reserve Act) übernahmen eine Auswahl von privaten Banken in den USA die " Noten-Bank-Funktion ", aufgeteilt in verschiedene Bezirke. Neu war, dass dieses Bankenkonsortium lediglich eine Mindestreserve an Gold im einstelligen prozentualen Bereich vorhalten musste.
Nach der Wahl Woodrow Wilsons zum US-Präsidenten wurde der Federal Reserve Act vom 23. Dezember 1913, noch am selben Tag durch die Gründung des US-Zentralbanken-System "FED" besiegelt. Der Federal Reserve Act ermöglicht es dem Federal Reserve System BIS HEUTE (Fiat-) Geld als Kreditgeld zu schaffen und es beispielsweise der US-Regierung gegen Zinsen zu leihen.
Ob und inwieweit das wirtschaftlich aufstrebende 2. Deutsche Reich - die Währung hieß (Gold-) Mark und war goldgedeckt - ein zielgerichtes Opfer der 1913 in den USA entstandenen Möglichkeiten der "unbegrenzten Geldvermehrung" gewesen sein könnte, muss an dieser Stelle Spekulation bleiben. Tatsache ist allerdings, dass das Deutsche Reich schon ein Jahr später, mit Kriegsbeginn 1914 die Golddeckung aufgeben und sich andere Finanzierungsmöglichkeiten suchen musste (Reichskassenscheine etc.), um den (nicht gewünschten) Kriegsaufwand zu finanzieren.
In der Chronologie der Ereignisse folgt jetzt der nicht unwichtige sogenannte " New Deal " 1933 (ff) auf den ich später noch einmal eingehen werde.
1941 sind die Amerikaner nach den Kriegserklärungen Japans und Hitlers in den Weltkrieg Phase 2 eingetreten. Als die Niederlage des Deutschen Reichs absehbar war (Zwei-Fronten-Krieg) haben die USA 1944 mit den Gründungsgesprächen für die Vereinten Nationen, vor allem aber durch das sogenannte "Bretton Woods"- Abkommen, die Weichen für die von ihnen gewünschte Hegemonie der Nachkriegszeit gestellt.
In Bretton-Woods (New-Hampshire, Bundestaat USA) verpflichteten sich die zukünftigen Mitglieder der Vereinten Nationen (UN) einer Kaufkraftparität des US-Dollars in einem festen Wechselkurs zuzustimmen. (Die Gründung von IWF und BIZ gingen damit einher)
Bestandteil des Bretton-Woods-Abkommens wurde u.a. der „White Plan“. Das Tauschverhältnis zwischen Dollar und einer Unze Gold wurde auf 35 Dollar je Unze Feingold (31,104 Gramm) festgelegt. Interessant ist in diesem Zusammenhang festzustellen, dass der Goldpreis einen Tag zuvor noch mit 1770 Dollar je Feinunze (!!!) gehandelt wurde und diverse "Staaten" ganz ganz viel Gold als Reserven, auch in Fort Knox gelagert hatten und zum großen Teil heute noch haben.
Um die Goldparität des Dollars zu sichern, verpflichtete sich die Federal Reserve Bank of New York (FED), Gold zu diesem Preis unbegrenzt zu kaufen oder zu verkaufen. Der Goldpreis in US-Dollar wurde so für Jahrzehnte festgelegt. Der Wechselkurs der D-Mark zum US-Dollar hat 4,20 zu 1 betragen.
Bis zum Jahr 1971.
Vor fast auf den Tag genau 55 Jahren, kündigte der damalige US-Präsident Richard Nixon einseitig dieses Abkommen auf.
Was war passiert?
Die USA hatten sich im seit 1964 andauernden Vietnam-Krieg mächtig übernommen und die fortlaufenden Rüstungsansprüche hinsichtlich des " Kalten Krieges " taten ihr Übriges. Sie waren wirtschaftlich - schon damals - am Ende angelangt.
Ab diesem Zeitpunkt waren Währungskurse nicht mehr politisch festgelegt. In Verbindung mit der seit 1945 begonnen Allianz der USA mit den Öl exportierenden Ländern, insbesondere zu Saudi-Arabien, wurde Erdöl - das Lebensexilier der modernen Wirtschaft - nur noch in Dollar gehandelt und verkauft. Was selbstverständlich zu einer dramatischen Nachfrage nach US-Dollar-Devisen geführt hat.
Die makro-ökonomischen Wirkungen - Bilanzdifferenzen - an dieser Stelle zu analysieren und mit Zahlen zu belegen,würde mich überfordern.
Tatsache ist, dass - Dr. Klaus Maurer lässt grüßen - die USA ständig irgendwo Kriege führen und derzeit bei knapp 40 Billionen US-Dollar Schulden angelangt sind. Das entspricht einer Pro-Kopf-Verschuldung von fast 114.000 US-Dollar.
Wer sind die Gläubiger ? Und, was raten die Gläubiger den USA, um potenziell ihre Kohle wiederzusehen ?
Zum Abschluss lohnt es noch einmal, sich Gedanken über den sogenannten New-Deal von 1933 zu machen.
Die Weltwirtschaftskrise 1929 wurde - vermutlich - bewusst durch die zerstörerische, gierige und skrupellose Vorgehensweise
einiger Banker (welche wohl?) in den USA initiiert oder voran getrieben.
Der New-Deal - mir liegen hierzu keine gesicherten seriösen Quellen vor - soll von Präsident Roosevelt dazu genutzt worden sein, einen "Quasi-Schulden-Erlaß" für jeden US-Bürger (bei dem FED-System) zu rechtfertigen, indem die Geburtsurkunden eines jeden US-Bürgers verpfändet wurden und in einer Art Anleihe seitdem an den Kapitalmärkten gehandelt werden.
Nicht nur in der BRD soll es auch so sein.
Mir liegen hierzu keine Erkenntnisse vor, die mich in die Lage versetzen könnten hier eine Behauptung ( Verschwörungstheorie) aufzustellen. Dafür könnte sprechen - in Zeiten demographisch bedingter abnehmender Geburtenraten - viele Menschen aus anderen Ländern zu " Bürgern" zu machen und damit die Substanz zu handelner Geburtsurkunden zu kompensieren oder gar zu erhöhen.
Wer hierzu mehr weiß, den bitte ich um Aufklärung.
Was die Quintessenz zum Thema USA anbelangt, könnte man mutmaßen, dass Kriege führen richtig viel Kohle benötigt.
Die BRD hat "nur" eine Pro-Kopf-Verschuldung von ca. 35.000 €.
Da geht noch was..., leider!
Michael Krater
Lesen Sie dazu auch: Die leisen Imperien - Wie Geld, Schulden und Interessen die Welt verändern
Für Meinungsvielfalt und offene Debatte.
Wir sind überzeugt, dass eine lebendige Demokratie vom offenen Austausch unterschiedlicher Sichtweisen lebt. Deshalb veröffentlichen wir auf dieser Website neben eigenen Beiträgen auch ausgewählte Artikel und Analysen aus unabhängigen Medien und anderen öffentlichen Quellen.
Unser Anliegen ist es, relevante Stimmen, Argumente und Perspektiven zugänglich zu machen – insbesondere solche, die in der öffentlichen Debatte zu wenig Beachtung finden. Die Veröffentlichung eines Beitrags bedeutet nicht automatisch eine vollständige Zustimmung zu dessen Inhalt.
Autorinnen und Autoren sind eingeladen, ihre Beiträge durch Kommentare, Aktualisierungen oder ergänzende Stellungnahmen zu erweitern. Wenn Sie Fragen zu einer Veröffentlichung haben oder eine Kontaktaufnahme wünschen, erreichen Sie uns jederzeit per E-Mail.
Kontakt: redaktion@patria-germania.de
Merz verheddert sich beim Arbeitgebertag, und morgen beschließt die Regierung die Zukunft der überlasteten Notaufnahmen. Ein Arzt und AfD-Politiker erklärt, warum die Reform „gut gemeint, aber schlecht gemacht“ ist.
WeiterlesenSelbst der Regionalplanentwurf bestätigt erhebliche Konflikte
Der geplante Windpark Paußnitz ist noch längst nicht entschieden. Nachdem der Stadtrat Strehla zunächst – nach erheblichen Bürgerprotesten – mehrheitlich dem Vorhaben das gemeindliche Einvernehmen versagte, liegt derzeit der Entwurf des neuen Sachlichen Teilregionalplans Energieversorgung/Windenergienutzung für die Region Oberes Elbtal/Osterzgebirge öffentlich aus. Bis einschließlich 6. Juli 2026 können Bürger Stellungnahmen abgeben und Einwände gegen die vorgesehenen Festlegungen erheben.
WeiterlesenVon der Roten Hilfe direkt ins Rote Rathaus? Elif Eralp, Spitzenkandidatin der Linken und Wahlsiegerin in Berlin, war jahrelang Mitglied der Roten Hilfe. Das ist ein Verein, den der Verfassungsschutz als linksextremistisch einstuft und der juristischen und finanziellen Beistand für linke Straftäter organisiert, darunter die RAF-Terroristin Daniela Klette.
WeiterlesenIn diesem Video spricht Alex über VPN Anbieter.
WeiterlesenDie Untersuchung des Zusammenhangs zwischen kriminellen Elementen im arabisch-muslimischen Milieu Berlins und der Linkspartei (Die Linke).
WeiterlesenWas ist der „Operationsplan Deutschland“? Uwe Kranz, ehemaliger Präsident des Thüringer Landeskriminalamtes, erläutert die Hintergründe.
Weiterlesen„So still waren die Linken noch nie“: Das Ende der Migrations-Utopie?
WeiterlesenDie neueste Insa-Umfrage schlägt ein wie eine Bombe: Die CDU stürzt in Mecklenburg-Vorpommern auf sieben Prozent ab. Damit steht plötzlich eine reale Möglichkeit im Raum, die vor Monaten noch undenkbar schien – das Scheitern an der Fünf-Prozent-Hürde.
Wahlomat LIVE + Die harte Realität deutscher Politik
WeiterlesenCalendar
| Mo | Di | Mi | Do | Fr | Sa | So |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | ||||||
| 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 |
| 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 |
| 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 |
| 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 |
| 30 | ||||||
Werden Sie Teil unserer Community in den sozialen Netzwerken
Braucht Deutschland eine nationale Befreiungsbewegung? Teil 6 untersucht die These, die Bundesrepublik sei bis heute nicht vollständig souverän, und stellt die „Bürgerbewegung für Recht und Freiheit e. V.“ Im Mittelpunkt stehen die Nachkriegsordnung, das Grundgesetz und die Frage, ob sich aus den angeführten völkerrechtlichen Argumenten ein anerkannter Status bei den Vereinten Nationen ableiten lässt.
Was ist eine nationale Befreiungsbewegung, und wer entscheidet über ihre Legitimität? Im Nahostkonflikt berufen sich sowohl der Zionismus als auch die PLO auf das Recht auf Selbstbestimmung. Teil 5 untersucht, wie unterschiedlich Befreiungsansprüche begründet werden und welche Rolle dabei politische Interessen und internationale Anerkennung spielen.
Von Südafrika und Namibia über die Westsahara bis nach Vietnam und Nicaragua: Befreiungsbewegungen kämpften gegen Kolonialherrschaft, Apartheid und politische Unterdrückung. Teil 4 zeigt, wie unterschiedlich ihre Ziele, Strategien und internationale Anerkennung waren – und warum ihr Status bis heute umstritten sein kann.